Katze aus dem Garten vertreiben

Auch wenn Samtpfoten zu den wohl beliebtesten Haustieren gehören, wollen viele Menschen keine fremden Katzen im eigenen Garten haben. Falls Sie auf der Suche nach chemiefreien Möglichkeiten sind, die Katzen im Garten zu vertreiben, dann hilft Ihnen der Beitrag sicherlich weiter.

Häufig ist gerade Ihre Nachbarskatze ein ungebetener Gast im eigenen Garten. Das kann unter Umständen stören – nicht immer wissen die Tiere nämlich, wie sie sich richtig verhalten. Oft hinterlassen Katzen ihr Geschäft im Gemüsebeet. Dadurch können Pflanzen absterben, und das ist ziemlich frustrierend, wenn man sich mit aller Mühe seine eigenen Gemüsepflänzchen angebaut hat. In diesem Zusammenhang entscheiden sich viele Hauseigentümer, die ihren Garten vor ungewollten Besuchen schützen möchten, tolle Hausmittel anzuwenden, um Ruhe zu haben.

Die besten Tipps zur sinnvollen Katzenabwehr – ein Überblick

Wer sich nun auf die Suche nach den besten Methoden macht, Katzen aus dem eigenen Garten zu vertreiben, der kann sich hier auf wirklich einfache und leicht umsetzbare Tipps freuen.

Was hilft gegen Katzen im Garten: Kaffeesatz

Ein altbewährtes Hausmittel gegen Katzen im eigenen Garten ist das Ausstreuen von Kaffee. Dafür nehmen Sie einfach alten Kaffeesatz, der sonst in den Biomüll geworfen würde, und streuen diesen in Ihre Beete hinein. Wenn Sie sich fragen, welchen Geruch Katzen nicht mögen, dann antworten Experten mit dem Duft von Kaffee. Kommen die Haustiere in Ihren Garten, riechen sie sofort den Duft vom Kaffee. Sie können sicher sein, dass die Katzen bald verschwinden werden.

Der nächste positive Punkt, der mit dem Ausstreuen von Kaffee einhergeht: Sie düngen damit Ihre Beete. Durch den darin enthaltenen Stickstoff tut der Kaffeesatz den Böden Ihres Gartens sehr gut. Die in der rohen Kaffeebohne enthaltenen Stickstoff, Phosphor sowie Schwefel bleiben auch nach dem Rösten vorhanden. So kann der Boden mit diesen wichtigen Nährstoffen angereichert werden. Am Ende schützen Sie mit dieser Maßnahme Ihren Garten und düngen ihn gleichzeitig.

Der Einsatz von Pfeffer für eine nachhaltige Katzenabwehr

Damit die Katze keine Duftnote in Ihren Garten setzt, müssen Sie vorsorgen. Eine wohl sehr einfache Methode ist das Streuen von scharfem Pfeffer. Am besten eignet sich Pfeffer, der gerade erst frisch gemahlen wurde. So kann man davon ausgehen, dass all die Duftnoten, die im Pfeffer enthalten sind, richtig zum Tragen kommen. Wenn Sie den Pfeffer in Ihr Beet streuen, dann wird das Tier sofort auf den Geruch des Pfeffers stoßen und sich entfernen. Katzen mögen den Geruch nämlich nicht und sehen deshalb davon ab, Ihren Garten zu markieren. Damit können die Pflanzen vor der Katze geschützt werden. Experten betonen, dass die Markierung durch eine Katze neue Tiere anlockt. Neben Pfeffer können auch andere scharfe Gewürze (Ingwer, Chili usw.) verstreut werden. Hier können Sie sich ausprobieren und sehen, welche Mittel besser helfen.

