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Wintergarten im Sommer nutzen – 7 Tipps

Auch im Sommer bietet ein Wintergarten viel Wohnqualität.Foto: ©Ramzan / stock adobe

Auch im Sommer bietet ein Wintergarten viel Wohnqualität.Foto: ©Ramzan / stock adobe

Einen Wintergarten im Sommer nutzen: Das ist kein ungetrübter Spaß, wenn darin die Hitze steht und Temperaturen über vierzig Grad in ihm herrschen. Wie Sie den Wintergarten für den Sommer nutzbar machen, dazu lesen Sie in diesem Ratgeber sieben Tipps.

Warum der Wintergarten im Sommer besondere Aufmerksamkeit benötigt

Ein Wintergarten besitzt große Glasflächen. Durch die Sonneneinstrahlung kann es in einem nach Süden ausgerichteten Wintergarten unerträglich heiß werden. Der Bundesverband Wintergarten e. V. spricht von bis zu siebzig Grad Celsius. Deshalb sollten Sie dem Wintergarten im Sommer besondere Aufmerksamkeit schenken. Zunächst brauchen Sie für den Wintergarten Mittel für die Beschattung und für eine ausreichende Belüftung.

Die EnEV und die DIN 4108-2 legen fest, welche Maßnahmen für den sommerlichen Wärmeschutz erforderlich sind, um die Anforderungen an Behaglichkeit, Energieeinsparung und Komfort zu erfüllen.

Tipp 1: Effektiver Sonnenschutz

Ein effektiver Sonnenschutz ist im Sommer für einen Wintergarten unerlässlich. Damit es in ihm nicht zu heiß wird, haben Sie verschiedene Möglichkeiten der Beschattung, die bereits beim Bau eines Wintergartens berücksichtigt werden sollten. Ein nachträglicher Einbau ist oft teuer.

Die natürliche Beschattung kann durch einen Baum erfolgen, wenn dieser richtig steht. Bei einem nach Süden ausgerichteten Wintergarten sollte ein hochgewachsener Laubbaum nahe dem Wintergarten stehen. Befindet sich Ihr Wintergarten auf der West- oder Ostseite, braucht er nicht so hoch zu sein wie im Süden. Der Grund ist der niedrigere Einfallswinkel der Sonne.

Andere Beschattungen können außen, raumseitig innen oder im Scheibenzwischenraum der Verglasung liegen.

Außenbeschattung

Die Außenbeschattung ist effektiver als eine im Innenbereich angebrachte. Wohnen Sie im Gebirge oder in einer Küstenregion, werden Sie bei diesem Sonnenschutz mit Schwierigkeiten zu kämpfen haben, denn dort weht es oft stark. Ebenso ist bei hohen Gebäuden damit zu rechnen, dass die Außenbeschattung beschädigt wird.

Einfahrbare Markise versus Sonnensegel als dekorative Beschattungslösungen

Zu den geeigneten Varianten der Außenbeschattung für einen Wintergarten gehört die einfahrbare Markise. Diese fahren Sie bei Nichtnutzung ein – beispielsweise bei widrigen Wetterverhältnissen – und schützen sie auf diese Weise vor Beschädigung.

Sonnensegel schirmen die Sonne weniger ab als einfahrbare Markisen. Der größte Vorteil des Segels liegt in der dekorativen Wirkung.

Raffstores und Rollläden im Vergleich

Diese Möglichkeit der Außenbeschattung bezeichnet eine besondere Form von außen liegenden Jalousien. Raffstores bestehen aus speziellen Aluminium-Lamellen. Die Hersteller fertigen sie besonders stabil und breit, damit ihnen starker Wind nichts anhaben kann. Dennoch ist es ratsam, die Jalousien bei Sturm einzufahren. Raffstores gewähren Ihnen einen Blick nach außen und lassen Licht durch, wenn Sie den Lamellenwinkel entsprechend einstellen. Deshalb erhalten Sie Raffstores im Handel auch unter der Bezeichnung Lichtlenksysteme.

