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4 schnelle Tipps für den Umzug: So bleibt das Chaos außen vor 

Ein Umzug sollte bestens geplant sein. Foto: ©BalanceFormCreative / stock adobe

Ein Umzug sollte bestens geplant sein. Foto: ©BalanceFormCreative / stock adobe

Ein Umzug sollte bestens geplant sein. Foto: ©BalanceFormCreative / stock adobe

Steht ein Umzug vor der Tür, kann schnell Chaos ausbrechen. Wer das vermeiden will, sollte sich frühzeitig mit der Planung beschäftigen. 

Umziehen bedeutet Stress. Das eigene Hab und Gut muss sortiert, verpackt und transportiert werden – eine wahre Mammutaufgabe. Damit dennoch am Umzugstag alles glattläuft, ist Organisation gefragt. Diese Tipps helfen, den Umzug schnell und möglichst reibungslos über die Bühne zu bringen. 

1. Kosten realistisch einplanen 

Ein Umzug kann schnell zur Kostenfalle werden. Oft wird der finanzielle Aufwand für Umzugsmaterialien, Helfer, Möbelpacker und Co. unterschätzt. Unterstützt ein professionelles Umzugsunternehmen beim Verpacken und Transportieren, muss zudem mit Lagerungs- und Aufräumkosten gerechnet werden. Finanzielles Chaos lässt sich vermeiden, indem man sich frühzeitig einen Überblick über die Umzugskosten verschafft. Wer weiß, was finanziell auf ihn zukommt, kann bereits Geld zur Seite legen oder sich sogar Sparpotenziale überlegen.  

2. Umzugskartons und Packmaterial kaufen 

Damit vor dem Umzugstag bereits alle Habseligkeiten verstaut und transportbereit sind, gehören Umzugskartons zu den wichtigen Anschaffungen vor dem großen Tag. Zunächst ist zu überlegen, welche Art Kartons dafür zum Einsatz kommen sollte. Professionelle Umzugskartons haben viele Vorteile: 

  • Sie sind alle gleichgroß und stapelbar. 
  • Sie sind faltbar. 
  • Sie sind wiederverwendbar. 

Der Nachteil: In der Anschaffung sind sie meist kostspieliger als „einfache“ Packkartons. Um sie günstiger zu kaufen, empfiehlt sich ein Blick auf Online-Marktplätze. Teilweise werden hier gebrauchte, aber noch verwendbare Umzugskartons preiswert oder sogar kostenfrei angeboten. 

Neben den Umzugskartons werden Klebeband, Packfolien und vielleicht alte Zeitungen zum Verpacken gebraucht. Letztere sind sinnvoll, um zerbrechliche oder empfindliche Gegenstände zu umwickeln und somit vor Stößen und Kratzern zu schützen. Günstig können diese Materialien im Bastelladen oder bei hilfsbereiten Freunden, Verwandten und Nachbarn besorgt werden. 

Siehe auch  Umzugskosten – Was kostet ein Umzug?

3. Helfer organisieren 

Helfende Hände sind beim Umziehen gern gesehen. Wer allein oder zu zweit Kartons packen und von einem Ort zum anderen bringen möchte, muss schließlich viel Kraft und Zeit einplanen. Sinnvoll ist es, mögliche Helfer bereits mehrere Wochen vor dem Umzug um Unterstützung zu bitten.

Dabei gilt es, eine kluge Auswahl zu treffen. Sollen beispielsweise die schweren Massivholzmöbel drei Stockwerke hinunter- und anschließend wieder hinaufgetragen werden, sind Muskeln gefragt. Wenn keine oder nicht genug starke Männer und Frauen zur Verfügung stehen, sollten alternativ professionelle Möbelpacker engagiert werden. 

4. Systematisch während des Umzugs vorgehen 

Endet der Umzug im Chaos, kann er die Psyche nachhaltig belasten. Das lässt sich vermeiden, indem ein Umzugsplan erstellt und mit den Helfern abgesprochen wird. Dabei steht nicht nur die Frage „Wer trägt welche Kartons?“ im Mittelpunkt.

Wichtiger ist es, den gesamten Ablauf des Umzugs wenigstens einmal zeitlich durchzutakten. Anschließend sollten zwei oder sogar drei Teams gebildet werden. Eines packt die letzten Habseligkeiten ein, eines ist für den Transport verantwortlich und das dritte räumt die Kartons ins Lager oder bereits in die neue Bleibe. TIPP: Während des Umzugs sollten die Teams miteinander in Kontakt bleiben. Schließlich ist es ärgerlich, wenn Team A noch mit dem Umzugswagen im Stau steht, während Team B ungeduldig in der neuen Wohnung wartet.

Der Autor Hajo Simons

Verfasst von Hajo Simons

arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist, überdies seit rund zehn Jahren als Kommunikationsberater.
Nach seinem Magister-Abschluss an der RWTH Aachen in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaft waren die ersten beruflichen Stationen Mitte der 1980er Jahre der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (Pressesprecher) sowie bis Mitte der 1990er Jahre einer der größten deutschen Finanzvertriebe (Kommunikationschef und Redenschreiber).

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