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Balkon und Terrasse für die Selbstversorgung nutzen

Ein Balkon lässt sich gut nutzen, um Gemüse anzubauen. Foto: pro_creator via Envato

Ein Balkon lässt sich gut nutzen, um Gemüse anzubauen. Foto: pro_creator via Envato

Ein Balkon lässt sich gut nutzen, um Gemüse anzubauen. Foto: pro_creator via Envato

Wer einen Garten zur Verfügung hat, kann sich im Laufe des Jahres immer wieder über Obst und Gemüse aus eigener Ernte freuen. Das reduziert nicht nur die Ausgaben beim Einkauf im Supermarkt, sondern macht auch mehr Freude – insbesondere auch Kindern.

Schließlich lässt sich auf dem eigenen Beet auch das eine oder andere Gemüse anbauen, das im Supermarkt eher selten zu finden ist. Und ein paar leckere Himbeeren direkt vom Strauch schmecken natürlich ganz besonders gut.

Doch selbst wenn nur ein Balkon oder eine Terrasse genutzt werden kann, gibt es durchaus einige Möglichkeiten, den Speiseplan durch selbst Geerntetes zu bereichern. Einige Tipps dazu sind im folgenden Beitrag zusammengefasst.

Passende Plätze und Gefäße für den Eigenanbau finden

Bevor mit dem Anbau begonnen werden kann, gilt es zunächst einmal, geeignete Plätze dafür zu finden. Ein Blumentopf oder ein Blumenkasten auf der Fensterbank erweist sich in der Praxis meist als zu klein. Auf größeren Terrassen oder Balkons sind Pflanz- oder Blumenkübel in unterschiedlichen Formen und Größen meist eine gute Wahl, weil sie flexibel an verschiedensten Stellen platziert werden können und zudem auch optisch ansprechend wirken.

Geht die Terrasse in den Garten oder in eine Grünanlage über, kann dort auch eine Wildkräuterwiese angelegt werden, die nicht nur leckere Kräuter für die Küche liefert, sondern auch Bienen reichlich Nahrung bieten kann. Ist der Platz eher knapp bemessen oder wird eine möglichst effiziente Nutzung angestrebt, dann empfiehlt sich die Installation mehrerer übereinander angeordneter Hochbeete.

Bei der Auswahl auf die richtige Größe achten

Entsprechende Bausätze sind teils in Bau- und Gartenmärkten zu finden, teils werden sie über verschiedene Onlineshops vertrieben. Bei der Auswahl der Gefäße für die Pflanzen ist zu beachten, was darin angebaut werden soll. Wer Möhren anbauen will, braucht dafür beispielsweise wesentlich höhere Gefäße als derjenige, der „nur” Petersilie und Schnittlauch anbauen möchte.

Siehe auch  Balkon und Terrasse kindersicher machen

Die Auswahl der für einen Anbau auf dem Balkon infrage kommenden Gemüsesorten ist breit gefächert und umfasst sogar Kartoffeln oder Süßkartoffeln. Allerdings sollten die Bedürfnisse der einzelnen Pflanzenarten bei der Auswahl berücksichtigt und mit der Situation vor Ort abgeglichen werden.

Liegt der Balkon oder die Terrasse in einem schattigen Bereich, sollten keine Arten gewählt werden, die es gern warm und sonnig lieben. Umgekehrt gibt es natürlich auch Arten, die Sonne und Hitze weniger gut vertragen.

Tipps für die Pflege des Balkongartens

Damit die Freude am eigenen Balkon- oder Terrassengarten lange anhält, sollten die angebauten Pflanzen regelmäßig gepflegt werden. Vertrocknete oder verwelkte Pflanzenteile sollten regelmäßig entfernt und am besten in der Biotonne entsorgt werden.

Neben dem regelmäßigen Gießen darf auch nicht vergessen werden, den Pflanzen ausreichende Nährstoffe zur Verfügung zu stellen. Etwa alle ein bis zwei Wochen müssen sie daher etwas Dünger erhalten. Vor allem an heißen Sommertagen sollte das Gießen nicht tagsüber, sondern eher in den Abendstunden oder am frühen Morgen erfolgen.

Zeigt sich an einzelnen Pflanzen Schädlingsbefall, sind diese möglichst schnell und großzügig zu entfernen, bevor der gesamte Bestand davon betroffen ist. Wer seiner Gesundheit etwas Gutes tun und sich regelmäßig mit frischen Kräutern versorgen will, sollte vor dem Wintereinbruch daran denken, dafür rechtzeitig einen Blumenkasten oder ein Mini-Gewächshaus in der Wohnung aufzustellen, bevor es den Pflanzen draußen zu kalt wird.

Der Autor Hajo Simons

Verfasst von Hajo Simons

arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist, überdies seit rund zehn Jahren als Kommunikationsberater.
Nach seinem Magister-Abschluss an der RWTH Aachen in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaft waren die ersten beruflichen Stationen Mitte der 1980er Jahre der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (Pressesprecher) sowie bis Mitte der 1990er Jahre einer der größten deutschen Finanzvertriebe (Kommunikationschef und Redenschreiber).

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