Wissenswertes über Fertiggaragen

Fertiggaragen erfreuen sich schon seit mehreren Jahrzehnten großer Beliebtheit, besonders in der stabilen Betonvariante. Dies mag unter anderem daran liegen, dass sich inzwischen ein genormter Qualitätsstandard durchsetzen konnte.

Denn auch wenn manche dieser Modelle mit speziellen Vorzügen reizen, sind sich alle Fertiggaragen letztendlich sehr ähnlich: Der Boden bildet gemeinsam mit der Decke und den Seitenwänden eine geschlossene Einheit. Zusätzlich ist eine Dachabdichtung mit Kiesschüttung vorhanden, wodurch ein guter Schutz vor den verschiedenen Wettereinflüssen ermöglicht wird. Lediglich um die Dachentwässerung muss sich der Eigner selbst kümmern. Da man jedoch gut an das Rohr der Entwässerungsrinne herankommt, gestaltet sich dies relativ einfach.

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Besonders das schnelle und einfache Aufstellen einer Fertiggarage ist ein echter Pluspunkt. Hier muss nichts aufwendig und zeitintensiv gebaut werden – die Garage wird komplett aufgebaut per LKW geliefert und dann einfach auf die vorbereitete Fläche gestellt. Innerhalb weniger Stunden steht das Bauwerk und kann direkt genutzt werden.

Weiterer Vorteil: Vor allem hinsichtlich der Größe sind den eigenen Wünschen bei einer Fertiggarage kaum Grenzen gesetzt. Wer zum Beispiel seine Fahrräder in der Garage abstellen möchte, kann eine entsprechend größere Ausführung ordern. Und auch die Durchfahrtshöhe kann fast frei bestimmt werden, was zum Beispiel für denjenigen interessant ist, der ein Wohnmobil besitzt. Wer mehr Länge benötigt, kann außerdem zwei Fertiggaragen hintereinander aufstellen. Weitere Optionen stehen zum Beispiel bei der Dachform zur Verfügung. Wer sich nicht mit einem Flachdach zufrieden geben möchte, der ordert seine Fertiggarage mit einem attraktiven Pult- oder Walmdach.

Vorarbeiten zum Aufstellen einer Fertiggarage

Bevor der Eigner sich an den Vorteilen einer Fertiggarage erfreuen kann, müssen gewisse Vorarbeiten erledigt werden. Die erste Aufmerksamkeit richtet sich hierbei auf die Lieferung. Fertiggaragen werden schließlich mit einem großen LKW geliefert. Daher muss genau geprüft werden, ob es möglich ist, mit dem LKW an den Montageplatz zu gelangen. Sollte es hierbei ein Problem geben, kann ein Autokran angefordert werden. Dies ist zwar äußerst kostspielig, stellt in manchen Fällen allerdings die einzige Möglichkeit dar, um die Fertiggarage zum gewünschten Platz zu befördern und dort aufzustellen.

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Ist der Transport zum Aufstellort organisiert, kann es an die Vorbereitung des Untergrunds gehen. Hierbei sollten die Vorgaben des Herstellers strikt befolgt werden, diese variieren von Anbieter zu Anbieter recht stark. Wurde die Fertiggarage dann schließlich geliefert bzw. aufgestellt, steht die Restarbeit an.

Zuallererst muss eine Wasserableitung hergerichtet werden.  Sofern dies erledigt wurde, darf man sich um den dekorativen Aspekt kümmern. Das heißt: Je nachdem was dem eigenen Wunsch entspricht, kann das Dach zum Beispiel bepflanzt oder mit Kies bedeckt werden. In manchen Fällen wird das Garagendach sogar zu einer Terrasse umfunktioniert, was ebenfalls eine gewisse Arbeit mit sich bringt. Sollte sich zu einem späteren Zeitpunkt herausstellen, dass eine Erweiterung benötigt wird, ist dies absolut kein Problem. Schließlich können Fertiggaragen problemlos mit einer Erweiterung versehen oder mit einer zusätzlichen Garage ausgebaut werden.

Fertiggaragen-Preise: Ein kurzer Überblick

Die Preise für Fertiggaragen lassen sich nicht verallgemeinern, denn es müssen die unterschiedlichen Größen, Materialien, Garagentore und auch Dachkonstruktionen und Eindeckungen bei der Preisgestaltung berücksichtigt werden.

Da es sich bei Fertiggaragen um vorgefertigte Bauteile handelt, die erst auf dem vorhandenen Grundstück endgültig montiert werden, sind die Preise im Vergleich zu einer herkömmlichen, gemauerten Garage günstiger. Wenn Sie eine Fertiggarage erwerben möchten, müssen Sie zu den reinen Lieferkosten keine zusätzlichen Kosten für die Planung und Berechnung der Statik einkalkulieren. Können Sie beim Aufbau der Fertiggarage selbst mit Hand anlegen, reduzieren sich die Kosten nochmals.

