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Gartengestaltung – Tipps für die Flächenbegrünung

Bodendecker bringen Farbe in den Garten. Foto ©Flower_Garden stock adobe

Bodendecker bringen Farbe in den Garten. Foto ©Flower_Garden stock adobe

Bodendecker bringen Farbe in den Garten. Foto ©Flower_Garden stock adobe

Es gibt ein wirkungsvolles Mittel, um eher triste Flächen aufzuhübschen: eine Begrünung. Um Wildwuchs zu vermeiden und ein einheitliches Bild zu erhalten, entscheiden sich viele Menschen für Bodendecker.

Im Gegensatz zum Rasen bilden Bodendecker einen dichten Teppich aus Blättern und manchmal auch aus bunten Blüten. Die niedrig wachsenden Sträucher und Stauden schützen den Boden vor dem Austrocknen und dienen einer Vielzahl an Tieren als Lebensraum.

Bodendecker als Teil der Gartengestaltung

Bodendecker sind ein oftmals unverzichtbarer Bestandteil der Gartengestaltung. Mit ihrer Hilfe lassen sich Flächen gleichmäßig begrünen. Das sorgt für ein harmonisches Erscheinungsbild. Im Idealfall verfügt ein spannend und zugleich ästhetisch angelegter Garten über verschiedene Pflanzzonen.

Solitärpflanzen stechen aufgrund ihrer besonderen Optik aus der Masse hervor und setzen interessante Akzente. Sie stehen zumeist einzeln oder im Arrangement und fungieren als attraktiver Blickfang. Oft handelt es sich um große Bäume oder auffallend schön blühende Büsche mit dominanter Erscheinung.

Zu den beliebten Solitärpflanzen gehören zum Beispiel Rhododendren oder Hortensien. Die Bepflanzung entfaltet aber nur im Gesamtensemble ihren zauberhaften Charme. Und da kommen wieder die Bodendecker ins Spiel. Sie bilden die bodennahe Basis und bringen die Solitärpflanzen durch ihr dezentes Auftreten erst so richtig gut zur Geltung.

Welche Pflanzen eignen sich als Bodendecker?

Dass Bodendecker nicht gleich Bodendecker ist, erkennt man an der enormen Vielfalt an Pflanzen. Das Schattengrün eignet sich zum Beispiel für weniger sonnige und humose Standorte. Im Gegensatz dazu sind das Andenpolster und der Enzian die perfekten Pflanzen zum Füllen von Lücken in Steingärten.

Wer Blumen liebt, pflanzt Buschwindröschen. Darüber hinaus gibt es Rosensorten, die sich aufgrund ihres niedrigen und dichten Wuchses gut als Bodendecker eignen. Üppige Blüten bilden auch Pfingstnelken, Maiglöckchen und der Storchenschnabel.

Siehe auch  Grillen auf dem Balkon und im Garten: Was gilt es zu berücksichtigen?

Oder man kombiniert grüne Bodendecker mit ein paar Blumen und bringt so einige Farbtupfer ins Grün. Sehr beliebt ist die Zwergmispel. Die niedrigen Sträucher sind zumeist sommergrün. Es gibt aber auch immergrüne Sorten, die somit auch im Winter das Auge erfreuen. Im Frühling bildet die Pflanze kleine rosa bis weiße, in Trauben angeordnete Blüten. Im August entstehen aus den Blüten rote Früchte, die mit dem satten Grün einen herrlichen Kontrast bilden.

Zwergmispeln wachsen auf ganz gewöhnlichem Gartenboden und stehen am liebsten in der Sonne. Die kleinen Blätter besitzen einen schönen Glanz. Sie bilden einen dichten Teppich. Bei den sommergrünen Zwergmispeln färbt sich das Laub im Herbst feuerrot.

Ungenießbar und schwach giftig

Die Zwergmispel ist eine Pflanze, die in erster Linie der Dekoration dient. Die roten Früchte schmecken nicht und sind leicht giftig. Ernsthafte Folgen hat aber nur der Verzehr großer Mengen. Aufgrund dieser Tatsache trägt die Zwergmispel den botanischen Namen „Cotoneaster“. Das ist lateinisch und bedeutet „wertlose Quitte“.

Wertlos ist die Zwergmispel für viele Gartenfreunde allerdings nicht, ganz im Gegenteil. Die ungefähr 20 bis 30 Zentimeter hohen Pflanzen sind winterhart und pflegeleicht. Neben den als Bodendeckern verwendeten Kriechmispeln gibt es höhere Sorten mit buschigem Wuchs. Am besten pflanzt man die Zwergmispel von Oktober bis Mai. Der Boden muss aufgelockert und frostfrei sein. Die anspruchslosen Gewächse benötigen kaum Dünger, mögen es aber feucht.

Fazit

Wer einen attraktiven und pflegeleichten Bodendecker sucht, ist mit der Zwergmispel gut bedient. Die Pflanze bildet ein dichtes Blattwerk aus und setzt von Zeit zu Zeit farbige Akzente.

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Der Autor Hajo Simons

Verfasst von Hajo Simons

arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist, überdies seit rund zehn Jahren als Kommunikationsberater.
Nach seinem Magister-Abschluss an der RWTH Aachen in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaft waren die ersten beruflichen Stationen Mitte der 1980er Jahre der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (Pressesprecher) sowie bis Mitte der 1990er Jahre einer der größten deutschen Finanzvertriebe (Kommunikationschef und Redenschreiber).

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