Pflanzen gegen Katzen: Harfensträucher

Weil Katzen bestimmte Gerüche nicht mögen, ist es durchaus sinnvoll, sich genau diese Düfte zunutze zu machen. Es gibt die sogenannten Harfensträucher, eine Pflanzengattung zu der viele andere Pflanzen gehören. Zu der wohl bekanntesten gehört die „Verpiss-dich-Pflanze“ (Coleus Canina). Sie wird von vielen Menschen dafür eingesetzt, um die Nachbarskatzen aus dem Garten fernzuhalten. Doch nicht nur Katzen mögen den Geruch dieser Pflanze nicht – auch Kaninchen oder Hunde halten sich vom Geruch fern. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass Sie sich bewusst sind, dass die Wirkung der Pflanze nicht immer dieselbe ist. So ist es gerade bei sehr starker Sonneneinstrahlung so, dass die Duftnote der Pflanze besonders stark verstreut wird. Ist das Wetter hingegen nicht so gut, kann es sein, dass sich die ätherischen Öle, die durch die Nesseln der Pflanze verströmt werden, weniger verbreiten.

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In diesem Zusammenhang kann es nützlich sein, dass Sie noch andere Vorkehrungen treffen, um Ihren Garten sicher vor den Tieren schützen können. Wenn Sie die Pflanze erst jetzt einpflanzen, dann braucht es ein bisschen Geduld, bis die Pflanze groß genug ist, um die Düfte effektiv zu verstreuen.

Der allgemeine Vorteil dieser Pflanze ist, dass sie keine negativen Auswirkungen auf den Menschen hat. Zudem brauchen Sie sich, nachdem die Pflanze einmal eingesetzt wurde, nicht mehr darum kümmern. Die Pflanzengattung ist sehr schön und passt somit in den meisten Gärten perfekt hinein. Wichtig ist, dass Sie bei Allergien vorsichtig sind. Ein Allergietest oder ein Gespräch mit dem Arzt Ihres Vertrauens hilft Ihnen zu entscheiden, ob Sie die Pflanze bedenkenlos einsetzen können. Wer Angst hat, dass der Geruch der Verpiss-dich-Pflanze sehr unangenehm ist, braucht sich keine Sorgen zu machen. Die Menschen nehmen den Duft meist gar nicht wahr.

Ein weiterer Tipp der Profis ist, dass Sie die Harfensträucher dicht aneinandersetzen sollten, um so von der guten Wirkung, die Katze fernhalten zu können, zu profitieren.

Wasserstrahl

Wie jeder weiß, mögen Katzen Wasser nicht. So könnte ein Wasserstrahl ideal dafür eingesetzt werden, um die Katzen endgültig zu vertreiben. Diese Methode funktioniert am besten, wenn Sie rasch reagieren. Sehen Sie die Katze in Ihrem Garten, sollten Sie sofort den Wasserschlauch aufdrehen und in Richtung der Katze richten. Natürlich müssen Sie darauf achten, dass das Tier nicht direkt angespritzt wird. Das würde das Tier zu sehr erschrecken und wahrscheinlich bei einem zu hohen Wasserdruck sogar verletzen. Bitte vermeiden Sie das direkte Anspritzen und lenken Sie stattdessen den Wasserschlauch in die Nähe des Tiers. Sie werden sehen, dass dies eine sehr sinnvolle Möglichkeit ist, Katzen zu vertreiben. Dadurch, dass die Haustiere kein Wasser mögen, werden sie sich sofort entfernen und im besten Fall nicht mehr wiederkommen. Falls es mit einem einzigen Mal nicht geholfen hat, dann können Sie dies auch mehrere Male versuchen. Im Normalfall werden Sie bemerken, dass die Katze nicht mehr in Ihren Garten kommt. Ansonsten kann auch die Kombination aus mehreren Tipps durchaus Sinn ergeben.

Katzenschreck

Vielen Menschen sind die oben genannten Methoden zu unsicher. Wenn bei Ihnen die anderen Tipps nicht funktionieren, dann kann der Einsatz eines Katzenschrecks gut sein, um die Katzen zu vertreiben. Dadurch, dass es sich hierbei auch um ein sehr nachhaltiges und lang einsetzbares Produkt handelt, lohnt sich auch der Anschaffungspreis. Die meisten Produkte kann man in einem Preissegment von etwa 30 bis 70 Euro kaufen. Im Internet finden Sie eine große Auswahl. Wer lieber im Fachhandel  vor Ort schaut, der wird auch dort fündig werden.

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Der Katzenschreck funktioniert ganz einfach: Das Gerät sorgt für das Ertönen eines sehr unangenehmen Geräuschs, sodass man damit Katzen fernhalten kann. Die Tonlage ist meist im Ultraschallbereich, sodass Menschen diese Töne nicht vernehmen können. Hier ist allerdings dann Vorsicht geboten, wenn Sie noch andere Haustiere, zum Beispiel einen Hund, haben. Er kann diese Töne höchstwahrscheinlich auch hören. Wer unsicher ist, der sollte das beim Tierarzt ansprechen. Ansonsten können Sie es auch ausprobieren und sehen wie Ihr Tier darauf reagiert.

Haben Sie keine Haustiere und möchten Sie eine sehr effiziente Methode gegen die Katzen in Ihrem Garten, dann lohnt sich die Investition in dieses Gerät. Dadurch, dass es bei jeder Witterung draußen stehen bleiben kann, ist es im Einsatz sehr praktisch. Es muss nicht ständig auf- und wieder abgebaut werden.

Verwendung eines Dornengitters, um die Katzen zu vertreiben

Wer beispielsweise bemerkt, dass bestimmte Pflanzen immer wieder mit Katzenurin markiert werden, der kann Abhilfe mit einem Dornengitter schaffen. Im besten Fall sorgt es dafür, dass die Katze gar nicht mehr in Ihrem Garten herumstreunt. Eher wird es aber so sein, dass die Samtpfote diese Bereiche, in denen Sie das Gitter auslegen, meidet. Dennoch kann es die anderen Maßnahmen sinnvoll ergänzen und unterstützen. Gerade dann, wenn Sie keinen Katzenschreck einsetzen möchten. Das Gitter funktioniert dadurch, dass die Struktur sehr scharfkantig und grob ist. Katzen bevorzugen aber feine Böden bzw. Untergründe, die bequem zum Laufen sind. Aus diesem Grund werden Katzen die Wege, an denen Sie diese Gitter auslegen, nicht mehr betreten. Die Katzen können sich dabei nicht verletzen.

Katzengranulat – eine weitere Alternative, die Katzen aus dem Garten zu vertreiben

Haben Sie mit den anderen genannten Mitteln keine positiven Erfahrungen gemacht, dann können Sie das Katzengranulat ausprobieren. Der Einsatz ist sehr unkompliziert und dient dazu, die Katze aus dem Garten fernzuhalten. Wenn Sie das Katzengranulat oder das Spray einsetzen, wird die Katze die unangenehmen Gerüche erst mal aufnehmen und Ihren Garten vermeiden. Und falls Sie diese Methoden öfters einsetzen, dann wird das Haustier immer wieder die Erfahrung machen, dass aus Ihrem Garten dieser unangenehme Geruch strömt. So können Sie die Katze mit einfachen Mitteln aus dem Garten fernhalten. Die Produkte enthalten häufig einen intensiven Geruch nach Knoblauch.

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Günstige Alternative: Knoblauch und Zwiebel im Garten verstreuen

Wer es sich einfacher machen möchte, der kann statt Granulat oder Spray Knoblauchzehen oder Zwiebel klein hacken und im Garten verteilen. Durch den Geruch, den diese beiden Knollen verströmen, bleiben die Katzen weg. Der Duft ist für viele Katzen nämlich zu stark und sehr unangenehm. Am besten funktioniert diese Methode, wenn Sie den Knoblauch und die Zwiebeln genau an diese Stellen hinlegen, an denen die Katzen ihr Geschäft erledigen. So können Sie sicher sein, dass Sie hier nicht mehr herkommt.

