Heckenpflanzen – Top 5 im Überblick

Es ist nicht immer einfach, die passenden Heckenpflanzen für den eigenen Garten zu finden. Hier gibt es nun aber eine Übersicht der fünf besten Pflanzen für diesen Zweck!

Hecken dienen nicht nur dazu, unsere Grundstücke voneinander gut ersichtlich abzutrennen, sie bieten auch eine Menge Privatsphäre. Sie brauchen aber Pflege und je nach Sorte auch mehrere Jahre Geduld, um einen wirklichen Sichtschutz zu bieten.

Sie können stattdessen auch auf schnellwachsende Pflanzen setzen. Der einzige Nachteil davon ist, dass Sie diese zumindest zweimal im Jahr zurechtschneiden müssen.

Welche Heckenpflanze ist die Richtige für meinen Garten?

Nachfolgend werden Ihnen fünf recht pflegeleichte Exemplare vorgestellt. In Bezug auf die Pflanzung davon verhält es sich bei jeder davon gleich.

Beginnen Sie am besten bei günstiger Witterung, noch ehe der Winter einbricht. So wachsen die Hecken nämlich im darauffolgenden Jahr schneller und bieten schon recht rasch einen ersten guten Schutz für Ihre Privatsphäre.

1. Scheinzypresse

Scheinzypressen sind eigentlich die beliebtesten Heckenpflanzen, weil sie mit rund 25 Jahren nach nur wenigen Jahren eine beträchtliche Höhe erreichen können. Es gibt allerdings viele verschiedene Arten, die einander im Optischen stark ähneln. Nur das Blattkleid unterscheidet sich zum Teil, blickdicht werden sie aber alle. Auch in der Pflege gibt es keine Unterschiede.

Im Jahr kommen ungefähr 30 cm an Zuwachs dazu. Wenn Sie eine feste Heckenform bevorzugen, sind die Scheinzypressen nur bedingt dazu geeignet. Etwa, wenn Sie Figuren damit formen möchten. Als Umzäunung und zum Blickschutz hingegen sind sie hervorragend geeignet.

Scheinzypressen sind generell sehr pflegeleicht und daher auch für Anfänger unter den Hobbygärtnern sehr gut geeignet. Während die Pflanzen ganz gut mit unterschiedlichen Lichtverhältnissen klarkommen, sollten Sie aber auf ein gutes Bodensubstrat achten. Staunässe muss immer vermieden werden.

Allergiker sollten bei Scheinzypressen vorsichtig sein! Meist tragen diese Hecken Pflanzenteile, die als giftig eingestuft werden. Sie sind dafür bekannt, zu Allergien und Hautirritationen zu führen.

2. Hainbuche

Die Hainbuche ist eine Hecke, die eine direkte Sonneneinstrahlung besonders liebt, aber auch gut im Schatten wachsen kann. In schattigen Abschnitten werden sie aber selten vollkommen blickdicht.

Ansprüche stellt diese Hecke nicht besonders viele. Einzig Staunässe wird zu einem großen Problem. Darüber hinaus ist sie aber nicht sehr wählerisch, was die Nährstoffe im Boden oder dessen Beständigkeit angeht. Kommt es vorübergehend zu Überschwemmungen oder höheren Wasserständen in der Erde direkt darunter, stellt das kein Problem dar.

Wichtig ist bei der Hainbuche ganz besonders, dass sie immer mit einem Wurzelballen oder einem Topfballen verpflanzt wird. Sobald sie dann erst einmal festgewachsen sind, brauchen sie schon nach kurzer Zeit kaum mehr Zuwachs.

3. Kirschlorbeer

Der Kirschlorbeer ist eines der frostempfindlichen Gehölze. Diese sollten Sie nicht zu spät einsetzen. Wachsen diese Hecken nicht vor Wintereinbruch fest in die Erde, nehmen sie meist einen solchen Schaden davon, dass sie kaum mehr zu reparieren sind.

Gibt es einen Topfballen, können diese Hecken schon im Sommer gesetzt werden, es braucht außerdem immer eine gute Wässerung. Möchten Sie auf Nummer sicher gehen, warten Sie mit dem Einsetzen bis zum Frühling, damit der Frost schon vorbei ist.

Achtung! Der Kirschlorbeer ist nicht überall gern gesehen, da dieser Strauch giftig ist. Es gibt einzelne Schrebergartenanlagen, in denen diese Hecke daher direkt verboten wird.

4. Eibe

Die Eibe ist genauso eines der frostempfindlichen Gehölze. Richten Sie sich daher nach den zuvor genannten Tipps und achten Sie ansonsten auf einen guten Winterschutz für Heckenpflanzen.

Auch die Eibe ist grundsätzlich giftig, sogar der einzige hier heimische Nadelbaum, bei dem es keinen einzigen ungiftigen Bestandteil gibt. Hier gilt wieder dasselbe wie beim Kirschlorbeer: Es gibt einzelne Schrebergartenanlagen, die ein Ansetzen davon gar nicht erst erlauben.

Eiben eignen sich sehr gut, um in Form geschnitten zu werden. Sie sind winterhart und bieten einen malerischen Wuchs. Daher werden sich auch gerne mal Vögel darin einnisten. Vor allem auch, weil das Gehölz einen guten Windschutz bietet.

5. Buchsbaum

Der Buchsbaum ist auch eine der wohl beliebtesten Gartenergänzungen im deutschsprachigen Raum. Genau genommen gibt es zwei Arten, die sich recht ähnlich sehen. Sie unterscheiden sich hauptsächlich in ihrem Wachstum, denn der heimische Gewöhnliche Buchsbaum kann bis zu sechs Meter in kürzerer Zeit wachsen.

Durch die dichten Verzweigungen ist der Buchsbaum gut für Formschnitt geeignet. Er ist aber recht anspruchsvoll, jedenfalls im Vergleich zu den vorgenannten Heckenarten. Am besten eignet sich kalkhaltiger oder auch lehmiger Boden. Andernfalls kann es sein, dass Sie etwas Kompost in die Erde einarbeiten müssen.

Heiße Standorte mit viel Sonneneinstrahlung verträgt der Buchsbaum nicht. Hierbei käme es schnell zu gravierenden Blattschäden.

Fazit

Welche Heckenpflanze es genau werden sollte, hängt immer von den individuellen Gegebenheiten ab. Überlegen Sie sich, was das Ziel der Heckenpflanzung ist und ob es ihnen z. B. in erster Linie um Sicht- oder Windschutz oder auch um etwas völlig anderes geht. Danach ist wichtig, die Bodenbeständigkeit, die darin befindlichen Nährwerte und die Lichtbedingungen zu berücksichtigen.


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