Umzug perfekt planen – Tipps & Tricks

Beim Umzug kommt es auf die perfekte Planung an. Foto ORION_production via Envato

Beim Umzug kommt es auf die perfekte Planung an. Foto ORION_production via Envato

Beim Umzug kommt es auf die perfekte Planung an. Foto ORION_production via Envato

Umziehen ist – das werden die meisten Betroffenen zur allzu gern bestätigen – eine Kunst für sich. Zumindest dann, wenn alles Nötige binnen weniger Tage in die Wege zu leiten ist. Und genau das fällt nicht immer ganz leicht. Den Umzug zu planen ist deshalb das A und O.

Gerade bei einem Umzug, der neben dem normalen Alltag umgesetzt werden soll, fehlt oft die Zeit für die eine oder andere Erledigung. Und schlimmer noch: Oft stellt sich die Frage, in welcher Reihenfolge die verschiedenen Maßnahmen eigentlich realisiert werden sollten.

Dieses Problem stellt sich vor allem den Umziehenden, die zuletzt vor etlichen Jahren den Wohnort gewechselt haben. Ein Umzugsplaner kommt in dieser Situation gerade recht. Die wichtigsten Punkte haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst.

Einen Schritt nach dem anderen planen

Die Umzugsplanung beginnt meist bereits mit der Suche nach einer neuen passenden Wohnung an. Denn bereits hier gibt es etliche Fehler, die Wohnungssuchende begehen können. Ein Beispiel eines möglichen Fehlers ist die zu früh versendete Kündigung an den bisherigen Vermieter. Timing ist entscheidend in der Übergangsphase zwischen dem Auszug aus der alten und dem Einzug in die neue Wohnung.

Dies gilt besonders für Menschen in Großstädten, da die Wohnungssuche sich hier besonders schwierig gestaltet – etwa in München oder Berlin. Insbesondere ein Umzug Berlin ist mit einigen Hürden mehr verbunden als auf dem Land – so müssen Sie in der Großstadt zum Beispiel dafür sorgen, dass genug Parkraum vor der alten und neuen Wohnung vorhanden ist.

Wichtig ist weiterhin, dass Sie sehr genau die Wohnungsübergabe planen sollten. Wird der Mietvertrag leichtfertig unterschrieben oder verzichten Privatleute auf das sogenannte Übergabeprotokoll, kann es zu Folgekosten kommen, die bei guter Planung ohne große Probleme vermieden werden können. Schäden an der alten und der neuen Wohnung sollten möglichst in Gegenwart Dritter in einem Protokoll festgehalten werden, damit Schwierigkeiten von Anfang an ausgeschlossen werden können.

Bei der neuen Wohnung geht es vor allem um die Bestandsaufnahme. Also: Wie viele Räume gibt es, wie sehen diese genau aus? Muss die Wohnung evtl. vor dem Umzug renoviert oder umgestaltet werden?

Die Organisation des Möbeltransports

Sind diese Fragen geklärt, müssen Sie sich darum kümmern, mit welchem Fahrzeug das Mobiliar in die neue Wohnung transportiert werden soll. Fast immer muss ein Mietwagen gebucht werden – vor allem innerhalb einer Großstadt wie beim Umzug Berlin. Denn in der Familie oder im Freundeskreis gibt es eher selten die Möglichkeit, ein passendes Fahrzeug auszuleihen. Wichtig ist, dass der Mietwagen genau auf das Umzugsgut abgestimmt wird.

Meistens sind es die üblichen Dinge wie Möbel und gepackte Umzugskartons, die zu transportieren sind. Manchmal geht es aber ebenso darum, besondere Güter wie schwere Musikinstrumente (ein Klavier oder dergleichen) an den neuen Wohnort zu transportieren. In diesem Fall empfiehlt sich die Buchung eines professionellen Umzugsservices, damit auch diese Dinge schadenfrei zum neuen Wohnort gebracht werden.

Professionelle Umzugsplaner helfen auch beim Ummelden

Oft ist es sinnvoll, einen Umzugsprofi zu beauftragen, der Ihnen die Arbeit in einem oder allen Bereichen abnimmt. Dieser sorgt dafür, dass Sie sich um die Dinge kümmern können, die sich wirklich ohne fremde Hilfe erledigen lassen. Das Gute für Interessenten, die einen Umzug vor sich haben: Sie müssen im Fall der Fälle nicht einmal Urlaub nehmen, um sich und die Familie bei Behörden umzumelden. Denn selbst diesen Service bieten professionelle Umzugshelfer inzwischen.

Das Einwohnermeldeamt zum Beispiel verlangt bei einem Umzug Berlin nur die Vorlage der gültigen Personalausweise oder alternativ die Reisepässe samt Meldebescheinigung. Zusätzlich müssen Umzugsplaner das Meldeformular der zuständigen Meldestelle für die Umziehenden mitführen.

Den Abschluss bildet jeweils eine Vollmacht für die umzumeldende Person, die dem Umzugsplaner den Auftrag erteilt hat. Sofern es um einen Haushalt mit Kindern geht, muss die besagte Vollmacht auch für den Nachwuchs gelten. Auch beim Straßenverkehrsamt kann die Ummeldung durch Umzugsprofis erfolgen, wenn Interessenten dies wünschen.

Wichtig: Halteverbote vor den Wohnungen beantragen

Neben der behördlichen Ummeldung übernimmt der Profi aber noch andere Arbeiten. Zumeist handelt es sich bei Umzugsdienstleistern um Speditionen oder vergleichbare Umzugsunternehmen, die im Grunde in allen Bereichen Dienstleistungen anbieten, welche Verbrauchern sonst Schwierigkeiten bereiten. Dazu gehört beispielsweise auch die Beantragung eines vorübergehenden Halteverbotes. Dieses ist nicht nur in der Umgebung der früheren Wohnung, sondern auch und gerade vor der neuen Wohnung von großer Bedeutung.

Beantragt wird das Halteverbot in der Regel für ein- bis drei Tage. Zuständig sind zumeist die Ordnungsämter. Dort wird aber nur das Halteverbot selbst beantragt. Die Kosten liegen etwa zwischen 20 und 50 Euro. Die notwendigen Schilder zur Aufstellung vor den Wohnungen erhalten Sie im Normalfall bei der örtlichen Straßenmeisterei.

Fazit

Natürlich kann ein Umzug in den meisten Fällen komplett in Eigenregie geplant und durchgeführt werden – wenn Sie die Zeit und Muße dafür haben. Klar muss aber auch sein: Wenn sich professionelle Umzugshelfer um die wichtigsten Arbeiten kümmern, haben Sie mehr Zeit, andere relevante Dinge wie das Packen der Umzugskartons oder das Einrichten der neuen Wohnung in die Hand zu nehmen. Welche Arbeiten Sie genau an die Profis vergeben, entscheiden Sie natürlich komplett selbst. Die meisten Umzugsunternehmen sind hier flexibel und richten sich völlig nach den Wünschen des Kunden.

1 Comments

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  1. Für diese Tipps vielen Dank. Interessant erklärt die Verlinkung für jedes Thema finde ich toll.
    In Berlin gibt es keine Straßenmeisterei, hier müssen Sie sich einen Verkehrssicherungsdienstleister suchen.
    Generell kann man die Halteverbotsschilder dort mieten und selbst abholen oder die Firma richtet Ihnen die Halteverbotszone inkl. behördlicher Genehmigung auf.

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