Immobilienmakler – Wie sieht der Arbeitsalltag heute aus?

Immobilienmakler ist f√ľr viele ein absoluter Traumberuf. Vielleicht haben Sie auch bereits im TV die Immobilienmakler in St. Tropez, Florida oder Marbella gesehen, die ausschlie√ülich mit Villen zu tun haben, die im Millionenbereich liegen. Doch das ist nicht die Regel. Wie aber schaut der Arbeitsalltag eines Immobilienmaklers aus?

Der Durchschnitt aller Immobilienmakler hat mit ganz normalen Immobilien zu tun. Doch wie sieht nun wirklich der Alltag eines Maklers wie beim Immobilienmakler von Schlapp in Trier aus? Was sind seine Aufgaben? Sie werden √ľberrascht sein, denn die Arbeit besteht aus viel mehr, als nur den Kunden die sch√∂nsten Anwesen, H√§user und Wohnungen zu zeigen.

Der Arbeitsalltag eines Immobilienmaklers

Auch wenn der erste Besichtigungstermin erst am sp√§ten Nachmittag am Plan steht, so beginnt der Arbeitstag eines Immobilienmaklers bereits um 8 Uhr. Den Gro√üteil seiner Arbeitszeit verbringt der Immobilienmakler im B√ľro und vor dem Computer.

Es m√ľssen H√§user, Wohnungen und Liegenschaften gefunden werden. Kein Makler kann tolle H√§user anbieten, wenn er keine in seinem Portfolio hat. Somit muss sich jeder Makler ein gewisses Kontingent an Immobilien suchen. Diese sollten auch im Vorfeld von ihm inspiziert werden. Kein Makler preist seinen Kunden H√§user oder Wohnungen an, die er zuvor nicht selbst besichtigt und gepr√ľft hat.

Die Immobilie muss somit im Vorfeld begutachtet und analysiert werden. Der Makler muss sich ein Bild √ľber die Beschaffenheit und die Substanz der Immobilie machen. Darauf baut sich auch der sp√§tere Preis. Der Makler muss nun einen tats√§chlichen Verkaufspreis ermitteln.

Nun kommt auch viel B√ľrokratie ins Spiel. S√§mtliche Unterlagen m√ľssen √ľberpr√ľft werden, und eine enorme Anzahl von Fotokopien m√ľssen erstellt werden. F√ľr jeden Besichtigungstermin ben√∂tigt der Makler eine Mappe f√ľr seine potentiellen Kunden. Auch stehen zahlreiche G√§nge zu den Beh√∂rden an.

Der Makler erstellt sich nun auch seine eigenen Strategien f√ľr seine Verk√§ufe. Er erstellt aussagekr√§ftige Exposes, welche die Kunden ansprechen.

Nun m√ľssen die Immobilien auch ver√∂ffentlicht werden, damit Interessenten gefunden werden k√∂nnen. Daf√ľr nutzt der Makler die neuen Medien und wirbt im Internet. Aber auch Annoncen in Zeitungen k√∂nnen geschalten werden.

W√§hrend des Vormittags wird auch immer wieder das Telefon l√§uten und Anfragen und Angebote werden herangetragen. Die Termine m√ľssen koordiniert werden. Dabei muss der Makler auch gro√üz√ľgig kalkulieren, da es sich nicht vorhersagen l√§sst, wie lange ein potentieller K√§ufer ben√∂tigt, um eine Immobilie zu besichtigen.

Die Besichtigung einer Immobilie mit einem Immobilienmakler

Erst dann kommt es zu einer Besichtigung. Hier ist die Arbeit des Immobilienmaklers noch lange nicht vorbei. Selten entscheidet sich der Kunde bereits unmittelbar nach der Besichtigung zu einem Kauf. Es m√ľssen noch fehlende Informationen nachgereicht werden. Zudem kann es zu Preisverhandlungen kommen und es gilt, gut zu kalkulieren.

Hat sich der Kunde zum Kauf entschlossen, beginnen die Vertragsverhandlungen. Der Makler muss die Bonit√§t seiner Kunden pr√ľfen und unterst√ľtzt seine K√§ufer auch bei einer eventuellen Finanzierung.

Zuletzt werden die Papiere f√ľr den Notar vorbereitet. Danach kommt es zur Bezahlung und nach dem Geldeingang beim Verk√§ufer, kann letztendlich das Objekt an den K√§ufer √ľbergeben werden.

Der Immobilienmakler muss sich bei allem an gesetzliche Vorschriften halten. Er arbeitet eng mit Verk√§ufern, potentiellen K√§ufern, Banken, Versicherungen, Notaren und Anw√§lten zusammen. Der Arbeitsalltag eines Immobilienmaklers ist eng mit Terminen gef√ľllt und besteht nicht nur aus der Besichtigung der Traum-Immobilien.

Schreibe einen Kommentar