Bodengleiche Dusche – barrierefrei duschen

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Eine bodengleiche, also ebenerdige Dusche ins Bad einbauen: ein Aufwand, der sich lohnt! Für Jung  und Alt gleichermaßen.

In den meisten Neubauten ist sie heutzutage zu sehen: die bodengleiche Dusche. Herkömmliche Duschtassen mit einem hohen Rand gibt es kaum noch. Neben dem attraktiven Design sprechen auch praktische Gründe für den Einbau einer ebenerdigen Dusche – sie ist ein unvermeidlicher Bestandteil einer barrierefreien Wohnung. Es ist nur folgerichtig, diesen Aspekt schon in jungen Jahren einzuplanen, da wir immer älter werden. So lebten bereits 2018 in Deutschland 2,3 Millionen über-85-Jährige. Wer in diesem stolzen Alter zuhause barrierefrei duschen möchte, sollte sich schon jetzt um Barrierefreiheit kümmern.

Welche Varianten gibt es?

Wenn Sie Ihr Badezimmer mit einer bodengleichen Dusche aufwerten möchten, stehen Ihnen mehrere Optionen zur Verfügung. Wofür Sie sich entscheiden, hängt von Ihren Vorstellungen und den Gegebenheiten Ihres Bads ab. Etwa wie viele Badmöbel wie einen Badezimmerschrank benötigen.

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Die folgenden barrierefreien Duschen sind die gängigsten Varianten. Entdecken Sie ihre Vor- und Nachteile:

Bodenbündige Duschwanne

Im Gegensatz zu altmodisch wirkenden Duschtassen mit Rand hat die bodenbündige Duschwanne keine Einstiegsbarriere. Sie passt zur einer modernen Badgestaltung und bietet Flexibilität beim Einbau.

Vorteile der bodenbündigen Duschwannen:

Sie …

  • sind hygienischer als Fliesen und lassen sich leichter reinigen.
  • weisen weniger Fugen als geflieste Böden auf und bleiben länger attraktiv.
  • sind preiswerter als geflieste Böden mit Duschrinne.
  • lassen sich leichter einbauen als Fliesen.
  • sind einfacher abzudichten als Fliesen.
  • können mit einer rutschhemmenden Beschichtung geliefert werden.

Nachteile der bodenbündigen Duschwannen:

Sie …

  • eignen sich aus optischen Gründen nur für größere Bäder.
  • bieten wegen der genormten Größen kaum Raum für eine individuelle Gestaltung.

Befliesbare Duschelemente

Jede bodengleiche Dusche benötigt eine Basis. Wer sich Fliesen in seiner barrierefreien Dusche beziehungsweise ein einheitlich durchgefliestes Badezimmer wünscht, kann dafür ein befliesbares Duschelement fertig kaufen.

Vorteile von befliesbaren Duschelementen:

Sie …

  • haben eine individuelle und insgesamt niedrige Aufbauhöhe.
  • haben ein passendes Gefälle für den Ablauf integriert.
  • können mit verschiedenen Ablauftypen ausgestattet werden.
  • ermöglichen eine individuelle Befliesung.

Nachteile von befliesbaren Duschelementen:

  • Bei punktuellem, mittigem Ablauf erschweren die Schrägen saubere Fliesenarbeiten.

Gefliester Boden mit Duschrinne

Soll die bodengleiche Dusche mit einem gefliesten Boden und einer Duschrinne ausgestattet werden, kann sowohl abgeschrägter Estrich mit zwei bis drei Prozent Gefälle zum Ablauf als auch ein befliesbares Duschelement als Unterbau dienen.

Vorteile des gefliesten Bodens mit Duschrinne:

Er …

  • bietet eine große und individuelle Gestaltungsvielfalt.
  • ermöglicht den Abfluss an einer beliebigen Position.
  • kann barrierefrei ausgeführt werden.
  • lässt sich gut mit einer Fußbodenheizung kombinieren.

Nachzeile des gefliesten Bodens mit Duschrinne:

Er …

  • benötigt ein in den Estrich eingearbeitetes Gefälle, sonst droht die Rückstaugefahr.
  • hat einen schwer zugänglichen Abfluss, was Reparaturarbeiten kompliziert macht.
  • benötigt wegen der Schräge rutschsichere Fliesen.

Was ist bei der Montage ebenerdiger Duschen zu beachten?

Es gibt einige Fallstricke beim Einbau einer bodengleichen Dusche. Der wichtigste Punkt ist ausreichender Raum für das notwendige Gefälle, den Abfluss und das Duschelement. Soll die barrierefreie Dusche in einen Neubau, sollten Bauherren diesen Wunsch rechtzeitig bei ihrem Architekten ansprechen. Für eine Nachrüstung sollte ebenfalls Rat von Experten eingeholt werden.

Folgende Fragen sind außerdem wichtig:

  • Ist der Estrich dick genug, um einen Ablauf zu integrieren?
  • Hat das Bad eine Balkendecke, sodass der Abfluss nur parallel zum Balken verbaut werden kann?
  • Ist der Syphon groß genug, damit die Wassermengen gut abfließen können (rund 40 bis 50 Liter/Minute)?

Sind diese Grundfragen geklärt, kann der Einbau einer der drei Arten – bodenbündige Duschwanne, befliesbares Duschelement oder gefliester Boden mit Duschrinne – beginnen.

Was gehört alles zu bodengleichen Duschen?

Eine bodengleiche Dusche ist mehr als ihre Bodengestaltung. Duschwand und Armatur gehören ebenfalls dazu. Für einige ist eine ebenerdige Dusche ohne Duschwand das Non-Plus-Ultra. In diesem Fall muss im Umkreis von etwa 1,20 Meter rund um die Dusche ein entsprechendes Gefälle vorgesehen werden.

Soll die ebenerdige Dusche eine Trennwand erhalten, so hängt deren Form vom Wasserdruck ab: Ist er stark, sind L-förmige Duschwände sinnvoll. Handelt es sich um eine Regendusche mit wenig Druck, genügt eine einfache Trennwand. Was in keiner Dusche fehlen darf, sind passende Armaturen. Eine Idee sind schwarze Armaturen, die das gehobene Design komplett machen.

Was kostet eine ebenerdige Dusche?

Wer vorausdenkt und sein Badezimmer mit einer barrierefreien Dusche ausstattet, hat die Möglichkeit, eine KfW-Förderung von bis zu zehn Prozent der förderfähigen Kosten zu erhalten. Unabhängig davon ist bei einem nachträglichen Einbau einer bodengleichen Dusche insgesamt mit etwa 4.000 bis 5.000 Euro an Kosten zu rechnen. Diese hohe Summe kommt zustande, weil die Arbeiten von fachkundigen Handwerkern durchgeführt werden sollten.

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Fazit

Eine bodengleiche Dusche ist eine Aufwertung des Bades. Die Investition ist nicht unerheblich – es kann aber aufgrund des barrierefreien Ausbaus eine KfW-Förderung beantragt werden.


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