Alternativ dazu sind Rollläden eine wirksame Methode, den Wintergarten im Sommer kühl zu halten. Der Handel bietet sie zur Beschattung der Seitenteile sowie für Wintergartendächer an. Im Gegensatz zu den Raffstores gewähren sie keinen Blick nach außen. Jedoch sind Rollläden beim Schutz vor der Sonne und beim Wärmeschutz im Winter effektiver.

🔔 Hinweis

Entscheiden Sie sich für eine Wintergarten-Außenbeschattung, empfiehlt es sich, einen Fachbetrieb damit zu beauftragen. Der Grund: Die Auswahl und Montage der Beschattung benötigt Fachwissen – besonders in Bezug auf die Statik. Zudem müssen Sie darauf achten, dass die Beschattungslösung Schneelasten und Stürmen standhält.

Raumseitig innen liegende Beschattung

Für die raumseitig innen liegende Beschattung haben Sie mehrere Varianten zur Auswahl:

Sonnenschutzverglasung

Eine elegante Lösung ist der Sonnenschutz mit Isoliergläsern. Dabei enthalten die Glaselemente des Wintergartens hauchdünne Low-E-Beschichtungen aus Edelmetallen. Diese besitzen eine hohe Lichtdurchlässigkeit. Die Gesamtenergiedurchlässigkeit ist jedoch reduziert, sodass sich der Wintergarten bei starker Sonneneinstrahlung weniger aufheizt. Die Hersteller der Verglasung kombinieren die Sonnenschutzbeschichtung oft mit einer Wärmedämmbeschichtung.

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Diese Sonnenschutzgläser haben jedoch den Nachteil, dass Sie die Sonneneinstrahlung nicht regeln können. Dies wirkt sich negativ aus, wenn Sie selbst die Sonnenstrahlen genießen möchten. Möglicherweise haben Sie in Ihrem Wintergarten Pflanzen stehen, die das Sonnenlicht benötigen. Trifft dies auf Sie zu, sind Sonnenschutzgläser für Sie nicht die richtige Beschattungslösung. Die Glasindustrie arbeitet jedoch an schaltbaren Verglasungen. Der Einsatz ist mit hohen Kosten verbunden und kommt daher für den Normalverbraucher nicht infrage.

Wintergarten-Plissees und Faltstores

Plissees und Faltstores wirken dekorativ und wohnlich. Sie wählen, ob diese vor der Sonne schützen sollen oder ob Sie durch sie hindurchblicken möchten. Für den Sonnenschutz wählen Sie undurchsichtige Stoffe, für den Durchblick transparente. Plissees beanspruchen keinen zusätzlichen Platz, denn Sie befestigen diese direkt an den Scheiben.

Jalousien innen angebracht

Jalousien für den Innenbereich funktionieren genauso wie diejenigen, die außen angebracht werden. Deshalb haben Sie auch bei den innen angebrachten Varianten die Möglichkeit, sie zu steuern. Dies geschieht manuell mit einer Kurbel, mit einem Seilzug oder elektrisch. Dabei drehen Sie die senkrecht nebeneinander angebrachten Lamellen, um den Lichteinfall zu regulieren und bei Bedarf hindurchzusehen. Die Lamellen für innen fallen schmaler aus als die für den Außenbereich. Schräge Glasflächen in Giebeln versehen Sie zur Beschattung mit Vertikalstores oder Vertikaljalousien. Innen angebrachte Jalousien haben den Vorteil, dass sie auch nach Jahren noch gut aussehen, weil sie weder Stürmen noch Regen und Schnee ausgesetzt sind. Dadurch ist die Reinigung wesentlich einfacher als bei Außenjalousien.

Tipp 2: Richtig lüften

Bei der Wintergartenbelüftung ist es wichtig, dass sich diese mit der Beschattung ergänzt. Ist die Beschattung effektiv, braucht es eine geringere Luftwechselrate als bei einer nicht ausreichenden Beschattung. Ist die Luftwechselrate gering, dürfen die Öffnungen zum Be- und Entlüften kleiner ausfallen als bei einer hohen Luftwechselrate.

