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Hausmittel, die jeder daheim haben sollte

Essig ist ein bewährtes Hausmittel, um den Backofen zu reinigen. Foto SeDmi via Envato

Essig ist ein bewährtes Hausmittel, um den Backofen zu reinigen. Foto SeDmi via Envato

Essig ist ein bewährtes Hausmittel, um den Backofen zu reinigen. Foto SeDmi via Envato

Warum immer auf gleich auf Chemie zurückgreifen, wenn es mit Hausmitteln einfacher und kostengünstiger geht? Einige Hausmittel sollte man immer zuhause haben, da sie vielseitig anwendbar sind.

Die wichtigsten Hausmittel

Setzt man auf natürliche Reinigungsmittel, zum Beispiel bei einem Kalkreiniger, profitiert man von einer hohen Ergiebigkeit. Zudem lassen sich Geräte und Materialien schonen. Wir zeigen, mit welchen Hausmitteln sich viele Putzmittel und Reiniger ersetzen lassen.

Soda

Soda ist vielseitig einsetzbar und vor allem im Kampf gegen Gerüche und Verschmutzungen hilfreich. Indem man etwas Soda und Essig in das Abflussrohr des Waschbeckens schüttet und 10 Minuten einwirken lässt, kann man dieses von Verstopfungen befreien.

Zum Entfernen von Schweißgerüchen auf Kleidung 1-2 Esslöffel Soda zusammen mit 5 bis 10 Liter Wasser in einen Behälter geben. Das Kleidungsstück über Nacht ins Wasser legen und am nächsten Tag wie gewohnt waschen.

Dafür ist Soda außerdem gut:

  • entfernt Kalkreste von Blumentöpfen
  • desinfiziert Schneidebrettchen und Kochbesteck aus Holz sowie Thermoskannen oder den Kühlschrank

Essig

Essig ist ein Muss in jedem Haushalt. Denn Essig eignet sich nicht nur zum Verfeinern von Speisen, sondern ist auch perfekt geeignet, um Kalk und Fett zu entfernen. Einfach einen Schuss Essig in einen Liter Wasser geben und die Mischung mit einem feuchten Lappen in der Duschkabine verteilen.

Zur Reinigung des Backofens muss man nur Essig in einer Schale hineinstellen und den Backofen erhitzen. Anschließend lässt sich der Schmutz ganz leicht entfernen. Bei Ameisen und anderen Schädlingen kann sich Essig ebenso bewähren, da der Geruch die Tiere oft vertreibt.

Tipp: Führt der Einsatz von Hausmitteln bei der Schädlingsbekämpfung nicht zum Erfolg, kann man zu industriell hergestellten Mitteln greifen. Dass man dabei trotzdem auf die Umwelt achten kann, beweisen zahlreiche Hersteller. Zum Beispiel wird bei der Schädlingsbekämpfung von Futura nach Angaben des Unternehmens darauf geachtet, dass die Produkte chemiearm und nachhaltig zusammengesetzt und hergestellt werden.

Siehe auch  Fenster putzen ohne Streifen – So einfach geht‘s

Dafür ist Essig außerdem gut:

Kernseife

Kernseife ist ein günstiges und bewährtes Reinigungsmittel. Vor dem Kauf unbedingt einen Blick auf die Verpackung werfen: Es sollte kein Palmöl bzw. nur Bio-Palmöl enthalten sein. Kernseife ist für eine gute fettlösende Wirkung bekannt. Damit eignet sie sich bestens für fettige Oberflächen, Kochgeschirr oder das Waschbecken.

Dafür ist Kernseife außerdem gut:

  • kann bei entzündeten Nägeln oder Hornhaut helfen (etwas geriebene Kernseife in einen Behälter mit warmem Wasser geben und betroffene Stellen einweichen)
  • als Vorwaschmittel gegen besonders hartnäckige Flecken (Flecken mit etwas Wasser befeuchten und mit der Seife einreiben, danach wie gewohnt waschen)
  • hilft bei Schuppenflechte
  • kann fettige Haare bekämpfen

Natron

Speisesoda bzw. Backsoda lässt sich im Supermarkt in der Regel in der Backwarenabteilung finden. Dabei kann es auch prima als Reinigungsmittel eingesetzt werden. Man kann mit Natron beispielsweise einen Allzweckreiniger herstellen. Das geht, indem man Natron mit etwas geriebener Kernseife und Wasser vermischt. Dann in eine Sprühflasche geben und wie einen Reiniger verwenden.

In Kombination mit Wasser kann Natron auch genutzt werden, um den Backofen zu reinigen. Natron und Wasser mischen bis eine Paste entsteht. Diese auf hartnäckige Verkrustungen im Backofen auftragen. So können auch Verkrustungen in Pfannen und Töpfen gelöst werden.

Dafür ist Natron außerdem gut

  • Besteck reinigen
  • Rost entfernen
  • Etiketten von Flaschen und Gläsern lösen
Der Autor Hajo Simons

Verfasst von Hajo Simons

arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist, überdies seit rund zehn Jahren als Kommunikationsberater.
Nach seinem Magister-Abschluss an der RWTH Aachen in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaft waren die ersten beruflichen Stationen Mitte der 1980er Jahre der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (Pressesprecher) sowie bis Mitte der 1990er Jahre einer der größten deutschen Finanzvertriebe (Kommunikationschef und Redenschreiber).

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