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Spiegel oder Spiegelschrank für das Bad?

Spiegel oder Spiegelschrank im Badezimmer Foto © Michael stock adobe

Spiegel oder Spiegelschrank im Badezimmer Foto © Michael stock adobe

Spiegel oder Spiegelschrank im Badezimmer Foto © Michael stock adobe

Spiegel oder Spiegelschrank für das Bad? Diese Frage taucht spätestens bei der Renovierung oder der Einrichtung eines Bades im Neubau auf.

Wir beleuchten die Pros und Kontras der Badmöbel und geben Ihnen eine Entscheidungshilfe.

Was spricht für einen Spiegelschrank?

Ein Spiegelschrank als Badmöbel bietet vor allem eines: Stauraum für verschiedene Utensilien, die Mann und Frau bei ihrer täglichen Pflegeroutine brauchen. Kurz gesagt: Das Badmöbel schafft nach außen hin Ordnung.

Stauraum für dies und das

Je nach Größe verstauen Familien in dieses Badmöbel:

  • Schminkutensilien
  • Parfüms
  • Deos
  • Rasierer und Rasierschaum
  • Haarbürsten, -spangen, -gummis
  • Zahnbecher und Zahnbürsten
  • Cremes und andere Pflegeutensilien

Bildhübsch und vorzeigereif oder noch ausbaufähig?

Der Hauptzweck eines Spiegelschrankes als Badmöbel entspricht dem eines Spiegels: sein eigenes Antlitz zu überprüfen und beim Frisieren, Schminken oder Rasieren das Ergebnis zu betrachten und zu beurteilen. Hilfestellung bieten die an den Türen des Badmöbels angebrachten Spiegel, deren Winkel Nutzer so einstellen, wie sie diese brauchen.

Strom- und Spiegelschrank gehören zusammen

Ein Blick in das Innere eines Spiegelschrankes offenbart etwas, was viele Menschen bei diesem Badmöbel zu schätzen wissen: eine E-Box mit einer oder mehreren Steckdosen. Diese sind in den deutschen Bädern oft unzureichend vorhanden.

Ein Problem, das insbesondere mehrköpfige Familien kennen, die sich gemeinsam ein Bad teilen. An den Steckdosen schließen Nutzer ihren Föhn oder Rasierer an. Ebenso laden die Familienmitglieder ihre elektrischen Zahnbürsten von außen unsichtbar in dem nützlichen Badmöbel auf.

Einen Stromanschluss benötigt das Badmöbel ebenso für dessen Beleuchtung. Das Gesicht im rechten Licht gepflegt, spart Zeit und verbessert das Ergebnis.

Der Spiegelschrank als Badmöbel mit seinen Vor- und Nachteilen im Überblick

Da kaum ein Badmöbel ausschließlich Vorteile vorzuweisen hat, stellen wir die Vor- und Nachteile des Spiegelschrankes gegenüber.

Siehe auch  Badezimmer modernisieren – bequem Duschen und Baden

Spiegelschrank

Vorteile Nachteile
Stauraum nimmt Raum weg (nur Aufputz-Spiegelschrank)
mehrere Spiegelflächen meist teurer als Spiegel
optische Vergrößerung eines kleinen Bades unterteilte Spiegelfläche bei einem mehrtürigen Spiegelschrank
integrierte Lichtquelle(n) Montage schwieriger als bei einem Spiegel
zusätzliche Steckdose(n)und Lademöglichkeiten hohes Gewicht
Wahl zwischen verschiedenen Materialien oder Materialkombinationen

Was spricht für einen Spiegel

Ein Badezimmerspiegel erfüllt mit seiner Spiegelfläche den Zweck, sich darin betrachten zu können. Er nimmt wegen seiner niedrigen Tiefe wenig Platz zum Inneren des Raumes ein – ein Pluspunkt bei schmalen Bädern. Einen Badezimmerspiegel gibt es in den Varianten:

  • beleuchtet und unbeleuchtet
  • rund oder eckig
  • mit Rahmen ohne Rahmen

Dadurch ergeben sich verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten für den Raum. Je nach Auswahl fügen diese sich harmonisch in das Bad ein.

Von Nachteil ist, dass Spiegel im Gegensatz zum Spiegelschrank keinen zusätzlichen Stauraum bieten, es sei denn, an ihm sind Stellflächen angebracht. Für ein aufgeräumtes Bad benötigen Nutzer andere Badmöbel mit oder ohne Schubladen, um ihre Pflegeutensilien aufzuräumen. Der Spiegel mit seinen Vor- und Nachteilen im Überblick.

Spiegel

Vorteile Nachteile
steht nicht in den Raum hinein kein Stauraum
einfacher zu montieren als ein Spiegelschrank
mit oder ohne Rahmen erhältlich
in verschiedenen Formen im Handel
(rund, eckig, oval)
wahlweise mit verschiedenen Zusatzfunktionen
oft günstiger als ein Spiegelschrank

Spiegel oder Spiegelschrank – eine Entscheidungshilfe

Wer sein Badezimmer mit einem neuen Badmöbel einrichtet, findet im Handel eine Vielzahl an unterschiedlichen Spiegelschränken und Spiegeln. Die Entscheidung fällt leichter mit der Kenntnis der Möglichkeiten, die sich dem Käufer bieten. Zunächst informieren wir über die unterschiedlichen Arten von Spiegelschränken als Badmöbel und im Anschluss über die Kaufkriterien für Spiegel.