Wie setzen sich die Preise für eine Fertiggarage zusammen?

Fertiggaragen, die einzeln aufgestellt werden, sind natürlich günstiger als eine Doppelgarage. Auch durch die Auswahl der einzelnen Bauelemente können Sie die Preise für Fertiggaragen beeinflussen. Dazu gehören vor allem das Garagentor und auch die Dachform, welche Ihre Fertiggarage später aufweisen soll.

Fertiggaragen aus Stahl

Ein weiterer wichtiger Faktor für den Preis von Fertiggaragen ist die Qualität der verwendeten Materialien. Eine Fertiggarage aus Stahl ist nicht nur äußerst stabil, sie lässt sich auch sehr schnell montieren und überzeugt durch eine lange Haltbarkeit. Stahl ist (in beschichteter bzw. verzinkter Form) auch nach vielen Jahren noch vollkommen witterungsbeständig und wird auch bei extremen Witterungsverhältnissen keinerlei Schäden aufweisen. Zusätzlich bieten Ihnen Fertiggaragen aus Stahl den Vorteil, dass diese auch ohne großen Aufwand bei Bedarf an einer anderen Stelle des Grundstücks wieder aufgebaut werden können. Da Fertiggaragen aus Stahl in Einzelteilen zerlegt angeliefert werden, ist ein späterer Umbau absolut kein Problem. Auch Anbauten oder Erweiterungen können Sie an einer Fertiggarage aus Stahl jederzeit vornehmen. Das kann preislich vor allem eine sehr attraktive Variante darstellen, wenn Sie ein weiteres Fahrzeug erwerben oder zusätzlichen Platz für den Einbau einer kleinen Werkstatt in der Fertiggarage benötigen.

Fertiggaragen aus Beton

Vor dem Kauf einer Betonfertiggarage ist es sehr wichtig, dass Sie bereits genaue Vorstellungen über die Größe, Ausstattung und Form sowie den späteren Standort haben. Besonders der spätere Standort spielt eine wichtige Rolle für den endgültigen Preis der Fertiggarage, da die Betonfertigteile mit einem Spezialtransportfahrzeug zu Ihnen angeliefert werden müssen. Die Anlieferung bedeutet für Sie zusätzliche Kosten, die für die Bestimmung des endgültigen Preises der Fertiggarage mit einkalkuliert werden müssen. Dieser Umstand kann zu einem beträchtlichen zusätzlichen Kostenfaktor werden, wenn die Betonfertigteile über eine längere Strecke zu Ihnen angeliefert werden müssen. Kein Wunder also, dass viele Anbieter von Fertiggaragen die Preise in den Katalogen und im Internet ohne Transport- und Fundamentkosten angeben. Diese müssen durch Sie individuell ermittelt werden und auf die Preise für die Garagen aufgeschlagen werden.

Jetzt wird´s bequem: Handsender für Garagentorantriebe

Wie wir nun erfahren haben, hängen die Preise für eine Fertiggarage auch von den mitbestellten Extras ab. So möchten zum Beispiel viele Käufer einen elektrischen Torantrieb haben. Noch bequemer wird es mit einem Handsender für den Garagentorantrieb. Schließlich müssen Sie nie wieder aus dem Auto steigen, um das Garagentor manuell zu öffnen. Dieser Vorzug ist vor allem bei einem schlechten Wetter ein echter Genuss: Während die Garagenbesitzer ohne Fernbedienung aus dem Auto steigen und sich in den Regen stellen müssen, um das Garagentor zu öffnen, bleibt man mit einer Fernbedienung ganz bequem im Auto sitzen und öffnet das Garagentor per Knopfdruck.

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Inzwischen ist es sogar möglich, den Handsender für die Fernbedienung des Torantriebs in ein Handy bzw. Smartphone zu integrieren. So müssen nicht jedes Mal mehrere Geräte mitgeführt werden. Schließlich trägt man das Smartphone für gewöhnlich direkt am Körper, wodurch die Gefahr umgangen wird, die Fernbedienung für die Garage mal wieder zuhause zu vergessen.

Die Baugenehmigung für eine Fertiggarage

Haben Sie sich zum Bau einer Fertiggarage entschlossen, so stellt sich als nächstes die Frage, ob hierfür ein Bauantrag gestellt werden muss. Eine allgemeingültige Antwort gibt es darauf nicht. Dies ist von Fall zu Fall verschieden und hängt vom jeweiligen Bundesland ab. In manchen Bundesländern ist es nötig, einen kompletten Bauantrag einzureichen. In anderen Bundesländern ist diese Verpflichtung wiederum nicht vorhanden und es genügt, die Gemeinde darüber in Kenntnis zu setzen, dass der Bau einer Fertiggarage geplant ist. Aufgrund dieser Verschiedenheiten sollten Sie sich unbedingt darüber informieren, welche Regelung in Ihrem Bundesland gilt.

