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Möglichkeiten bei sehr kalkhaltigem, hartem Wasser

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hartes kalkhaltiges Wasser

hartes kalkhaltiges Wasser

Hartes und kalkhaltiges Wasser stört viele Menschen. Wie sollten Verbraucher damit umgehen? und was können sie tun? Das erfahren Sie in diesem Beitrag.

 

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Die Wasserhärte kann je Wohnort recht unterschiedlich ausfallen und wird in Calciumcarbonat je Liter gemessen. Ausgewiesen wird sie üblicherweise in „Grad deutscher Härte“ (°dH). Laut Statistik beträgt die durchschnittliche Wasserhärte in Deutschland rund 16,613 °dH. Erfragt werden kann die aktuelle Wasserhärte beim jeweiligen Wasserwerk. Doch warum spielt die Wasserhärte im Haushalt überhaupt eine Rolle?

Ab wann wird von weichem oder hartem Wasser gesprochen?

Trinkwasser wird aus dem Grundwasser gewonnen, nachdem es gefiltert und aufbereitet worden ist. Je nach den geologischen Begebenheiten des jeweiligen Gebietes schwankt daher der Härtegrad des Wassers. Denn entscheidend sind die individuellen Gesteinsschichten, durch die das Wasser auf seinem Weg zum Grundwasserreservoire nimmt. Passiert das Regen- und Schmelzwasser dabei eine Gips- oder Kalkschicht, so wird das Wasser härter. Auch die Ionen Magnesium, Calcium und Strontium gelten als Härtebildner.

In Deutschland wird zwischen vier Härtegraden entschieden:

  1. Weiches Wasser besitzt einen °dH bis 7,3.
  2. Mittleres Wasser zwischen 7,3 und 14 °dH.
  3. Ab einem Wert zwischen 14 und 21,3 °dH wird von hartem Wasser gesprochen.
  4. Und über 21,3 °dH zählt zu den sehr harten Wassergraden.
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Um den Härtegrad zu senken und von den zahlreichen Vorzügen von weichem Wasser profitieren zu können,
Eine Wasserentkalkung mittels Wasserenthärter beziehungsweise Entkalkungsanlage macht erst Sinn, wenn der Härtegrad des Wassers 14 °dH oder höher liegt.

Die Nachteile von kalkhaltigem, harten Wasser

Elektrogeräte, die mit warmen beziehungsweise heißem Wasser arbeiten, setzen vermehrt Kalkablagerungen zum Beispiel an die Heizspirale. Der Strombedarf erhöht sich um ein Vielfaches, da die Weiterleitung der Wärme erschwert wird. Beim Verdunsten bildet sich zudem sogenannter Kesselstein. Er besteht hauptsächlich aus Calcium- und Magnesiumcarbonat. Auch wenn er im normalen Rahmen medizinisch unbedenklich ist, so erhöht sich die Zeit der Reinigung und gelegentlichen Wartung.

Auch wenn kalkhaltiges Wasser für die Trinkwasserversorgung aus gesundheitlicher Sicht her unbedenklich ist, so besitzt hartes Wasser doch einige gravierende Nachteile. Kalk setzt sich zum Beispiel in den Wasserleitungen ab. Je härter das Wasser ist, desto schneller verschließen sich die Wasserrohre. Der ungehinderte Zufluss wird dadurch auf Dauer erheblich erschwert. Das sieht nicht nur unschön am Wasserhahn oder dem Duschkopf aus, es können sich auch gesundheitsgefährdende Keime bilden.

Aber nicht nur die Gesundheit, sondern auch das Wohlbefinden und das Aussehen leiden unter zu hartem Wasser. Denn Seifen bilden in Verbindung mit einem hohen Härtegrad eine wasserunlösliche Konsistenz. Das Reinigen wird dadurch erschwert beziehungsweise unmöglich gemacht. Negative Auswirkungen sind einerseits an der Wäsche zu spüren, die mit hartem Wasser gewaschen wird. Andererseits leiden auch Haut und Haar unter kalkhaltigem Wasser.
Kein Wunder also, dass sich viele Betroffene dazu entschließen, ihr Trink- und Nutzwasser zu entkalken. Fragt sich nur, wie das geht.

