Was gehört in den Restmüll?

Den eigenen Müll zu trennen gehört hierzulande seit vielen Jahrzehnten zum Alltag. Doch nicht alle wissen, was in den Restmüll eigentlich gehört.

Richtige Mülltrennung, ob nun in der gelben Tonne oder in der Biotonne gehört zum guten Ton, ist es doch wichtig und von großer Bedeutung, dadurch die Umwelt zu schonen. Schlussendlich macht es das richtige Trennen für die Verwerter sehr viel einfacher, den Müll zu wiederzuverwerten oder zu entsorgen, wie es umweltbewusst und gesetzlich sein sollte. Doch obwohl die Mülltrennung schon sehr lange zu unserem Alltag gehört, ist es nicht immer so ganz eindeutig. Die Unterscheidung nach Restmüll oder doch eher Sondermüll fällt vielen nicht so ganz leicht.

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Was gehört wirklich in den Restmüll?

Wer richtig trennt, wird für die Restmülltonne nicht mehr sehr viel übrig haben. Denn die schwarze Tonne ist ausdrücklich nur für jenen Müll vorgesehen, der nicht wiederverwertet werden kann.

Restmülltonne – das darf hinein

  • Asche (erkaltet)
  • Tierkot
  • Streu aus Tierkäfigen oder dem Katzenklo (sofern die Katzenstreu nicht recycelbar ist)
  • Hygieneartikel
  • Windeln
  • stark verschmutzte Papiere, wie zum Beispiel Taschentücher und Tapetenreste
  • stark verschmutzte Verpackungen
  • Staubsaugerbeutel
  • ausgetrocknete Filzstifte und Kugelschreiberminen
  • Zigarettenkippen
  • alte Fotos
  • zerbrochene Glas- und Porzellangegenstände (in kleinen Mengen)
  • Lederreste oder Lumpen (in kleinen Mengen)
  • kaputtes Spielzeug

Wer sich nicht sicher ist, sollte sich dabei immer an die Faustregel halten: In die Restmülltonne gehört all jenes, das nicht wiederverwertet werden kann. Das betrifft beispielsweise auch jene Kunststoffe, die nicht in einen Wiederverwertungskreislauf gegeben werden können oder die nicht mit einem grünen Punkt gekennzeichnet sind.

Hinweis: Farbe darf nur dann in die schwarze Tonne, wenn sie vollständig eingetrocknet ist. Sonst wäre sie Sondermüll und auf einem Wertstoffhof beim Sondermüll zu entsorgen.

Ebenso dürfen Glühlampen und Halogenlampen im Restmüll entsorgt werden. Allerdings nur, wenn es sich dabei nicht um Energiesparlampen handelt. Diese müssen gesondert entsorgt werden.

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Tipp: Styropor gehört nur bedingt in die schwarze Tonne, denn nach den neuen Richtlinien gehören diese Materialien entweder in die Wertstofftonne beziehungsweise den gelben Sack. Größere Mengen sind auf den Recycling-Sammelstellen abzugeben. Handelt es sich um reinen Verpackungsmüll, kann man dieses Material im Geschäft abgeben, wo das eigentliche Produkt gekauft wurde.

Was darf nicht in den Restmüll?

Es ist natürlich sehr verführerisch, die Restmülltonne als „Mädchen für alles“ herabzustufen. Häufig sieht man auf dem ersten Blick nicht, ob und wie etwas vielleicht wiederverwertet werden kann oder wo eventuelle Gefahren lauern, weil der Müll vielleicht schadstoffbelastet ist. Oftmals ist es aber auch reine Bequemlichkeit, denn das Mülltrennungssystem hat prinzipiell für jede Abfallart eine eigene Tonne oder Entsorgungsmöglichkeit geschaffen.

In den Restmüll dürfen keinesfalls

  • Bau- und Abbruchabfälle
  • alte Elektrogeräte
  • Küchenabfälle
  • Gartenabfälle
  • Papier und Pappe
  • Schadstoffe
  • Sperrmüll
  • Verpackungsmüll
  • Batterien
  • Energiesparlampen
  • Glas

Hinweis: Wer sich nicht sicher ist, kann bei der eigenen Gemeinde erfragen, was er wo und wie entsorgen kann. Denn viele Gemeinden haben in Bezug auf die schwarze Tonne und den Restmüll voneinander abweichende Vorgaben.

Fazit

Den Müll richtig zu trennen ist nicht nur eine Frage des umweltbewussten Denkens und Handels, sondern kann durchaus einen finanziellen Aspekt mit sich bringen. Denn die kostenpflichtige Restmüllentsorgung wird sich schnell im Geldbeutel bemerkbar machen, wenn man einfach alles, was weg muss, in die schwarze Tonne wirft. Erstens, weil dann die Müllabfuhr sehr viel mehr Müll entsorgen muss. Zweitens, weil es richtig teuer werden kann, wenn Dinge in der Restmülltonne landen, die da nicht hingehören. Entweder, weil sie eigentlich recycelbar wären oder weil sie schadstoffbelastet sind und auf den Sondermüll gehören. Um stets auf der sicheren Seite zu sein, ist es daher durchaus ratsam, sich vorab darüber zu informieren, welche individuellen Vorgaben die eigene Gemeinde macht, was wirklich in die restmülltonne gehört und was nicht. Denn in die Restmülltonne gehört längst nicht alles.


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