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Solaranlage: Kosten im Überblick

Was kostet eine Solaranlage? © pixabay

Was kostet eine Solaranlage? © pixabay

Aufgrund der Effektivität erfreut sich die Solarenergie einer beständig wachsenden Nachfrage. Diese weltweite Nachfrage ist auf verschiedene Gründe wie zum Beispiel die hohen Kosten von Öl und Strom zurückzuführen. Doch auch die unkomplizierte Nutzung der Solaranlagen aufgrund einer beständigen Weiterentwicklung tun ihr Übriges.

Die Kollektoren einer Solaranlage werden von einem Fachmann innerhalb weniger Stunden auf dem Dach montiert und mit der sich im Haus oder Keller befindenden Anlage verbunden. Wer für die kalten Herbst- und Wintermonate vorplanen möchte, der kann sogenannte Energiespeicher einsetzen. Ein weiteres Plus ist ganz ohne Frage die finanzielle Unterstützung durch den Staat.

Lohnt sich eine Solaranlage?

Die Stärke der Sonne ist stark genug, dass in ganz Deutschland eine Solarenergie-Anlage betrieben werden kann. Damit die Kollektoren das optimale Maß an Energie gewinnen können, ist es wichtig, dass kein Schatten auf die kleinen Speicherchips fällt. Zudem wird von Experten empfohlen, dass die Fläche, auf der die Anlage befestigt wird, nach Südwest oder Südost abfallen sollte. Die Leistung der Anlage kann, durch das Nutzen dieser Schrägstellung, um ungefähr zwanzig Prozent verbessert werden.

Bei der Planung einer Solaranlage ist es wichtig, vorausschauend zu agieren und die Effizienz verschiedener Modelle miteinander zu vergleichen. Viele Hersteller bieten ihre Produkte mittlerweile als kompatibles Set an, was die Anschaffungskosten etwas sinken lässt.

Die Kraft der Sonne während der Sommermonate ermöglicht es häufig mehr Energie zu produzieren als eigentlich benötigt wird. In diesem Fall kann ein Großspeicher eine sehr effektive Möglichkeit sein. Diese Energie kann in den kalten Herbst und Wintermonaten nach und nach verbraucht werden, sodass die notwendige Nutzung von Fernwärme reduziert wird. Die Kosten können durch den Einsatz eines großen Speichers nachweislich reduziert werden.

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Was kostet eine Solaranlage?

In Zusammenhang mit der Energiewende immer wieder ein Thema sind die Solaranlagen, die viele für wirtschaftlich halten, andere wiederum nicht. Der Grund für diese kontroverse Meinung ist vor allem, dass man sich in Sachen Wirkungsgrad bei der Solarenergie recht unsicher ist. Insbesondere beschreibt der Wirkungsgrad das Verhältnis zwischen der nutzbaren und der zur Verfügung stehenden Sonnenenergie, die man mit dem Solarpaneel einfachen kann. Die Wirkungsgrade können sich hierbei natürlich auch auf einzelne Komponenten von Solaranlagen beziehen, wobei man im Rahmen der Solartechnik unterscheidet zwischen dem Kollektorwirkungsgrad, dem Anlagenwirkungsgrad und dem Systemwirkungsgrad. Beim Wirkungsgrad des Solarkollektors handelt es sich um den Anteil der Globalstrahlungsleistung, welche auf die Absorberfläche des Kollektors trifft, wobei eine nutzbare Wärmeleistung umgesetzt werden kann bzw. sollte.

Der Wirkungsgrad beeinflusst natürlich auch, wie schnell sich eine Solaranlage amortisieren kann. Dies hängt aber wiederum auch entscheidend vom Kaufpreis der Anlage ab. Da jede Anlage individuell errichtet wird, kann hier natürlich kein pauschaler Preis angegeben werden. Als Richtwert gilt: Die Anlage für eine vierköpfige Familie mit einem jährlichen Stromverbrauch von rund 4.000 kWh kostet 15.000 – 25.000 Euro, je nach Ausstattung. Mit viel Erfahrung und Geschick können versierte Heimwerker eine PV-Anlage selber bauen.

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Möglichkeiten der Solarförderung

Dank der weitreichenden Solarförderung entscheiden sich auch immer mehr Hausbesitzer dafür, eine Solaranlage zu installieren und so für sich selbst die Energiewende einzuleiten. Die Fördermöglichkeiten für Solaranlagen sind vielfältig, allerdings muss man sich schon genau informieren, wo man kauft und was man installieren sollte. Dabei ist die Solarförderung nicht pauschal kalkuliert, ebenso wenig wie die Gesamtkosten von einer Solaranlage. Die Förderung ist nämlich von verschiedenen Faktoren abhängig, wobei der Ort der Installation eine Rolle spielt.

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Förderlandschaft

Hausbesitzer können beim Kauf einer Solaranlage Förderungen durch die EU, durch den Bund, durch die Länder und durch die zuständige Kommune erhalten. Je nach der Größe des Vorhabens lohnt es sich, die entsprechende Institution zu kontaktieren, damit man sich die Solarförderung sichern kann.

EU-Förderungen sind jedoch recht schwierig zu erhalten und eher für größere Unternehmungen gedacht. Eine Solarförderung über den Bund zu erhalten, ist da eher schon wahrscheinlicher, und zwar im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und den sich daraus ergebenden gesetzlichen Regelungen, die insbesondere gezielt die Einspeisevergütung regeln. Ein kompetenter Ansprechpartner für den Hausbesitzer ist aber die KfW, die Kreditanstalt für Wiederaufbau und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Diese Förderungen sind aber an sehr strikte Voraussetzungen gebunden, ebenso wie die Förderungen auf Landesebene und durch die Kommunen. Letztere existieren zudem je nach Etat, wobei hier vor allem die Sonnenintensität in der Region eine sehr große Rolle spielt.

Energie aus der Sonne speichern – Photovoltaik Speicher

Wird die Energie aus einer Solaranlage nicht komplett ins Netz eingespeist oder direkt im Haus verbraucht, besteht die Möglichkeit, einen Teil davon zu speichern. Hierfür gibt es moderne und leistungsfähige Photovoltaik Speicher zu kaufen, und das zu durchaus günstigen Preisen. Schauen Sie sich die Angebote doch gleich einmal an!

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Fazit

Energie wird immer teurer. Mit einer Solaranlage können Sie zumindest einen Teil Ihrer Energiekosten günstig durch aus der Sonne gewonnenen Strom decken. Da das Ganze auch noch vom Staat gefördert wird, sollten Sie diese Möglichkeit unbedingt nutzen, denn ein Ende der explodierenden Energiepreise ist derzeit nicht in Sicht.

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Der Autor Hajo Simons

Verfasst von Hajo Simons

arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist, überdies seit rund zehn Jahren als Kommunikationsberater.
Nach seinem Magister-Abschluss an der RWTH Aachen in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaft waren die ersten beruflichen Stationen Mitte der 1980er Jahre der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (Pressesprecher) sowie bis Mitte der 1990er Jahre einer der größten deutschen Finanzvertriebe (Kommunikationschef und Redenschreiber).

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