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Warmwasser über die Solaranlage – Förderungen & Tipps

Es ist eigentlich ganz einfach, Warmwasser durch eine Solaranlage zu bereiten. Foto: TatianaMara via Twenty20

Es ist eigentlich ganz einfach, Warmwasser durch eine Solaranlage zu bereiten. Foto: TatianaMara via Twenty20

Es ist eigentlich ganz einfach, Warmwasser durch eine Solaranlage zu bereiten. Foto: TatianaMara via Twenty20

Alternative Energien erfreuen sich schon lange einer besonderen Beliebtheit. Eine besonders beliebte Lösung stellt in diesem Zusammenhang die Solarenergie dar.

Sie basiert auf der Kraft der Sonne, und auf Basis der entsprechenden Vorrichtungen kann die Energie bis tief in den Winter gespeichert werden. Aber wie funktioniert eine Solaranlage eigentlich? Welche Vor- und Nachteile hat die Montage von Solarkollektoren? Und welche Punkte müssen bei der Anbringung beachtet werden? Die folgenden Abschnitte geben Aufschluss.

Wie wird mit Sonnenkollektoren Wasser erwärmt?

Um Sonnenenergie über die Solar Technik beispielsweise in warmes Wasser umzuwandeln, braucht es die Kollektoren, die wiederrum auf dem Dach angebracht sind. In ihrem Inneren befindet sich eine Flüssigkeit, welche durch die Strahlen der Sonne auf 100°C erhitzt wird.

Die auf diese Weise erhitzte Solarflüssigkeit gibt ihre Wärme an den Wasserspeicher der Solaranlage ab. Von dort aus wird das abgekühlte Wasser erneut in die Kollektoren gepumpt und kann erneut erhitzt werden. Die somit entstandene Wärme kann problemlos über einen längeren Zeitraum hinweg gelagert werden und praktischerweise auch dann über Tage und Wochen eingesetzt werden, wenn die Sonne gerade nicht scheint.

Ist keine Wärme mehr im Wasserspeicher vorhanden, setzt die Heizungsanlage ein. Diese ist in das System integriert und sorgt im Notfall dafür, dass niemand frieren muss. Auf diese Weise können sich die Besitzer bzw. die Betreiber von Solarkollektoren sicher sein, im Zweifel – und auch in Regionen, in denen die Sonne weniger scheint – von einem „Backup“ zu profitieren.

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Vor- und Nachteile von Sonnenkollektoren

Der Einsatz von Solaranlagen wird immer beliebter, da die Sonne – eigentlich – der ideale Energielieferant ist und nahezu immer zur Verfügung steht. Ein Umbau kann die Haushaltskasse jedoch stark belasten. Hinzu kommt, dass sich das Montieren einer Solaranlage nicht immer lohnt. Jeder muss die Vor- und Nachteile für sich selbst abwägen und danach fundiert entscheiden.

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Zu den enormen Vorteilen einer Solaranlage gehört, dass die Technik nach der Installation in der Regel lange und einwandfrei funktioniert. Der vergleichsweise unkomplizierte Aufbau ermöglicht zudem schnelle Reparaturen. Die durchschnittliche Lebensdauer einer Solaranlage mit Sonnenkollektoren liegt bei rund 25 Jahren.

Zudem gilt der Einsatz von Sonnenkollektoren – wenn alle Faktoren zusammenpassen – als sehr effizient. Gerade im Sommer werden in der Regel keine weiteren Energiequellen benötigt. Oder anders: Die Sonnenenergie reicht dann aus, um ein komplettes Haus mit der nötigen Wärme zu versorgen, die es benötigt.

Das Anbringen einer Solaranlage kann aber auch einige Nachteile mit sich bringen, die es natürlich ebenfalls zu beachten gilt. So ist die Solaranlage von der Sonneneinstrahlung abhängig. Noch ist es nicht möglich, die Wärme wirklich dauerhaft zu speichern, so dass beispielsweise Energie aus der Sommersonne im kompletten Winter genutzt werden könnte.

Daher ist es im Winter „nur“ möglich, an den Heizkosten zu sparen. Zwischen Oktober und April ist es daher wichtig, eine zweite Energiequelle zu verwenden.