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Welche Möglichkeiten gibt es, um hartes und kalkhaltiges Wasser weicher zu machen?

Entkalken ist eine schnelle und einfache Möglichkeit, um sein Wasser weicher zu machen. Bei diesem chemischen Vorgang macht man sich die Eigenschaft zunutze, dass Säuren das wasserunlösliche Calciumcarbonat in wasserlösliche Salze umwandeln.

Die gängigsten Wasserenthärter werden direkt an der Hauptwasserleitung nahe der Wasseruhr installiert. Dieser beinhaltet ein elektronisch gesteuertes Modul, welches einmal zu Beginn konfiguriert wird und anschließend völlig autark arbeitet.

Welches Modell für den eigenen Haushalt infrage kommt, ist von mehreren Faktoren abhängig:

  • die Größe des Haushalts und somit der zu erwartende Wasserverbrauch am Tag
  • die Leistung der Wasserenthärter Anlage und dementsprechend der Stromverbrauch
  • der Salzverbrauch, der als Ionenaustauscher und somit als sogenannter Weichmacher verwendet wird

Nicht jede Enthärtungsanlage ist daher für jeden Haushalt gleichermaßen geeignet. Vor dem Kauf sollte daher immer ein Fachmann zurate gezogen werden.

Eine weitere Möglichkeit der Wasserentkalkung ist die stationäre Entkalkungsanlage. Neben den sogenannten esoterischen Methoden, die viel versprechen, aber wenig halten können, ist eine Entkalkung mittels Ionentauscher oder eine Aufbereitung des Trinkwassers mittels Umkehrosmose sinnvoll.

Bei dem Ionentauscher System werden, wie der Name schon sagt, die im Wasser enthaltenen Calcium- und Magnesium-Ionen, sichtbar als Kalk, durch Natrium-Ionen ausgetauscht. Das Wasser wird weicher und somit verträglicher für Elektromaschinen und den Menschen. Ebenso wie der Wasserenthärter wird die Entkalkungsanlage einfach in die Wasserversorgung eingebunden.

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Die Umkehrosmoseanlage lässt das Leitungswasser mithilfe von hohem Druck durch mehrere Filter und eine hochwertige Membran fließen. Dadurch werden nicht nur Kalk zurückgehalten und das Wasser dementsprechend weicher. Es werden auch andere Schadstoffe, Krankheitskeime und Schwebstoffe herausgefiltert. Eine Umkehrosmose Anlage filtert in der Regel nicht die gesamte Wasserversorgung des Hauses, sondern dient als Unterbau- oder Auftisch-Modell nur zur Aufbereitung von einem Wasseranschluss in Küche oder Badezimmer.

Fazit

Wer in seinem Wohnort unter hartem und kalkhaltigem Wasser leidet, muss mit vielen Nachteilen leben – oder sein Wasser in Bezug auf den Härtegrad und die Qualität verbessern. Eine Wasserentkalkung mithilfe von einem hochwertigen Wasserenthärter beziehungsweise einer stationären Entkalkungsanlage sind in diesem Fall oftmals unverzichtbar.

Um ein optimales System für seinen Haushalt finden zu können, sollte sich der Verbraucher vor dem Kauf umfassend über die Möglichkeiten informieren. Das geht über Ratgeberseiten im Internet, mittels Foren zum entsprechenden Thema sowie durch Tests und Vergleichsportale. So kann ein optimales Wasseraufbereitungssystem gefunden werden, welches über lange Jahre gute Dienste leistet und dennoch zu einem fairen Preis erhältlich ist.

 

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Der Autor Hajo Simons

Verfasst von Hajo Simons

arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist, überdies seit rund zehn Jahren als Kommunikationsberater.
Nach seinem Magister-Abschluss an der RWTH Aachen in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaft waren die ersten beruflichen Stationen Mitte der 1980er Jahre der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (Pressesprecher) sowie bis Mitte der 1990er Jahre einer der größten deutschen Finanzvertriebe (Kommunikationschef und Redenschreiber).