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Retro-Stil Art Déco für die ganze Wohnung

Art Déco Stil – ein Trend der nie aus der Mode kommt. Foto: © CROCOTHERY / stock adobe

Art Déco Stil – ein Trend der nie aus der Mode kommt. Foto: © CROCOTHERY / stock adobe

Art Déco Stil – ein Trend der nie aus der Mode kommt. Foto: © CROCOTHERY / stock adobe

Die Stilrichtung Art Déco hat sowohl die sogenannten Goldenen Zwanziger als auch die beiden folgenden Jahrzehnte geprägt.

In direkter Nachfolge zur Epoche des Jugendstils begeisterte Art Déco viele Menschen, weil Wohnaccessoires wie Lampen und Schalen oder auch Vasen für die breite Masse mit Maschinen hergestellt wurden.

Typische Formen des Art Déco Stil

Im Gegensatz zum eher filigran wirkenden Jugendstil faszinieren die Designs des Art Déco bis heute mit einer einzigartigen Üppigkeit, die nur mit der Fülle an Formen und Farben des Barock vergleichbar ist. Möbelstücke, Tapeten und Dekorationen erfreuten plötzlich einerseits mit funktionellen Linien und Formen sowie andererseits mit luxuriösen Materialien.

Diese extravagante Kombination aus Gradlinigkeit, die an das Bauhaus aus Weimar erinnert, und glänzenden Stoffen sowie glitzernden Oberfläche von Spiegeln und Messing- und Chromteilen an Möbeln zauberte einen Hauch Glamour in den Alltag vieler Menschen.

Erst im Jahr 1966 erfand ein Redakteur der New York Times den Namen Art Déco für die Epoche, die ab 1915 Einzug auch in private Haushalte hielt. Namensgeber für den kurzen heute weltweit bekannten Begriff war die in Paris im Jahr 1925 stattfindende Ausstellung “Exposition Internationale des Arts Décoratifs et Industriels Modernes”.

Art Déco für die eigenen vier Wände

Um einem privaten Wohnraum das Flair der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts zu geben, bedarf es nur weniger Einrichtungsgegenstände. Ähnlich wie der Nierentisch ein Symbol für die 1950er Jahre ist, ist eine Tapete mit goldfarbenen symmetrischen Mustern auf den ersten Blick als Stilelement des Art Déco in einem Zimmer zu erkennen. Stilisierte Blumenmuster, die als Wandtattoo auf einfarbige Tapeten oder sogar auf Kacheln im Bad geklebt werden, sorgen sofort für eine glamouröse Atmosphäre im Raum.

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Die Auswahl an zum Art Déco Stil passenden Accessoires ist groß. Einzelteile wie Vasen und Vorhänge aus Samt und Seide kommen besser zu Geltung, wenn das Zimmer nicht im Chaos einer Vielzahl von Einrichtungsgegenständen untergeht.

Must-haves für den Art Déco Stil

Um den Charme des Art Déco in der eigenen Wohnung aufleben zu lassen, sind echte Accessoires vom Flohmarkt oder vom Dachboden der Ur-Großeltern die beste Wahl. Für alle Menschen, für die beide Alternativen keine Option sind, gibt es Einrichtungshäuser mit einem großen Angebot an Retro-Wohnaccessoires.

Unter anderem sind glänzende Oberflächen wie Tischplatten aus Marmor und schlicht elegante Möbel aus edlen Hölzern wie Mahagoni oder Ebenholz eine gute Grundlage für einen Raum im Art Déco Stil. Intarsien aus Elfenbein und glänzende Lampenständer sowie Tisch- und Stuhlbeine aus Chrom oder Messing sowie gradlinige Ornamente an Wänden und auf dem Boden gehören ebenfalls unbedingt zur Basisausstattung dazu. Plüschkissen und Überwürfe aus Samt für den Lesesessel und das Bett runden das authentische Design der 20er Jahre ab.

Mit einem einzigen Wohnaccessoires oder einem Möbelstück im Art Déco Stil kann ein Raum den Charakter einer exklusiven Lounge bekommen. Der Spirit der Goldenen Zwanziger des letzten Jahrhunderts hat bis heute nichts an seinem Reiz verloren. Außerdem passen einzelne Art Déco Elemente wie Lampen, Regale, Tapeten oder Vasen auch ideal als Ergänzung zu anderen Einrichtungsstilen, sodass diese Accessoires und Möbel dauerhaft einen gute und stilvolle Investition sind.

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Der Autor Hajo Simons

Verfasst von Hajo Simons

arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist, überdies seit rund zehn Jahren als Kommunikationsberater.
Nach seinem Magister-Abschluss an der RWTH Aachen in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaft waren die ersten beruflichen Stationen Mitte der 1980er Jahre der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (Pressesprecher) sowie bis Mitte der 1990er Jahre einer der größten deutschen Finanzvertriebe (Kommunikationschef und Redenschreiber).

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