Der Bundesverband Wintergarten empfiehlt einen zehnmaligen Luftaustausch pro Stunde, wenn die Außenbeschattung leistungsfähig ist. Bei einer Innenbeschattung ist es erforderlich, die Luft stündlich zwanzigmal auszutauschen. Ohne Beschattung ist ein fünfzigmaliger Luftaustausch ratsam. Bei diesen Zahlen sind die individuellen Wetterbedingungen noch nicht berücksichtigt.

Da sich diese Empfehlungen manuell nicht umsetzen lassen, brauchen Sie eine automatisierte, elektronisch gesteuerte und geregelte Wintergartenbelüftung.

Belüftungsarten

Um den Wintergarten richtig zu belüften, sollten Sie sich darüber im Klaren sein, welchen Weg die Luft nimmt. Warme und verbrauchte Luft befindet sich stets oben, wohingegen sich kühle Luft sowie die zugeführte frische Luft im unteren Bereich des Wintergartens sammeln.

Es sind drei verschiedene Arten der Belüftung möglich: die Querlüftung, die Diagonallüftung und die Dach- oder Firstlüftung.

Diagonallüftung

Diagonal lüften Sie, indem Sie Fenster, Schiebelüfter oder Türen öffnen. Die Frischluft sammelt sich im vorderen Bereich des Wintergartens. Die verbrauchte Luft entweicht über Dachlüftungsklappen, seitlich über Walzenlüfter oder durch die Oberlichter.

Querlüftung

Beim Querlüften geschieht das Be- und Entlüften im oberen Bereich durch seitliche Oberlichter. Frischluft erhalten Sie durch Schiebelüfter oder Belüfter.

Dach- oder Firstlüftung

Bei der Dach- oder Firstlüftung entweicht die verbrauchte Luft über Walzenlüfter oder Dachlüftungsklappen. Frischluft kommt durch Schiebelüfter, Fenster und Türen in den Wintergarten hinein.

Belüftungsmethoden

Zudem unterscheiden Fachleute zwischen einer motorischen, einer thermohydraulischen und einer natürlichen Belüftungsmethode.

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Natürliche Belüftungsmethode

Den Wintergarten belüften Sie auf natürliche Weise durch Lüftungsflügel oder -klappen, durch Schiebflügel, Dosierlüfter oder Kippfenster. Diese bedienen Sie mithilfe eines elektrischen Antriebs oder per Hand. Jedoch birgt die natürliche Belüftungsmethode ein Sicherheitsrisiko. Die geöffneten Belüftungsfenster machen es Einbrechern und Insekten einfach, in Ihr Haus einzudringen. Zudem erschwert diese Belüftungsmethode die Außenbeschattung. Ein weiteres Problem ist die Vereisung der Lüftungsvorrichtungen im Winter.

Die komfortable motorische Lüftung

Bei der komfortablen und automatischen Variante der Wintergartenbelüftung transportieren elektrische Lüfter frische Luft in den Raum. Zur gleichen Zeit befördern im Dachbereich angebrachte Walzenlüfter die verbrauchte Luft in den Außenbereich. Diese Methode ist nicht vom Wetter abhängig. Die motorische Lüftung ist individuell einstellbar. Auf diese Weise bestimmen Sie, wie schnell der Luftaustausch erfolgt.

Die thermohydraulische Wintergartenbelüftung

Die thermohydraulische Belüftung erfolgt mit einem thermohydraulisch arbeitenden Zylinder. Dieser enthält ein von der Temperatur abhängiges Mittel. Dieses zieht sich bei Kälte zusammen und dehnt sich bei Wärme aus. Dies bewirkt, dass sich die Be- und Entlüftungsvorrichtungen jeweils öffnen und schließen.

Tipp 3: Pflanzen im Wintergarten vor Hitze schützen

Die Hitze durch die Sonneneinstrahlung in einem Wintergarten ist im Sommer selbst für exotische Pflanzen ein Stresstest. Werden die Blätter welk, rollen sie sich ein oder bekommen sie braune Ränder, ist es höchste Zeit, zu handeln. Zur ersten Hilfe stellen Sie die stressgeplagten Pflanzen in den Schatten. Vermeiden Sie zudem das Düngen, bis es wieder kühler geworden ist.

