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Haustür einbauen – So einfach geht’s

Ob der Eigentümer diese Haustür wohl selbst eingebaut hat? Foto: ©Olena Rudo / stockadobe

Ob der Eigentümer diese Haustür wohl selbst eingebaut hat? Foto: ©Olena Rudo / stockadobe

Ob der Eigentümer diese Haustür wohl selbst eingebaut hat? Foto: ©Olena Rudo / stockadobe

Eine Haustür ist das Gesicht jedes Hauses, und der erste Eindruck lässt sich bekanntlich nicht ändern. Darum ist es so wichtig, eine wirklich passende Eingangstür für Ihr Zuhause zu finden.

Allerdings ist die Auswahl riesig, und die Kosten variieren sehr stark. Mit dem Auswählen und Kaufen ist es aber noch nicht getan – die Tür muss auch eingebaut werden! Wir versorgen Sie mit den wichtigsten Infos rund um die Kosten und den Einbau Ihrer Traum-Haustür.

Was kostet eine neue Haustür?

Pauschal können die Kosten für eine neue Haustür nicht beziffert werden, zu groß ist die Auswahl an verschiedenen Modellen aus unterschiedlichen Materialien. Apropos Materialien: Sie zählen den ausschlaggebenden Kostenfaktoren. Die am meisten verbreiteten Materialien sind:

Holz

Holz ist ein Naturprodukt und damit sehr gut geeignet, um Kälte zu isolieren und Wärme beizubehalten. Es ist jedoch im Vergleich zu allen anderen Materialien am pflegeintensivsten und muss regelmäßig mit speziellen Mitteln gereinigt werden.

Am besten eignet sich hierfür ein spezielles Holzöl, dieses versiegelt das Material und macht es eine Zeit lang resistenter gegen äußere Einflüsse. Holztüren gibt es in vielen Ausführungen ab etwa 500 Euro im Handel zu kaufen.

Aluminium

Aluminium hat sehr gute isolierende Eigenschaften und hält den meisten Umwelteinflüssen problemlos stand. Durch die erhöhte Wärmeisolierung können Sie zudem bares Geld bei den Strom- und Heizkosten sparen. Aluminium ist außerdem sehr stabil, da das Metall durch verschiedene Herstellungs- und Veredelungsverfahren meist sehr robust aber gleichzeitig flexibel ist.

Und auch die Pflege ist bei Aluminium denkbar einfach – die meisten Haustüren aus diesem Material brauchen gar keine! Allerdings bewegt sich der Preis für eine Aluminium-Haustür im höheren Bereich (ab ca. 900 Euro).

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Stahl

Stabil, schwer und langlebig – das sind die Begriffe, welche eine Stahl-Haustür am besten beschreiben. Stahltüren sind meist sehr schwer, was den Einbau nicht unbedingt einfacher macht. Wenn Sie sich die Mühe sparen wollen, sollten Sie lieber einen Fachmann engagieren.

Die Preise für Stahltüren sind sehr unterschiedlich, grundsätzlich kann man von preiswert bis teuer ein gutes Modell bekommen. Im Vergleich zu den anderen Materialien liegt der Preis etwa im mittleren Bereich, ab ca. 600 Euro gibt es eine Haustür aus Stahl im Handel.

Kunststoff

Wer eine robuste Haustür kaufen möchte und dabei kein großes Budget zur Verfügung hat, der sollte nach einem Modell aus Kunststoff schauen. Dieses Material ist sehr leicht zu pflegen und bietet eine zuverlässige Wärmeisolierung. Auch Sorgen um Rost oder sonstigen Gammel muss sich hier keiner machen. Kunststoff-Haustüren gibt es in einer riesigen Auswahl ab etwa 300 Euro im Handel.

Tipp: Hinsichtlich des Preises kommt es natürlich auch darauf an, wo Sie Ihre neue Haustür kaufen. So sind Türen aus Polen beispielsweise deutlich günstiger als solche, die in Deutschland hergestellt werden.

