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Gute Investition – Ein Gartenhaus zum Entspannen

Ein Gartenhaus ist eine gute Investition und bedeutet viel Lebensqualität. Foto: Image-Source via Envato

Ein Gartenhaus ist eine gute Investition und bedeutet viel Lebensqualität. Foto: Image-Source via Envato

Ein Gartenhaus ist eine gute Investition und bedeutet viel Lebensqualität. Foto: Image-Source via Envato

Wer Geld sinnvoll anlegen und der Inflation ein Schnippchen schlagen möchte, der wird mit einem neuen Gartenhaus viel Freude haben.

Das kleine Haus im Garten liegt im Trend, hier lässt sich vieles verwirklichen, was in der Wohnung nicht möglich ist – eine ausgelassene Party feiern oder den Traum von der Selbstversorgung verwirklichen. Andere wünschen sich ein separates Büro oder Atelier. Doch wie wird aus der Idee Realität?

Welches Gartenhaus passt?

Ein Blick auf den Grundstücksplan gibt Aufschluss, wie sich das neue Objekt in ein Anwesen integrieren lässt. Unter Berücksichtigung der Mindestabstände zum Nachbarn, eventueller Hanglagen und Anbindungen an vorhandene Wege lassen sich schon erste Vorstellungen von Größe, Ausführung und Art des Gartenhauses entwickeln. Wichtig ist, das Haus nicht zu klein zu planen, besser etwas großzügiger denken bei der Erstellung der Grundfläche.

Sind die grundsätzlichen Vorstellungen geklärt, kann es an die Auswahl des Haustyps gehen. Ideal sind solide Fertighäuserzum Beispiel ein Gartenhaus namhafter Hersteller mit erstklassigen Kundenbewertungen im Internet.

Hier wird aus dem Traum ein konkreter Plan mit exakten Maßen, Ausführungen und Preisen. Vor dem Bestellen des Hauses ist jedoch ein Gang zum zuständigen Bauamt zu empfehlen, um zu klären, ob eine Baugenehmigung notwendig ist oder nicht.

Wie viel Komfort sollte ein Gartenhaus haben?

Für ein einfaches Gartenhäuschen, welches der Unterbringung von Geräten und als Zuflucht bei Regen dient, ist kein Wasser- oder Elektroanschluss notwendig. Möchte man sich jedoch einen Kaffee kochen oder gelegentlich den Nachmittag mit der Familie hier verbringen, sind Steckdose und Wasserhahn sehr praktisch.

Allgemein kann gesagt werden: Beim Bau des Hauses im eigenen Garten sollte, wenn irgend möglich, immer ein Wasseranschluss und eine elektrische Stromversorgung eingeplant werden. Für die Toilette allerdings bedarf es einer vollbiologischen Kleinkläranlage, was einen erheblicheren Mehraufwand bedeutet.

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Doch warum nicht Nägel mit Köpfen machen? Ein gut ausgestattetes Gartenhaus ist eine gute Geldanlage, die viele weitere Vorteile mit sich bringt.

Die Kosten eines Gartenhauses

Der finanzielle Rahmen entscheidet letztlich, in welcher Größenordnung gebaut und wie viel Wohnkomfort sein darf. Gegen eine Finanzierung über einen überschaubaren Zeitraum ist sicher nichts einzuwenden. Wer es sich zutraut, sollte jedoch einige kostenintensive Handwerksarbeiten selbst ausführen und so Geld sparen. Das Ausschachten der Gründung für das Fundament, die Gestaltung der Außenanlage und das Streichen mit Holzschutzlasur etwa lassen sich auch im Rahmen der Nachbarschaftshilfe stemmen.

Die Frage der Heizung

Ein schönes Gartenhaus nur in den Sommermonaten zu nutzen, wäre Verschwendung. Doch im Winterhalbjahr muss geheizt werden, die Frage ist, wie?

Ideal ist die Ausstattung mit einem Kamin. Um den zu genehmigen, wird der zuständige Bezirksschornsteinfeger einen Vororttermin wünschen. Nach seiner Einschätzung gibt es dann eine Genehmigung – oder nicht. Was dann?

Infrarotheizungen sind energiesparend und einfach zu installieren, den Stromanschluss vorausgesetzt. Alternativ wäre die Montage einer Fotovoltaikanlage, welche über einen leistungsstarken Akku die Stromversorgung für das Gartenhaus gewährleistet. Ganz am Schluss der Möglichkeiten steht noch die Heizung mit Propangas zur Wahl. Viele Besitzer von Gartenhäusern sind jedoch kritisch, was die Sicherheit einer solchen Variante angeht.

Fazit

Sein Geld in ein komfortables Gartenhaus zu investieren, bietet eine echte Möglichkeit, der Inflation etwas entgegenzusetzen. Die Auswahl an Fertighäusern ist groß, ebenso die Gestaltungsmöglichkeiten in Bezug auf Komfort.

Der Autor Hajo Simons

Verfasst von Hajo Simons

arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist, überdies seit rund zehn Jahren als Kommunikationsberater.
Nach seinem Magister-Abschluss an der RWTH Aachen in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaft waren die ersten beruflichen Stationen Mitte der 1980er Jahre der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (Pressesprecher) sowie bis Mitte der 1990er Jahre einer der größten deutschen Finanzvertriebe (Kommunikationschef und Redenschreiber).

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