Förderung von Pelletheizung in 2022 – Alle Details

Eine Umrüstung auf eine Pelletheizung kann in vielerlei Hinsicht Vorteile mit sich bringen. Unter anderem ist es beispielsweise möglich, einen Antrag auf Förderung zu stellen.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) unterstützt den Wechsel auf eine Pelletheizung mit bis zu 33.000 Euro. Dieser Anreiz soll den Interessierten dabei helfen, ihre Heizungen entsprechend umzurüsten, wenn das nötige Kapital fehlen sollte. Wer die jeweiligen Auflagen erfüllt und sich an die Forderungen der BAFA hält, kann dementsprechend nachhaltig profitieren.

Wichtig: Selbstverständlich kann es sein, dass sich die Vorgaben und die Förderungshöhe im Laufe der Zeit verändern. Wer hier auf dem aktuellsten Stand sein möchte, sollte sich immer rechtzeitig auf den Seiten der BAFA erkundigen, um sich so für die am besten passende Heizvariante zu entscheiden.

Förderfähige Kosten der Pelletheizung

Die BAFA unterstützt die Umrüstung auf eine Pelletheizung gleich auf mehreren Ebenen. Von den besagten Förderungen sind nicht nur die Pelletheizungen selbst, sondern auch die Installation und benötigte Bauteile betroffen. Selbst sekundäre Bauteile, die zur Inbetriebnahme der Pelletheizung nötig sind, wie beispielsweise Saugsysteme oder Förderschnecken sind in der Förderung inbegriffen.

Auch Förderungen im Bereich von Umfeldmaßnahmen sind möglich. Klassische Bereiche, die in diese Kategorie fallen, sind unter anderem der Technik- bzw. der Heizraum, das Abgassystem und der Schornstein sowie das Demontieren der alten Gerätschaften.

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Die Förderung kann demnach in mehreren Bereichen genutzt werden und ist somit oft flexibler als im ersten Moment angenommen. Wichtig ist in jedem Fall, dass der Antrag auf Förderung vor den Baumaßnahmen gestellt wird. Hierzu sollte der Kostenvoranschlag des ausführenden Fachbetriebs beigelegt werden.

Voraussetzung für die Förderung durch die BAFA

Bauen mit einer gesteigerten Energieeffizienz spielt heutzutage auf unterschiedlichen Ebenen eine wichtige Rolle. Auch die Förderung der BAFA ist an einige Grundvoraussetzungen gebunden. Seit einem Beschluss vom 1.1.2021 ist eine der Vorgaben, dass die erzeugte Energie bis zu 50 Prozent der Warmwasserbereitung und Beheizung der Räumlichkeiten ausmachen muss. Unter anderem auch eine automatische Beschickung und eine automatsche Zündung müssen gewährleistet sein.

Neben den technischen Anforderungen werden noch weitere Vorgaben mit der geförderten Umrüstung verbunden. So muss zum Beispiel sichergestellt werden, dass ein Pufferspeicher zur Verfügung steht. Mit seiner Hilfe kann – in etwaigen Notfällen – das Haus mit Warmwasser und Wärme versorgt werden.

Weiterhin ist vorgeschrieben, dass ein Fachbetrieb einen hydraulischen Abgleich vornehmen muss. Auch ein Raumheizungsnutzungsgrad von mindestens 78 Prozent ist eine der Voraussetzungen für die Bewilligung einer Förderung.

Zu guter Letzt ist auch der Emissionswert einer Pelletheizung wichtig für die Förderung. Im Zusammenhang mit dem Kohlenmonoxid- und Feinstaubgehalt dürfen gewisse Werte nicht überschritten werden.

Für die Nennwärmleistung liegt der Wert bei maximal bei 200 Milligramm je Kubikmeter (im Teillastbetrieb bei maximal 250 Milligramm). Die Obergrenze für Feinstaub wurde auf 15 Milligramm gesetzt. Bei einer Feinstaubbelastung von 2,5 Milligramm je Kubikmeter, wird von der BAFA sogar noch ein Innovationsbonus gewährt.

Die Höhe der möglichen Förderungen

Die BAFA fördert Umrüstungen auf Basis der Förderung für Einzelmaßnahmen (BEG EM). Diese Förderungen werden einmalig gewährt und können kein zweites Mal beantragt werden. Eine Umrüstung oder Installation einer Pelletheizung wird mit einem Zuschuss von bis zu 35 Prozent der Gesamtkosten gefördert. Die maximale Förderungssumme liegt bei 21.000 Euro (Stand: Ende 2021).

Bei einer Umrüstung von einer Ölheizung zu einer Pelletheizung fördert die BAFA das Vorhaben mit bis zu 45 Prozent der Gesamtkosten. Der Innovationsbonus bei niedriger Feinstaubbelastung erhöht die förderfähige Summe um bis zu fünf Prozent. Demnach kann schon bis zu 50 Prozent der Gesamtkosten eingespart werden.

Wer die Pelletheizung im Rahmen eines individuellen Sanierungsplans installiert, kann noch einmal zusätzliche fünf Prozent Förderung von der BAFA erhalten. Wenn all diese Kriterien erfüllt sind, profitiert der Bauherr von einer 55-prozentigen Förderung.

Übrigens: Diejenigen, die die Pelletheizung mit einem anderen Wärmeerzeuger kombinieren möchten, können ebenfalls eine Förderung von der BAFA in Anspruch nehmen. Eine Pelletheizung kann mit einer Wärmepumpe, Solartherme oder Gas-Brennwertheizung gekreuzt werden.

In diesem Fall wird eine sogenannte EE-Hybridheizung realisiert. Diese kann – wenn mit Wärmepumpe und Solartherme kombiniert wird – mit bis zu 35 Prozent Förderung bedacht werden. Bei einem Hybridsystem mit einer Gas-Brennwertheizung veranschlagt die BAFA die Möglichkeit auf eine 30 Prozent Förderung.

Förderung für die Pelletheizung beantragen

Ein entsprechender Antrag wird direkt über die BAFA gestellt. Wichtig ist, dass die jeweiligen Dokumente immer vor (!) der Baumaßnahme eingereicht werden. Am sichersten ist es, zunächst Kostenvoranschläge einzuholen und dann mit der BAFA in Kontakt zu treten. Wurde die Förderung genehmigt, können die ersten Verträge geschlossen und die Baumaßnahmen begonnen werden.

Ein Antrag zur Förderung kann ausschließlich online erfolgen. Anträge, die per Post eingereicht werden, werden nicht bearbeitet. Für detailliertere Informationen und etwaige Aktualisierungen ist es stets ratsam, sich die aktuellen BAFA Richtlinien vor Antragstellung noch einmal final anzusehen. Auf den entsprechenden Internetseiten gibt es auch alle weiteren Infos rund um benötigte Dokumente und andere Details.

Fazit

Die Umrüstung oder Neuinstallation auf eine bzw. einer Pelletheizung kann durch Förderungen der BAFA zu einem kostengünstigeren Unterfangen werden. Seit dem Jahr 2012 ist die Anzahl der Pelletheizungen kontinuierlich gestiegen. Wer von der Förderung der BAFA profitieren möchte, muss jedoch einige Voraussetzungen erfüllen.

Diejenigen, die das Maximum an Förderungsmöglichkeiten in Anspruch nehmen möchten, sollten ihren Fokus auf eine geringe Feinstaubbelastung legen. Dieses Vorgehen wird mit dem Innovationsbonus belohnt.

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