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Fallrohr

Diese senkrecht verbauten Rohre dienen innerhalb und außerhalb eines Gebäudes für den Abtransport von Regen- oder Schmutzwasser. Dabei müssen die Fallleitungen der beiden Wasserarten nach den Baugesetzen getrennt verlaufen. Fallrohre für das Regenwasser liegen meist außen an der Fassade, während die für das Schmutzwasser häufig innen verlegt sind. Materialien für […]

Fassade

Die äußere Gebäudehülle eines Bauwerks wird als Fassade bezeichnet. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind so vielfältig wie die Baustile selbst. Neben den unterschiedlichsten Materialien sind Formen wie  Säulen, Erker oder Fenstergruppierungen. Fassaden können verputzt sein, aus einer Stahl- oder Glaskonstruktion bestehen sowie aus Holz entworfen sein.

Feder-Nut-Verbindung

Das sind Holzverbindungen, bei denen brettartige Bauteile an ihren Rändern zusammengesteckt werden. Diese Bauteile besitzen dabei je eine längliche Vertiefung (Nut), in die für die Verbindung eine Feder eingesteckt wird. Türen, Böden und Decken werden häufig mit Feder-Nut-Verbindungen ausgestattet.

Fertighaus

Ein Gebäude aus vorgefertigten Teilen in Massiv- oder Holzbauweise. Die Häuser werden meist schlüsselfertig gekauft, es gibt aber auch Hausherren, die ein Ausbauhaus bevorzugen, bei dem ein Teil des Ausbaus vom Käufer in Eigenleistung übernommen wird. Im Normalfall werden diese auch von den Banken finanziert.

Festdarlehen

Wird ein Darlehen am Ende der Zinsbindung in einer Summe zurückgezahlt, so spricht man von einem langfristiges Darlehen. Während der Zinsbindung sind nur Zinsen zu zahlen. Für die Tilgung des Darlehens werden häufig Bausparverträge, Kapitallebensversicherungen, Rentenversicherungen oder Investmentfonds bespart.

Festzins

Das ist der Zinssatz, der bei einem Hypothekendarlehen für einen bestimmten Zeitraum festgesetzt ist. Eine Kündigung des Darlehens ist in dieser Zeit nicht möglich. Nur bei einer Zinsfestschreibung von mehr als zehn Jahren kann das Darlehen unter mit sechsmonatigen Frist gekündigt werden.

Festzinsdarlehen

Unabhängig davon, ob die Zinsen steigen oder fallen, werden bei dieser Darlehensart die Konditionen von der Bank für einen vorher bestimmten Zeitraum garantiert. Das Gegenteil eines Festzinsdarlehens ist ein Gleitzinsdarlehen. Hier können sich die Konditionen marktabhängig jederzeit ändern.

Feuerversicherung

Eine Feuerversicherung deckt Schäden an Gebäuden, die durch Brand, Blitzschlag oder Explosion entstehen. Sie übernimmt im Schadensfall die Kosten der Wiederherstellung des Gebäudes (Neuwertversicherung). Der Nachweis einer solchen Brandversicherung ist für die Finanzierung einer Immobilie eine Grundvoraussetzung.

Feuerverzinkung

Ziel dieses Schmelztauchverfahrens ist es, Stahl besser vor Korrosion (Rost) schützen zu können. Dabei werden die Stahlteile in eine flüssige, ca. 450 Grad heiße Zinkschmelze eingetaucht und mit einem Zinküberzug versehen. Diese untrennbare Verbindung sorgt in ausgekühltem Zustand für einen sicheren Korrosionsschutz.

Finanzierungsplan

In diesem Plan werden die Herstellungs- und Erwerbskosten einerseits sowie die für die Finanzierung einzusetzenden Eigen- und Fremdmittel andererseits detailliert aufgelistet. Die Differenz aus Gesamtkosten und der Eigenmittel ergibt den Finanzierungsbedarf. Auf dieser Grundlage kann der Darlehensgeber für den Darlehensnehmer einen Tilgungsplan aufstellen, der die anfallenden Zins- und Tilgungsleistungen auflistet […]