Ein weiterer Nachteil ist, dass nicht jedes Haus für eine Solaranlage geeignet ist. Dies kann beispielsweise daran liegen, dass sich das Dach auf der Schattenseite befindet und dementsprechend nicht genug Energie gesammelt werden kann. Ebenso können Bäume und andere Gebäude einen Schatten auf das Dach werfen und so die Funktionalität einer Solaranlage erheblich mindern.

Voraussetzungen für Solarkollektoren

Wer seine Solaranlage möglichst effizient nutzen möchte, sollte einige Faktoren beachten, damit auch wirklich die passenden Solarkollektoren angebracht werden und im Idealfall auch Diskussionen mit dem Nachbarn vorgebeugt werden kann.

Wie ergiebig eine Anlage dieser Art ist, hängt von Details, wie zum Beispiel dem jeweiligen Kollektortyp, der Kollektorfläche und der Art der Anbringung ab. Ein Sonneneinfall auf dem Dach ist jedoch die Mindestvoraussetzung für die Installation einer Solaranlage. Erst danach werden die anderen Punkte interessant.

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Auch der passende Kollektortyp spielt eine wesentliche Rolle, wenn es darum geht, die Effektivität der eigenen Anlage zu steigern. Viele Hausbesitzer entscheiden sich für Flachkollektoren, da diese preiswerter in der Beschaffung sind. Sie reichen in der Regel auch vollkommen aus, wenn es ausschließlich darum geht, die Warmwasserbereitung zu sichern. Für mehr Effizienz lohnen sich Vakuumröhrenkollektoren.

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Nachdem der Kollektortyp gewählt wurde, muss ermittelt werden, wie viel Fläche an Kollektoren benötigt wird, um den gesamten Haushalt zu versorgen. Es wird davon ausgegangen, dass der jährliche Warmwasserverbrauch bei etwa 50 Litern pro Person liegt. Pro Person sollte dann wiederrum mit einer Kollektorfläche von etwa 1,5 Quadratmetern kalkuliert werden.

Für ein hohes Maß an Effizienz sind letztendlich auch die Lage des Dachs und die Position der Kollektoren wichtig. Am besten eignen sich Dächer mit einer Neigung von 50° auf der Sonnenseite. Die Kollektoren werden grundsätzlich immer in südlicher Richtung installiert, damit sie lange von der Sonne bestrahlt werden.

Förderungen Solaranlagen für Wasser

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, sich ein Bauprojekt dieser Art unterstützen zu lassen. Die BAFA bietet in diesem Zusammenhang einen Zuschuss von bis zu 30 % des Gesamtbetrages. Diese Förderung ist jedoch an gewisse Konditionen geknüpft.

Wichtig ist unter anderem, dass der Antrag auf Förderung bei der BAFA vor (!) den Baumaßnahmen eingereicht werden muss. Ein weiterer, bekannter Ansprechpartner ist die KfW Bank. Es lohnt sich in jedem Fall, die Förderungsprogramme mehrerer Anbieter zu vergleichen.

Fazit

Eine Solaranlage mit Solarkollektoren stellt eine umweltfreundliche Alternative zur Gewinnung von Wärme und Energie dar und wird in immer mehr Haushalten in Deutschland genutzt. Zeitgleich handelt es sich bei einem Umbau jedoch auch um ein kostspieliges Projekt, das sich in finanzieller Hinsicht erst nach mehreren Jahren auszahlt. Leider sind nicht alle Häuser für die Installation einer Solaranlage geeignet. Wer sich für diese umweltfreundliche Art der Energiegewinnung interessiert, sollte sich im Vorfeld eingehend informieren und auch überprüfen, inwieweit staatliche und allgemeine Förderungen genutzt werden können.

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Der Autor Hajo Simons

Verfasst von Hajo Simons

arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist, überdies seit rund zehn Jahren als Kommunikationsberater.
Nach seinem Magister-Abschluss an der RWTH Aachen in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaft waren die ersten beruflichen Stationen Mitte der 1980er Jahre der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (Pressesprecher) sowie bis Mitte der 1990er Jahre einer der größten deutschen Finanzvertriebe (Kommunikationschef und Redenschreiber).

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