Gesund wohnen

Bei der Wohnungseinrichtung spielt nicht nur die Ästhetik eine Rolle, sondern auch die Funktionalität hinsichtlich des Gesundheitsschutzes. Eine hochwertige Ausstattung ist schadstoffarm und entspricht den ergonomischen Gesichtspunkten. Vor allem Möbel, die wir täglich nutzen, sollten auf jeden Fall auf einer gut durchdachten Konstruktion basieren.

Komfortabel arbeiten im Homeoffice

Die aktuelle Entwicklung sorgt dafür, dass immer mehr Menschen im Homeoffice arbeiten. Das setzt natürlich eine dementsprechend eingerichtete Büroecke voraus. Steht kein gesonderter Raum zur Verfügung, dann richten die meisten Heimarbeiter ihr Büro im Wohn- oder Schlafzimmer mehr oder weniger provisorisch ein.

Hier ist vor allem viel natürliches Tageslicht wichtig. Der Schreibtisch sollte so stehen, dass genug Sonne durch das Fenster dringt, ohne dass sie den Arbeitenden blendet.

Ein weit verbreitetes Problem bei der Büroarbeit sind Rücken- und Nackenschmerzen infolge von Fehlhaltungen. Um diesen vorzubeugen, ist ein höhenverstellbarer Schreibtisch im Homeoffice sinnvoll. Somit lässt sich das Möbelstück individuell auf die persönliche Größe einstellen. Das wiederum ermöglicht ein aufrechtes und somit rückenschonendes Sitzen auch über Stunden hinweg.

Ein weiterer Vorteil der flexibel einstellbaren Schreibtische ist die Variation der Arbeitshaltung. Viele Menschen fühlen sich wohler, wenn sie die Position der Möbel und somit des Körpers immer wieder ändern. Das kann Verspannungen in der Rückenmuskulatur verhindern.

Auf den Schreibtischstuhl im Homeoffice achten

Was auf den Schreibtisch zutrifft, betrifft natürlich auch den Stuhl. Hier gibt es ebenfalls clevere Lösungen für mehr Flexibilität und Beweglichkeit. Im Großen und Ganzen spielt die Ergonomie überall dort eine Rolle, wo Menschen über einen längeren Zeitraum hinweg in einer starren Haltung verharren und somit womöglich ihren Bewegungs- und Stützapparat schädigen.

Clever planen für ein barrierefreies Zuhause

Bei der Planung der Wohnung sollte nicht nur die aktuelle Situation im Vordergrund stehen, sondern auch der zukünftige Zustand. Viele Menschen bedenken nicht, dass sie in ein paar Jahrzehnten womöglich körperlich so eingeschränkt sind, dass ihnen vieles schwerer fällt als heute.

So ist es zum Beispiel bei der Einrichtung des Badezimmers sinnvoll, auf einen barrierefreien Zugang zur Dusche zu achten. Ist der Einstieg ebenerdig, dann macht das Duschen auch in jungen Jahren mehr Spaß, denn eine solche Architektur ist einfach komfortabler.

Allgemein macht es Sinn, auf Bequemlichkeit, aber ebenso auf eine gewisse Dynamik zu achten. So sollten die Sessel und Stühle angenehm zum Sitzen sein, aber auch die Bewegung nicht einschränken und dazu motivieren, die Position immer wieder zu ändern. Viele Menschen fühlen sich zum Beispiel auf einem Sitzsack sehr wohl. Dieser schmiegt sich an die Körperkonturen an und lässt sich flexibel einsetzen.

Gesunde Möbel sind sehr wichtig, denn es gibt verschiedene Faktoren, die den Rücken in seiner Funktion beeinträchtigen. Entgegen der landläufigen Meinung schädigen nicht nur schweres Heben und allgemein körperliche Anstrengung die Wirbelsäule, sondern vor allem eine über Stunden hinweg beibehaltene starre Sitzposition.

Deshalb leiden nicht nur Bauarbeiter an einem kaputten Rücken, sondern zunehmend Menschen, die überwiegend am Schreibtisch arbeiten. Viele Firmen haben dieses Problem bereits erkannt und ihre Büros mit ergonomischen Möbeln ausgestattet. In vielen Homeoffices ist das jedoch leider oft noch nicht Realität.

Fazit

Die Wohnungseinrichtung muss nicht nur optisch ansprechend, sondern auch zweckmäßig und vor allem gesund gestaltet sein. Dazu gehört vor allem ein nach ergonomischen Gesichtspunkten gefertigtes Mobiliar, das die Beweglichkeit und somit die Gesundheit fördert.


ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar