Die Vielfalt moderner Sanitäranlagen

Der erste Weg am Morgen und der letzte, vor dem Aufbruch ins Land der Träume, ist in der Regel das Bad. Moderne Sanitäranlagen sind da sinnvoll.

Wie oft man tagsüber diesen Raum – das Badezimmer – betritt, fällt gar nicht auf. Kurz die Hände waschen, die Frisur richten, der Blick in den Spiegel, ob alles passt. Fertig!

Wie ein offenes Buch

Sanitäranlagen, wozu auch die Toilette gehört, gelten nicht zuletzt deshalb als Intimbereiche, weil sich darin niemand verstecken kann und will. Beim Blick in den Spiegel der Gedanke: Ich kenn‘ dich nicht, aber ich putz dir jetzt die Zähne. Haare wie frisch geschleudert, das Gesicht leicht zerknittert, der Pyjama wie vom Flohmarkt entlaufen.

Ein individuelles Bad verzeiht alles, wenn Sie sich darin wohlfühlen. Das Zauberwort heißt individuell. So verschieden wie jeder Mensch in seinen Vorlieben, so verschieden sollten Sanitäranlagen sein. Es beginnt mit dem Blick in den inneren Spiegel.

Welchen Stellenwert hat das Bad?

Halten Sie sich gern und lange im Bad auf, baden Sie ausgiebig, dekorieren vielleicht für den Zweck auch aufwändig? Oder ist das Bad ein Mittel zum Zweck, um schnell unter die Dusche zu springen, wenn einem die Sommerhitze den Schweiß aus den Poren treibt? Brauchen Sie eine Badewanne oder ist lieber Duschen angesagt?

Ziehen Sie natürliches Licht vor, oder kann das Bad innen liegend sein? Leben Sie allein, oder ist es konfliktfreier, das WC separat zu haben? Benutzen Sie das Bad lieber allein, oder sollten gleichzeitig zwei Waschbecken benutzbar sein?

Sanitäranlagen für Körper und Seele

Diese Fragen sollen eines deutlich machen: Bäder sind mehr als Räume zur Körperpflege.  Sind Sie in der glücklichen Lage, im Rahmen eines Neubaus planen zu können, sollten Sie daran denken, wenn es um Fenster und Größe geht. Ob ein oder zwei Waschbecken, hängt von den persönlichen Vorlieben ab. Es gibt (fast) unendlich viele Möglichkeiten, sein Bad zu gestalten. Letztlich entscheidet Ihr Geschmack.

Die Palette reicht von Waschbecken, die an der Wand montiert sind oder auf einer Säule aufliegen, andere Becken stehen frei auf Sideboards, die gleichzeitig für Utensilien genutzt werden können. Nicht weniger reichhaltig ist die Farbpalette, in der alle Sanitärgegenstände passend kombiniert werden können. Eines haben alle aktuellen Modellpaletten  gemeinsam: Sie sind praktisch und vielfältig im Design. 



In einer Familie oder in einem Mehrpersonenhaushalt wird es unterschiedliche Prioritäten geben. Falls möglich, sollte das Bad sowohl Badewanne als auch Dusche haben. Zu beachten ist auch das Alter der Nutzer. Tun sich Kinder leicht, in eine Wanne zu steigen, kann das hingegen für ältere Menschen zum Problem werden.

Bei geringem Platzangebot sind Kombinationen möglich. Die Wanne erhält als Spritzschutz einen Aufsatz aus Plexiglas, der fixiert oder über ein Gelenk an die Wand zu klappen ist. So dient sie zum Baden oder auch für eine schnelle Dusche. Reicht die Raumgröße, können Badewanne und Dusche getrennt installiert werden.

Wer auf die Wanne ganz verzichten will, hat in punkto Duschen reichlich Auswahl. Die klassischen Duschkabinen gibt es mit den unterschiedlichsten Grundrissen und Größen. Aber auch auf relativ kleinem Raum lassen sich originelle Sanitäranlagen verwirklichen. So kann der Boden ein Gefälle aufweisen, in den der Abfluss eingearbeitet ist, oder eine vorgeformte Duschtasse wird in den Boden eingelassen. Hinter einer Glaswand geschützt, kann sich der Nutzer freier bewegen als in einer engen Kabine.

Der stille Ort hat diesen Namen verdient

Untrennbar zu Sanitäranlagen gehören WC, bei entsprechendem Raumangebot zusätzlich ein Bidet. Wenn ein Raum zur stressfreien Zone erklärt werden sollte, dann dieser. Klingt lustig, ist bei Einzelpersonen kein Thema, kann in Wohngemeinschaften oder Familien zu einem Dauerbrennpunkt werden. Wenn räumlich möglich, sollte neben dem WC im Bad ein Gäste-WC eingeplant werden oder aber das WC einzeln situiert sein.

Eines der natürlichsten Bedürfnisse ist nicht immer mit den Zeiten vereinbar, während derer die Sanitäranlagen von anderen Familienmitgliedern besetzt sind. Auf der anderen Seite ist der Aufenthalt für den Nächsten nach einer längeren Sitzung mit dem Titel Wohlfühlen nur schwer vereinbar. Gehen Sie diesem Konfliktpotential am besten aus dem Weg, indem Sie das stille Örtchen separat einplanen.

Bäder werden von Marketingstrategen nicht selten als Wohlfühloasen tituliert, und es liegt an Ihrer Vorausplanung, die Sanitäranlagen in Ihrem Zuhause mit einem individuellen Zuschnitt in Entspannungszonen zu verwandeln – ob für ein langes Bad oder eine schnelle Dusche.

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