Im direkten Vergleich zu einer Ölheizung oder Pelletheizung steht die Gasheizung mit den geringsten Anschaffungskosten auf dem ersten Platz.
Auch bei den jährlichen Heiz- und Unterhaltungskosten ist die Gasheizung im ersten Jahr noch immer die günstigste Art, das Haus zu beheizen. In einem Langzeitvergleich von 20 Jahren verändern sich die Kosten dramatisch.
Hier halten sich die Holzpelletheizung gegenüber der Gasheizung in etwa die Waage, wobei sich die Ölheizung innerhalb eines solch langen Zeitraum als teuerste Heizart herausstellt. Im 21. Jahr der Nutzung steht die Gasheizung sogar an vorletzter Stelle. Hier hat sich dann langfristig die Holzpelletheizung zu einem Preisbrecher entwickelt und steht auf Platz 1.
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Die Ölheizung rückt in den Hintergrund
Die Vorteile der Ölheizung liegen in den langen Erfahrungen in ihrer Handhabung und die Weiterentwicklung der Technologie. Auch die Anschaffungs- und Unterhaltungskosten liegen in einem guten finanziellen Bereich. Doch reicht das in der heutigen Zeit, in der sich immer mehr Verbraucher für ein umweltbewusstes Verhalten in den eigenen vier Wänden entscheiden?
Der stetige Preiskampf wiegt schwer. Und wer eine Ölheizung nutzt, muss lange im Voraus planen, um von möglichst günstigen Preisen zu profitieren. Dies erfordert jedoch einen relativ hohen Platzbedarf für den Ölkessel, der entweder im Haus oder im Garten sicher untergebracht werden muss. Insofern müssen neue Hauseigentümer sich gründlich mit der zukünftigen Heizart im Haus beschäftigen. Denn besonders beim Öl ist einer der entscheidenden Faktoren für die jährlichen Heizkosten der Preis, der sich nach wie vor in einer Preisspirale nach oben bewegt.
Der Trend im 21. Jahrhundert – die Holzpelletheizung
Holzpelletheizungen sind in den vergangenen Jahren immer öfter ins Gespräch gekommen. Doch Hausbesitzer reden nicht nur darüber. Viele nutzen bereits die staatlichen Förderungen, die es bei der Anschaffung einer solchen umweltfreundlichen Heizungsart gibt.
Im Vergleich zu einer Ölheizung sind die Anschaffungskosten für eine Holzpelletheizung um ein Vielfaches höher, die regulären Heizungskosten fallen jedoch niedriger aus. Die jährlichen Heizkosten reduzieren sich mit den Holzpellets gegenüber der Ölheizung um ein Drittel.
Im Gegensatz zur Pelletheizung ist kein Öltank mehr notwendig, sondern nur noch ein trockener Lagerraum, in dem die Holzpellets gelagert werden. Hier liegt die Betonung auf trocken. Denn unter Umständen muss solch ein Lagerraum erst geschaffen werden. Die Qualität der Pellets leidet schnell, sobald sie feucht werden. Sie geben dann nicht mehr die entsprechende Wärme ab, was die Heizkosten dann wieder in die Höhe treiben kann.
Deshalb sollte schon beim Einkauf der Jahresration auf eine gute Qualität geachtet werden. Wer hier beim Preis sparen will und billige Holzpellets kauft, kann sich schnell verrechnen. Gute Pellets weisen eine hohe Dichte auf, preisgünstigere Pellets dagegen haben diese hohe Dichte nicht. Dementsprechend mehr Pellets werden verbraucht um die Raumtemperatur zu halten, was den Jahresendpreis in die Höhe treibt.
Darüber hinaus ist das umweltfreundliche Material, das aus den Abfällen der Holz verarbeitenden Industrie verwendet wird, ein wichtiger Bestandteil des heute ökologischen Bewusstseins.
Die umweltfreundliche Gasheizung
Die Gasheizung zählt noch immer zu den umweltfreundlichen Heizmethoden der Gegenwart. So wählen rund die Hälfte der deutschen Haushalte die Möglichkeit des preisgünstigen Gasheizers für innen, die einfach im Haus zu installieren ist und wenig Platz beansprucht. Aber: Das war einmal. Denn seit dem Überfall Putins auf die Ukraine sind die Gaspreise geradezu explodiert. Mit Gas innen zu heizen ist nunmehr eine unglaublich teure Sache.
Vor der Installation einer Gasheizung muss der ungefähre Verbrauch pro Jahr berechnet werden. Dieser richtet sich auch nach der Anzahl der Personen im Haushalt. Der entscheidende Faktor, der einer Berechnung zugrunde liegt, ist die Dämmung, die die Fenster, die Fassade sowie das Dach aufweisen.
Außerdem ist vorab zu klären, ob der Warmwasserbedarf ebenfalls von der Gasheizung gestellt werden soll. Neben der alleinigen Gasheizung ist auch eine Kombination mit einer Solarthermieanlage möglich, die einen Teil des Warmwasserbedarfs abdeckt und somit die langfristigen Heizkosten einer Gasheizung reduzieren kann.
Seit dem Ukraine-Krieg ist der Gaspreis in die Höhe geschossen. (Gas)Energie zu sparen ist die eine Sache, den Gaspreis zu vergleichen und einen preiswerten Anbieter zu finden, die andere.
Die richtige Wahl des Tarifs spart bares Geld
Gleichermaßen wichtig für die Gesamtberechnung ist der zu wählende Tarif einer Gasheizung. Dabei kann bei der richtigen Wahl des jeweiligen Anbieters und dem entsprechenden Tarif eine Menge Geld gespart werden. Daher ist ein direkter Preisvergleich der Gaskosten Voraussetzung für einen Vertragsabschluss.
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