Ihr Hund kann Ihnen beim Katzen Vertreiben helfen

Wenn Sie sich immer schon Gedanken über eine Anschaffung eines Hundes gemacht haben, dann könnte jetzt der richtige Zeitpunkt sein. Viele Katzen mögen die im Vergleich größeren Vierbeiner nicht und vermeiden es deshalb, in Gärten herum zu streunen, in denen ein Hund zu Hause ist. Diese Möglichkeit ist natürlich nur dann interessant, wenn Sie sich immer schon Gedanken darüber gemacht haben. Es ist Fakt, dass es sehr unklug ist, sich einen Hund nur aus diesen Gründen anzuschaffen. Dennoch wollten wir Ihnen diese Möglichkeit nennen, um sich darüber im Klaren zu sein. Falls Sie nämlich bereits einen Hund haben, dann könnten Sie ihn häufiger in den Garten lassen. Sie werden sehen, dass die Katze bald nicht mehr auf Ihr Grundstück kommt. Da ist eine sehr einfache und effiziente Methode, um die Katzen zu vertreiben.

Gespräch mit dem Besitzer der Katze

Dieser Punkt wird der Vollständigkeit halber aufgeführt. Natürlich können Sie auch direkt mit dem Besitzer der Katze sprechen und ihn darauf hinweisen, dass sein Haustier immer wieder zu Ihnen in den Garten kommt. Im besten Fall kann der Katzenbesitzer etwas tun, damit sein Tier nicht ständig umherstreunt. Wichtig ist, dass dieses Gespräch in einem sachlichen Ton und nicht emotional aufgeheizt geführt wird – so können sich das Problem sinnvoll und nachhaltig lösen.

Was tun, wenn der Katzenkot in Ihrem Garten mit Gemüse landet?

Einer der wohl der dümmsten Situationen für einen Gärtner ist ein mit Katzenkot verunreinigtes Gemüsebeet. Für diese Probleme gibt es die Möglichkeit, die Katze auf lange Sicht mit den oben genannten Tipps zu vertreiben. Daneben können Sie auch direkt in Ihr Gemüsebeet beispielsweise geschnittene Rosen hinlegen. Dadurch, dass die Katzen das Beet erst überqueren müssen, um ihr Geschäft zu verrichten, werden sie sich eine andere Stelle suchen. Wer diese Methode ausprobieren möchte, der kann dies ohne weiteres tun. Wichtig ist aber, dass der Dornenschnitt nicht unter die Erde vergraben wird, da es ansonsten zu Verletzungen des Tiers kommen kann. Das Dornengitter, welches wir vorher beschrieben haben, kann in diesem Zusammenhang auch eingesetzt werden.

Ein weiterer Tipp ist das Hinlegen von Rindermulch, großen Steinen oder ein Vlies direkt über das Gemüsebeet. Durch die unebenen Stellen suchen Katzen für ihr Geschäft das Weite.

Fazit

Es gibt viele Möglichkeiten, Katzen aus dem Garten zu vertreiben. In erster Linie sollten Sie immer rücksichtsvoll bleiben und der Katze nicht schaden. Deshalb wählen Sie ein Mittel gegen Katzen, dass weder Ihrem Garten noch dem Tier schadet. Dadurch, dass Katzen sehr geruchsempfindlich sind, können Sie beispielsweise Knoblauch, Zwiebeln, die „Verpiss-dich-Pflanze“ oder Katzengranulat einsetzen. Daneben ist auch die Verwendung vom Dornengitter oder Rosenschnitt gut, um zu vermeiden, dass Katzen ihre Geschäfte im Gemüsegarten verrichten. Wenn sonst alles nichts hilft, dann sprechen Sie mit dem Besitzer der Katze. Vielleicht kann man gemeinsam eine Lösung finden.


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