Aufputz oder Unterputz?

Zuerst wählt der künftige Nutzer bei seinem geräumigen Badmöbel zwischen einem Aufputz-Spiegelschrank und einem Unterputz-Spiegelschrank.

Ein Unterputz-Spiegelschrank ist aufwendiger zu montieren, weil er eine Trockenbauwand benötigt, um darin zu verschwinden. Unüblich, aber mit viel Aufwand machbar, ist der Einlass des Badmöbels in eine massive Wand. Handwerklich Ungeübte suchen sich Hilfe bei einem Profi. Es empfiehlt sich nicht, das Vorhaben „Unterputz-Spiegelschrank“ selbstständig anzugehen.

Welches Material eignet sich für einen Spiegelschrank?

Vorwiegend bei einem Aufputz-Spiegelschrank sind die verbauten Materialien aufgrund der Optik und der Qualität bedeutend. Der Verbraucher hat die Wahl zwischen Badmöbeln aus:

  • MDF
  • Holz
  • Kunststoff
  • Metall
  • miteinander kombinierte Materialien

Fällt die Wahl auf einen Spiegelschrank mit einem Korpus aus MDF-Platten, hängt die Qualität des Badmöbels von verschiedenen Kriterien ab:

  • der Beschichtung
  • der Plattendichte
  • der Oberflächenbearbeitung

Die Oberflächen der MDF-Platten für das Badmöbel sind:

  • lackiert
  • kunststoffbeschichtet und hochglanzlackiert
  • matt oder glänzend kunststoffbeschichtet

Die günstigste Variante bezeichnen Fachleute mit „MDF economic“. Die nächsthöhere Qualitätsstufe trägt die Bezeichnung „MDF mittelpreisig“ und die höchste „MDF hochpreisig“.

Das hochwertigste und teuerste Material, das Hersteller bei der Fabrikation von Spiegelschränken verwenden, ist Aluminium. Diese Varianten erhalten Verbraucher ausschließlich im Fachhandel. Die Alu-Badmöbel sind optisch zeitlos und unempfindlich gegen Feuchtigkeit.

Spielt der Kaufpreis keine Rolle, kommt Massivholz als Material für den Korpus des Badmöbels in Betracht. Ein günstiger Holz-Spiegelschrank besteht aus mit Melamin beschichteten Spanplatten.

Das Material für das Badmöbel mit dem niedrigsten Preis ist Kunststoff. Daraus hergestellte Spiegelschränke sind in diversen Farben erhältlich. Deren Standardfarbe ist seit vielen Jahren Weiß.

Der Spiegelschrank und sein Innenleben

Die Einlegeböden des Spielschrankes sind zur Anpassung der Höhen im besten Fall verstellbar. Zur einfachen Reinigung bestehen diese aus Glas oder Kunststoff. Je nach Ausführung enthalten die Badmöbel:

  • Steckdosen, USB-Stecker
  • Ablageschalen oder Spiegel in den Innentüren
  • offene Ablageflächen seitlich oder unterhalb des Schrankes
  • Zahnbürstenhalter
  • Soundsystem
  • Spiegelheizung
  • LED-Beleuchtung

Der Spiegel im Bad – günstig, aber kaum weniger funktional

Der Badezimmerspiegel machte in den vergangenen Jahrzehnten eine große Wandlung durch. Beinahe jeder findet einen Spiegel, der sich optisch harmonisch an die übrige Einrichtung des Bades anpasst.

Auch Zusatzfunktionen wie Steckdosen oder Spiegelheizung sind zu finden, ebenso solche mit Memoryfunktion und Soundsystem. Teils ergänzen Kosmetikspiegel die Spiegel fürs Bad oder eine Ablage ist mit dabei. Andere Varianten haben einen Halter für den Föhn oder sind mit Haken ausgestattet. Verschiedene Formen erhöhen die Auswahlmöglichkeiten beim Design.

Badezimmerspiegel kaufen Verbraucher mit oder ohne Beleuchtung. Der Handel führt eine Vielzahl an optisch schönen LED-Leuchten, die Käufer unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheit und ihrem Geschmack entsprechend auswählen.

Fazit

Die Entscheidung für oder gegen einen Spiegelschrank oder Spiegel als Badmöbel trifft letztendlich jeder Verbraucher selbst. Benötigt er zusätzlichen Stauraum, bietet sich ein Spiegelschrank an. Bei einem winzigen Bad empfiehlt sich ein Modell mit geringer Tiefe oder ein Spiegel. Daneben hängt die Wahl von der übrigen Einrichtung ab, denn gleich, ob Spiegel oder Spiegelschrank – er soll sich harmonisch in das Bad einfügen.

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Der Autor Hajo Simons

Verfasst von Hajo Simons

arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist, überdies seit rund zehn Jahren als Kommunikationsberater.
Nach seinem Magister-Abschluss an der RWTH Aachen in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaft waren die ersten beruflichen Stationen Mitte der 1980er Jahre der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (Pressesprecher) sowie bis Mitte der 1990er Jahre einer der größten deutschen Finanzvertriebe (Kommunikationschef und Redenschreiber).

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