Wird der Aufbau von einem professionellen Unternehmen ausgeführt, brauchen Sie sich mit dieser Thematik allerdings nicht weiter zu beschäftigen. Schließlich sind die kompetenten Fachkräfte über die gesetzlichen Regelungen informiert. Sollte also ein Bauantrag benötigt werden, so kümmern sich die Fachleute um diesen Aspekt. Allerdings darf der Kunde nicht automatisch davon ausgehen, dass es sich dabei um einen kostenlosen Service handelt.

Häufig wird für die Erstellung und Einreichung des Bauantrages nämlich eine Zusatzgebühr verlangt, welche der Gesamtsumme hinzugefügt werden muss.

Wer also beim Eintreffen der Rechnung keine böse Überraschung erleben möchte, der sollte sich rechtzeitig darüber informieren, ob dieser Service bereits im Gesamtpreis der Fertiggarage enthalten ist. Möchten Sie die Gebühr einsparen, können Sie sich natürlich auch selber um die Beantragung kümmern. Stellen Sie sich jedoch auf einen bürokratisch recht steinigen Weg ein – zumindest in einigen Bundesländern ist das so.

Versicherung für die Fertiggarage

Wer einen Garagenbau in Planung hat, denkt zunächst an die optimale Pflege und den Werterhalt seines Autos. Doch der Besitz bzw. die Nutzung einer Garage besticht auch noch mit weiteren Vorteilen, die teilweise sogar eine Geldersparnis mit sich bringen können. Hierbei ist vor allem die Kfz-Versicherung zu nennen. Viele Versicherungsgesellschaften gewähren nämlich einen Rabatt, sofern das Fahrzeug stets in einer Garage abgestellt wird. Die Preisersparnis kann bei einigen Versicherern bis zu 15 Prozent betragen.

Allerdings wird man diesen Vorteil nur auskosten können, sofern das Auto wirklich nachts in der Garage steht. Genau bei diesem Punkt wird jedoch häufig geflunkert. Um in den Genuss einer Beitragsminderung zu kommen, wird einfach angegeben, dass sich der Wagen zur nächtlichen Zeit in der Garage befindet. Wer die Garage jedoch in Wirklichkeit eher als Abstellplatz für andere Objekte nutzt, begibt sich in Gefahr. Sollte der geparkte Wagen zum Beispiel in nächtlichen Stunden außerhalb der Garage beschädigt werden, so kann sie Versicherung eine Regulierung verweigern.

Wer bei solchen Betrügereien erwischt wird, muss mit dem Wegfall der Beitragsreduzierung rechnen. Zusätzlich kann eine Nachzahlung verlangt werden, bei der die bisher eingesparten Beiträge nachträglich bezahlt werden müssen.

Die Finanzierung einer Fertiggarage

Ob einfache Blechgarage oder luxuriöse Fertiggarage aus Beton: Die Errichtung des entsprechenden Bauwerks ist immer mit entsprechend hohen Kosten verbunden. Sollten hierfür nicht die finanziellen Mittel zur Verfügung stehen, wendet man sich an eine Bank und nimmt einen Kredit auf. Damit Sie allerdings in den Genuss einer solchen Finanzierung kommen können, sind verschiedene Dinge zu beachten: Zunächst einmal müssen die entsprechenden Unterlagen eingereicht werden. Dazu zählen die Baugenehmigung (sofern diese nötig ist), die Grundrisszeichnung der Garage und der Einkommensnachweis vom Arbeitgeber. Bei letzterem haben Freiberufler und Selbstständige allerdings ein Problem. Schließlich gibt es niemanden, der für einen regelmäßigen Geldfluss garantieren kann. Aus diesem Grund müssen i. d. R. die Einnahmen der letzten drei Jahre nachgewiesen werden, wodurch der Kreditgeber prüfen kann, ob ein beständiges Einkommen vorhanden ist.

Nachdem die entsprechenden Unterlagen eingereicht wurden, findet eine Prüfung statt. Hierbei wird unter anderem eine Schufa-Auskunft eingeholt. Sollte dort ein negativer Eintrag zu finden sein, wird es im Regelfall zu keiner Kreditbewilligung kommen. Lediglich mit einem Bürgen könnte man dieses Defizit kompensieren und somit dafür sorgen, an den beantragten Kredit zu kommen.


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