Türen einbauen – bei Renovierung oder Umbau

Türen selbst einbauen mittels Fertigset oder durch einen Fachmann: Mit den richtigen Tipps gelingt der Türumbau und Türeinbau. Das zeigt unser Ratgeber.

 

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Eine Zimmertür selbst einbauen? Das ist viel einfacher als gedacht. Eine gut verständliche Anleitung mit allem wichtigen Know-how drumherum finden Heimwerker zum Beispiel beim Montario-Ratgeber. Wer sich alles Notwendige in einem solchen Ratgeber anliest, wird begeistert sein. Denn es ist schnell klar, dass es heutzutage viel einfacher ist, selbst eine Tür einzubauen oder auszutauschen als noch vor einigen Jahren.

Damals musste noch ein Schreiner ran, der schon immer der Experte für Holzarbeiten jeder Art war. Ob Fenster, Treppe oder Tür: Der Schreiner war für all diese Belange für lange Zeit der richtige Mann. Heutzutage kommen alternativ zu diesem Angebot noch Monteure hinzu, die sich auf den Ein- und Umbau von Zimmertüren spezialisiert haben. Doch auch sie wollen bezahlt werden – selbst wenn man den reinen Arbeitslohn als „Handwerkerleistungen“ Steuern sparend geltend machen kann. Daher sollten alle halbwegs handwerklich Begabten sich ruhig selbst an den Türeinbau wagen. Dafür sind ihnen Komplettsets zu empfehlen, die Türzarge und Türblatt zueinander passend bereitstellen.

Türen einbauen selbst gemacht

Bevor auch nur der erste Schritt, also etwa der Kauf eines Türen-Komplettsets, in Angriff genommen wird, muss zunächst die Wandöffnung ausgemessen werden. Wichtig ist hierfür zunächst die Türhöhe von der Bodenoberkante bis zur Unterkante des Türsturzes. Auch die Breite der Maueröffnung muss ausgemessen werden. Wenn Sie diese Maße ermittelt haben, sollten Sie festlegen, in welche Richtung die Tür öffnen soll. Eine Tür, die in die falsche Richtung öffnet, ist im Alltag später sehr störend, daher ist diese Festlegung äußerst wichtig. Soll die Türöffnung rechts sein, ist die Rede von einem Linksanschlag. Ist die Türöffnung links, spricht man von einem Rechtsanschlag. Ein Tipp: Heimwerker liegen immer dann richtig, wenn sie die Tür in Richtung der nächstliegenden Zimmerecke öffnen lassen.

Bevor es nun an den Einbau der Tür geht, sind ein paar Vorarbeiten zu erledigen. Dafür sollten die Türzargen und sämtliche Teile auf dem Boden in U-Form ausgelegt und auf Vollzähligkeit überprüft werden. Ist alles da, werden die Teile zusammengesetzt. Mit zwei Helfern wird der Rahmen nun in der Wandöffnung aufgerichtet und mit Keilen fixiert. Eine Wasserwaage sorgt für eine gerade Ausrichtung. Sobald die Abstände auch im Seitenbereich korrekt sind, kann die Tür gemäß der Komplettset-Anleitung eingesetzt werden.

Wandrenovierung nach Einbau neuer Türen notwendig?

Viele Heimwerker, die sich neue Türen wünschen, fragen sich, ob der Umbau Wohnungsrenovierungen nach sich zieht. Die Antwort lautet: Jein. Denn es spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Die größte Gefahr für das Mauerwerk geht von Stahlzargen aus. Wenn diese demontiert werden, lässt sich das Schneiden in das Mauerwerk nicht verhindern. Dieses könnte dadurch jedoch so stark beschädigt werden, dass mit der neuen Umfassungszarge nicht alle offenen Stellen überdeckt werden können. In diesem Fall sollten die Bauherren also im Vorfeld überlegen, ob sie nicht die alte Stahlzarge behalten und lediglich ein neues Türblatt einsetzen wollen. Hierfür muss aber anhand der Bänder und Position der Stahlzarge geprüft werden, ob das neue Türblatt zu letzterer passt. Nun können gegebenenfalls noch Anpassungen vorgenommen werden: Tausch der Zargenbänder und nachträglicher lotgerechter Einbau der Zarge.

Viel einfacher ist der Einbau einer neuen Tür, wenn die aktuellen Zargen aus Holz bestehen. Erfahrene Fachkräfte können sie problemlos ausbauen. Selbst wenn hierbei das Mauerwerk beschädigt wird, handelt es sich in der Regel nur um eine kleine Reparatur. Aus welchem Material die Zarge aber auch immer ist: Ob eine Wand dabei beschädigt wird, hängt allein von ihrer Beschaffenheit ab. In jedem Fall ist das Risiko beim Austausch der Zargen immer dann geringer, wenn Fachpersonal am Werk ist.

Türen in Sondermaßen oder bauliche Veränderung der Wandöffnung?

Wann immer eine Tür umgebaut werden muss, ist es umso unkomplizierter, je besser die Maße zueinander passen. Besitzt sowohl die alte als auch die neue Tür Standardmaße, so sind die Arbeiten unkompliziert, da die Wandöffnung nicht verändert werden muss. Wer allerdings ein älteres Haus besitzt, trifft oft auf Wandöffnungen, die keinem Standard entsprechen. Nun muss man abwägen: Wandöffnungen baulich verändern oder Türen in Sondermaßen bestellen? Doch die Antwort auf diese Fragestellung ist einfach, da selbst speziell angefertigte Türen noch immer günstiger sind als bauliche Veränderungen. Denn diese beziehen nicht nur die Wand und möglicherweise die Statik mit ein, sondern auch den Bodenbelag, der nun ebenfalls angepasst werden muss.

Ein weiterer Aspekt, der berücksichtigt werden muss, ist die Bekleidungsbreite der Türzarge. Denn diese ist in Häusern, die vor den 1980er-Jahren gebaut wurden, deutlich breiter als dies heute der Fall ist. Damit auch die modernen schmaleren Zargen die Tapetenansätze an den alten Zargen überdecken, bringen sie besonders breite Zierbekleidungen mit. Damit alles passt, sollte das Bekleidungsaußenmaß (BAM) berücksichtigt werden. In dem Vergleich der Maße von alter und neuer Zarge zeigt sich, ob die Tapetenansätze von den neuen Zargen ausreichend verdeckt sind. Nun sollte beim Einbau einer neuen Tür nur noch die Lücke zwischen Bodenbelag und Zarge, beachtet werden: Auch hierfür gibt es im Internet gute Ratgeber.

 

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