Wie bei den Menschen ist der Wasserbedarf bei den Pflanzen im Sommer groß. Doch beim Gießen können Sie einiges falsch machen. Deshalb hier einige Tipps:

Gießen Sie die Pflanzen frühmorgens oder spätabends, denn zu dieser Zeit verdunstet weniger Wasser. Das schnelle Verdunsten verhindern Sie mit Wasserspeichermatten, Blähton oder Mulch. Pflanzen, die feuchte Luft lieben, besprühen Sie in regelmäßigen Abständen mit Wasser. Ersatzweise stellen Sie mit Wasser befüllte Schalen auf, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen.

Damit es erst gar nicht zu einem Hitzestau kommt, ist es ratsam, morgens und abends stoßzulüften. Tagsüber lassen Sie die Fenster und Türen geschlossen.

Tipp 4: Ventilatoren und Kühlung sinnvoll einsetzen

Damit die Hitze für den Menschen, für die Haustiere und für die Pflanzen erträglicher wird, gibt es einen Trick. Bringen Sie einen Deckenventilator im Wintergarten an oder verwenden Sie einen mobilen Ventilator. Diese verhindern, dass die Hitze steht. Stellen Sie eine Schale mit Wasser unter den Ventilator oder hängen Sie ein feuchtes Tuch darüber, kühlt die Luft durch die Verdunstung ein wenig ab.

Stellt der Wintergarten einen abgeschlossenen Raum dar, ist eine Klimaanlage sinnvoll. Sie ist Heizung, Kühlung, Entfeuchtung und Belüftung zugleich und deshalb das ganze Jahr einsetzbar. Mit dieser regeln Sie die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit auf einfache Weise. Nachteilig sind die Betriebsgeräusche und der Stromverbrauch.

Tipp 5: Den Wintergarten für den Sommer gestalten: Möbel und Materialien für heiße Tage

Möbel für den Wintergarten sollten hitze- und feuchtigkeitsresistent sein. Gern genutzt werden Möbel aus Kunststoff, weil sie diese Voraussetzungen erfüllen und zudem pflegeleicht sind. Jedoch vertragen sie keine extremen Temperaturen.

Für eine wohnliche Atmosphäre im Wintergarten eignen sich Holzmöbel. Sie sind zeitlos und nachhaltig. Diese müssen Sie jedoch pflegen, damit sie nicht durch die Sonne austrocknen.

Suchen sie nach einer langlebigen und pflegeleichten Einrichtung, sind Aluminiummöbel eine mögliche Wahl. Sie lassen sich wie die Kunststoffmöbel leicht pflegen, sind jedoch im Gegensatz zu diesen UV-beständig und zudem korrosionsgeschützt.

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Vielfach finden Sie in Wintergärten Möbel aus Polyrattan vor. Diese ähneln normalen Wohnzimmermöbeln. Sie werden jedoch nicht aus dem natürlichen und feuchtigkeitsempfindlichen Rattan hergestellt. Stattdessen bestehen sie aus dem pflegeleichten, langlebigen und wetterfesten Polyethylen – einem Kunststoff.

Möbel aus Polyrattan eignen sich für den Wintergarten, weil sie UV-beständig und farbecht sind. Sie behalten selbst bei starker Sonneneinstrahlung ihre Farbe. Aufgrund ihres geringen Gewichtes lassen sie sich auch leicht umstellen. Zudem sind sie wetterfest und wasserundurchlässig, was ein Vorteil bei hoher Luftfeuchtigkeit ist. Das Material hält der Sommerhitze ebenso stand wie der eisigen Kälte.