Haustür einbauen – einfach und schnell

Der Einbau einer neuen Haustür verleiht Ihrem Zuhause nicht nur eine frische Optik, er verbessert auch die Sicherheit und Energieeffizienz. Mit etwas handwerklichem Geschick und den richtigen Werkzeugen können Sie diesen Job selbst durchführen. Nachfolgend eine universelle Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Einbau einer Haustür (bei einigen Modellen können natürlich weitere Schritte notwendig sein):

Alte Haustür ausbauen

Bevor Sie mit dem Einbau der neuen Haustür beginnen, müssen Sie zuerst die alte Tür entfernen. Beginnen Sie damit, die alten Türbänder und Scharniere zu lösen. Arbeiten Sie am besten mit einem Helfer zusammen, der die Tür beim Lösen hält, um Verletzungen und Schäden zu vermeiden. Entfernen Sie dann die alte Tür vorsichtig aus der Türöffnung und reinigen Sie den Bereich, bevor Sie mit dem nächsten Schritt fortfahren.

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Türzarge einpassen

Die Türzarge ist der Rahmen, in den die Tür eingefügt wird. Messen Sie die Türöffnung sorgfältig aus und schneiden Sie die Türzarge entsprechend zu. Die Türzarge muss genau in die Öffnung passen und richtig ausgerichtet sein. Verwenden Sie gegebenenfalls Keile, um Unebenheiten auszugleichen und die Türzarge stabil zu positionieren.

Türzarge verschrauben

Sobald die Türzarge richtig eingepasst ist, können Sie diese mit Schrauben an der Wand befestigen. Bohren Sie vorsichtig Löcher und befestigen Sie die Zarge sicher an der Wand. Die Türzarge muss gerade und stabil verschraubt sein, um Probleme beim Einhängen der Tür zu vermeiden.

Laibung verputzen und ausschäumen

Nachdem die Türzarge fest verschraubt ist, können Sie die Lücken zwischen der Zarge und der WandLaibung genannt – mit Mörtel oder Putz auffüllen. Glätten Sie den Verputz, um eine saubere Oberfläche zu erhalten. Achten Sie darauf, dass der Verputz vollständig getrocknet ist, bevor Sie mit dem Ausschäumen der Lücken zwischen der Türzarge und der Wand fortfahren. Verwenden Sie hierfür einen geeigneten Montageschaum.

Tür einhängen

Der nächste Schritt besteht darin, die Tür in die Türzarge einzuhängen. Sorgen Sie dafür, dass die Tür richtig ausgerichtet ist und sich leicht öffnen und schließen lässt. Überprüfen Sie die Ausrichtung mit einer Wasserwaage. Die meisten Scharniere lassen sich durch Drehen verstellen, um die Tür richtig zu positionieren und dafür zu sorgen, dass sie gut schließt.

Beschläge anbringen

Zum Schluss sollten Sie die Türbeschläge anbringen. Bohren Sie – wenn noch nicht vorhanden – Löcher für die Türklinke, das Schloss und eventuelle weitere Beschläge gemäß den Herstelleranweisungen. Die Beschläge müssen fest und sicher angebracht werden, damit die Tür anschließend ordnungsgemäß funktioniert.

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Fazit

Der Einbau einer Haustür erfordert einige handwerkliche Fähigkeiten, doch mit der richtigen Anleitung und Vorbereitung ist es eine durchaus machbare Aufgabe – auch für Hobbyheimwerker. Wichtig ist, sorgfältig vorzugehen und alle Schritte nach Anleitung auszuführen, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Wenn Sie sich unsicher fühlen oder keine Erfahrung im Heimwerken haben, nehmen Sie professionelle Hilfe in Anspruch.

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Der Autor Hajo Simons

Verfasst von Hajo Simons

arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist, überdies seit rund zehn Jahren als Kommunikationsberater.
Nach seinem Magister-Abschluss an der RWTH Aachen in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaft waren die ersten beruflichen Stationen Mitte der 1980er Jahre der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (Pressesprecher) sowie bis Mitte der 1990er Jahre einer der größten deutschen Finanzvertriebe (Kommunikationschef und Redenschreiber).

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