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Saugroboter Stromverbrauch – Wie hoch sind die Kosten?

Saugroboter sind nützliche Helfer im Haushalt © Foto von Denny Müller auf Unsplash

Saugroboter sind nützliche Helfer im Haushalt © Foto von Denny Müller auf Unsplash

Manche Haushaltsgeräte machen Sinn, wohingegen andere eher nicht zu empfehlen sind. Meistens aber erleichtern sie die alltäglichen Dinge wie Putzen der Wohnung, Pflege von Möbeln oder anderen Bereichen.

Aus diesem Grund lohnt sich ein genauer Blick auf den sogenannten Saugroboter. Diese sind unter anderem in der Lage selbstständig durch die Wohnung zu fahren. Dabei beseitigen sie Schmutz und Dreck, an den ein normaler Staubsauger nicht herankommen würde.

Ebenfalls interessant in diesem Zusammenhang ist der Stromverbrauch. Lohnt sich eine Anschaffung auch bei der Preisfrage oder sind die Geräte wahre Stromfresser? Das und mehr hat der folgende Artikel herausgefunden.

Sind Saugroboter Stromfresser?

Ganz zu Beginn sollte einmal näher auf die folgende Frage eingegangen werden: Gehören Saugroboter zu den Stromfressern? Grundsätzlich sollten sich die Betroffenen vor der Anschaffung genauer mit dem Verbrauch beschäftigen. Im Schnitt lässt sich hier ein Stromverbrauch zwischen 100 und 150 Wattstunden festlegen. Hierbei wird der Roboter für eine Stunde genutzt und in der restlichen Zeit befindet er sich im Stand-By-Modus.

Pro Tag ergibt sich daraus ein Verbrauch von etwa 0,10 bis 0,15 kWh. Wird das Ganze dann auf 365 Tage umgerechnet, so ergibt sich für 1 Jahr ungefähre Kosten von rund 11,2 bis 16,8 kWh. Die Nutzung entspricht dabei zwei Mal die Woche. Recht viel öfter sollten ein Boden auch nicht gereinigt werden.

Multipliziert sind das rund 4 bis 6 Euro, je nach Stromanbieter. Hierbei wurden mit 36 Cent pro kWh gerechnet. Verglichen mit einem herkömmlichen Staubsauger oder einem Wasserstaubsauger kann hier also einiges an Energie eingespart werden, jedoch dauert die Reinigung in den meisten Fällen länger.

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Stromverbrauch im Check: Staubsauger vs. Saugroboter

Wer auf der Suche nach einem geeigneten Saugroboter ist, sollte immer die unterschiedlichen Modelle miteinander vergleichen. Nach wie vor werden im Großteil der Haushalte noch klassische Staubsauger eingesetzt. Spannender ist hierbei die Frage: Wie sieht es mit dem Stromverbrauch der beiden Geräte aus? Wer hat die Nase vorne? Das soll die folgende Gegenüberstellung zeigen:

Staubsauger
Wie auch beim Saugroboter gilt beim Staubsauger die Leistung in Watt als Grundwert für die Berechnung. Moderne Modelle sind durchaus in der Lage 600 bis 900 Watt zu leisten. Außerdem werden sie permanent über die Steckdose bedient. Längere Saugeinheiten können da deutlich mehr kosten als bei einem Saugroboter. Varianten mit Beutel sowie ältere Modelle können gar bis zu 2000 Watt oder mehr benötigen.

Saugroboter
Saugroboter hingegen sind eine neue Art der Reinigungsroboter. Sie sind in der Lage die Räume automatisch zu reinigen und können ebenso für den Gartenbereich genutzt werden. Allerdings haben sie den Vorteil, dass sie deutlich sparsamer arbeiten. Wie oben bereits angesprochen bewegt sich hier die Leistung zwischen 100 und 150 Watt. Je nach Modell kann die Zahl nochmal höher ausfallen.

Doch wer gewinnt am Ende den Vergleich? In Sachen Kosten hat auf jeden Fall der Saugroboter die Nase vorne. Einziger Nachteil dabei ist die Geschwindigkeit. Staubsauger haben mehr Leistung zur Verfügung und können entsprechend die Arbeit schneller erledigen. Roboter hingegen sind bequemer und müssen nicht selbst bedient werden. Im Großen und Ganzen hat der Saugroboter den ersten Platz verdient.

Saugroboter Stromverbrauch: Welche Faktoren sind entscheidend?

Um den genauen Stromverbrauch vom Saugroboter berechnen zu können, werden verschiedene Faktoren benötigt. Und dabei handelt es sich unter anderem um die Leistungsaufnahme sowie die Betriebsdauer. Jeder Haushalt arbeitet anders. Anbei ein paar Erklärungen zu den wichtigsten Faktoren:

1) Leistungsaufnahme
Der gängige Saugroboter kommt auf eine Leistung zwischen 50 und 70 Watt. In der Regel reichen diese aus, um kleine bis große Flächen ausgiebig zu reinigen. Natürlich gibt es auch High-End-Modelle, welche zum Beispiel für den Garten genutzt werden. Dort liegt die Leistung meist zwischen 100 und 200 Watt. Verglichen mit einem Staubsauger sind die Verbrauchswerte dennoch sehr niedrig.

2) Betriebsdauer
Nicht vergessen werden darf hier die Betriebsdauer. Wie zuvor angesprochen wurden die Werte auf eine Stunde umgerechnet. Wer beispielsweise mehrere Räume saugen muss, welche relativ groß sind, muss mit höheren Kosten rechnen. Ob jetzt 2 Mal die Woche 2 Stunden gereinigt oder 5 Mal die Woche für rund 25 Minuten gereinigt wird, macht dabei keinen Unterschied. Am Ende zählt die Gesamtzeit. Übrigens spielen noch andere Faktoren beim Kauf und der Nutzung eine Rolle. Die Leistung macht aber den größten Unterschied aus. Diese einmal kurz in der Zusammenfassung:

– Gewicht
– Antrieb
– Material
– Größe

Fazit
Saugroboter sind eine bequeme Möglichkeit seine Innen- und Außenräume sauber zu halten. Früher war das Angebot noch stark begrenzt. Doch mittlerweile ist der Markt gefüllt mit unterschiedlichen Arten von Saugroboter, die in diversen Bereichen zum Einsatz kommen können. Besonders im Vordergrund steht dabei das Thema Verbrauch. Schließlich sollen die Kosten so niedrig wie möglich gehalten werden. Im Schnitt benötigen Saugroboter eine Leistung zwischen 50 und 70 Watt. Verglichen mit 500 bis 2000 Watt bei einem Staubsauger ist das ein großer Kostenunterschied. Ebenfalls wichtig in diesem Zusammenhang ist die Länge der Nutzung. Dann sollte der Reinigung nichts mehr im Weg stehen.

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Der Autor Hajo Simons

Verfasst von Hajo Simons

arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist, überdies seit rund zehn Jahren als Kommunikationsberater.
Nach seinem Magister-Abschluss an der RWTH Aachen in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaft waren die ersten beruflichen Stationen Mitte der 1980er Jahre der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (Pressesprecher) sowie bis Mitte der 1990er Jahre einer der größten deutschen Finanzvertriebe (Kommunikationschef und Redenschreiber).

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