Für Kissen, Auflagen und Tischdecken wählen Sie helle Stoffe, denn die Sonne bleicht dunkle Farben aus. Für Fenster eignen sich leichte und Schatten spendende Stoffe wie Leinen und Baumwolle. Gemütlich und wohnlich wird es in Ihrem Wintergarten, wenn Sie sich mit Pflanzen umgeben. Mögen Sie mediterrane Düfte? Dann sind Kräuter wie Basilikum und Rosmarin das Richtige für Ihr Wohlbefinden im Wintergarten.

Tipp 6: Insekten fernhalten und Frischluft genießen

Im Sommer komfortabel im Wintergarten bei geöffneten Fenstern zu sitzen und die Frischluft zu genießen, entspannt. Jedoch ist es mit der Gemütlichkeit schnell vorbei, wenn sich Insekten dazugesellen. Doch Sie können sich vor ihnen schützen. Plissees halten unter anderem die Insekten fern und schützen zugleich vor der Sonne. Insektenschutz-Plissees für den Wintergarten werden unauffällig im Rahmen befestigt.

Eine elegante Lösung sind Insektenschutz-Schiebetüren. Diese sind besonders stabil und bilden einen nahtlosen Übergang zwischen Ihrem Wintergarten und dem Außenbereich. Auf diese Weise fühlen Sie sich, als säßen Sie direkt im Garten, sind jedoch vor den lästigen Insekten geschützt. Das Grillfleisch, leckere Salate und süße Limonaden gehören ganz Ihnen. Eine weitere Variante des Insektenschutzes im Wintergarten ist ein Insektenschutz-Rollo, das Sie bei Bedarf hoch- oder herunterziehen.

Tipp 7: Häufige Fehler bei der Sommernutzung vermeiden

Ein häufiger Fehler bei der Nutzung eines Wintergartens im Sommer ist die zu späte Beschattung. Achten Sie darauf, den Sonnenschutz einzusetzen, bevor die Sonne auf die Scheiben knallt und den Raum aufheizt. Hilfreich dabei sind Zeitschaltuhren und Sensoren in Zusammenhang mit einer automatischen Steuerung. Wählen Sie zudem helle Bodenbeläge, denn dunkle Beläge speichern die Hitze und geben sie über Stunden hinweg an die Umgebung ab.

Wichtig ist es, richtig zu lüften. Dies bedeutet, dass Sie morgens und in den späten Abendstunden querlüften. Vermeiden Sie es, die Fenster zu kippen, denn dadurch erreichen Sie nur einen geringen Luftaustausch.

Sind die Fenster geschlossen und die Beschattung reicht nicht aus, entsteht ein Hitzestau. Zusammen mit einer hohen Luftfeuchtigkeit sind die Voraussetzungen für eine Schimmelbildung gegeben. Verhindern können Sie dieses, indem Sie zur Zirkulation der Luft einen Ventilator aufstellen.

Ein weiterer Fehler bei der Nutzung eines Wintergartens im Sommer ist, sich mit zu vielen Pflanzen zu umgeben, wenn Sie keine Feuchtigkeitskontrolle haben. Pflanzen verdunsten stark und erhöhen dadurch die Luftfeuchte im Raum.

Vermeiden Sie es zudem, Schattenpflanzen im Wintergarten aufzustellen. Denn dort bekommen sie zu viel Sonne ab und verbrennen.

Nutzen Sie den Wintergarten im Sommer, lesen Sie ein Buch, statt sich mit elektronischen Geräten die Zeit zu vertreiben. Denn diese nehmen durch die Hitze leicht Schaden, wenn die Beschattung nicht ausreicht.

Schalten Sie eine Klimaanlage ohne Beschattung des Wintergartens zur Abkühlung ein, verschwenden Sie unnötig Energie.

Der Autor Hajo Simons

Verfasst von Hajo Simons

arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist, überdies seit rund zehn Jahren als Kommunikationsberater.
Nach seinem Magister-Abschluss an der RWTH Aachen in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaft waren die ersten beruflichen Stationen Mitte der 1980er Jahre der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (Pressesprecher) sowie bis Mitte der 1990er Jahre einer der größten deutschen Finanzvertriebe (Kommunikationschef und Redenschreiber).