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Zuschuss Brennstoffzelle im Haus: KfW-Programm Energieeffizient Bauen und Sanieren (Nr. 433)
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Die Nutzung einer Brennstoffzelle im Haus fördert die KfW mit dem Programm Energieeffizient Bauen und Sanieren (Nr. 433). Hier die Details und die Voraussetzungen.
Inhalt

    • Was umfasst die Förderung genau?
    • Welche Kosten sind förderfähig?
    • Welche Voraussetzungen muss ich fĂĽr das KfW-Programm Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Brennstoffzelle im Haus erfĂĽllen?
    • Wie sehen die Konditionen im KfW-Programm Nr. 433 aus?
    • FAQ zum KfW-Programm Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Brennstoffzelle (Nr. 433)
    • Raffiniertes KWK-System mit dem KfW-Programm Nr. 433 nutzen!
    • Tipps, Empfehlungen und Informationen Sie möchten in Ihren eigenen vier Wänden die Kraft-Wärme-Kopplung nutzen und auf raffinierte Art und Weise mit ihrer Heizung neben Warmwasser auch Strom erzeugen? In diesem Fall ist eine Brennstoffzelle im Haus sicherlich eine interessante Ăśberlegung, zumal es dafĂĽr einen Zuschuss gibt. Kalte Verbrennung gilt als besonders effizient und erzeugt selbst zudem keine CO2-Emissionen. Der Staat fördert ĂĽber die KfW den Einbau entsprechender Brennstoffzellen mit einem satten Zuschuss, der das Vorhaben erschwinglich macht. Doch wie sieht die Förderung genau aus, und welche Voraussetzungen sind zu erfĂĽllen?

      Was umfasst die Förderung genau?

      Die Förderung im KfW-Programm Nr. 433 ist als Zuschuss konzipiert, den Sie nicht zurückzahlen müssen. Dabei werden bis zu 28.200 Euro je Brennstoffzelle gezahlt. Wie hoch die Förderung genau ausfällt, hängt von der jeweiligen Leistungsklasse der gewählten Brennstoffzelle ab.

      Welche Kosten sind förderfähig?

      Zu den förderfähigen Kosten gehören:

      • Sämtliche Kosten fĂĽr den Einbau des Brennstoffzellensystems
      • Bei integrierten Geräten werden die Kosten fĂĽr den weiteren Wärmeerzeuger ĂĽbernommen
      • Die Kosten fĂĽr den Vollwartungsvertrag in den ersten 10 Jahren
      • Die Ausgaben fĂĽr die Leistungen eines Energieeffizienz-Experten

      Welche Voraussetzungen muss ich für das KfW-Programm Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Brennstoffzelle im Haus erfüllen?

      Die zu erfüllenden Voraussetzungen für das KfW-Programm Nr. 433 beziehen sich vor allem auf die Art der Brennstoffzelle. Grundsätzlich erhalten nämlich sehr viele Personengruppen die Förderung:

      • NatĂĽrliche Personen
      • WohneigentĂĽmergemeinschaften
      • Freiberuflich Tätige
      • Unternehmen aus dem In- und Ausland
      • Contracting-Geber
      • Kommunen (auch kommunale Unternehmen und Zweckverbände)
      • GemeinnĂĽtzige Organisationen

      In Bezug auf die gewählte Brennstoffzelle ist zu beachten, dass deren Leistungsklasse sich im Bereich zwischen 0,25 und 5,0 kW elektrischer Leistung bewegen muss.

      Wie sehen die Konditionen im KfW-Programm Nr. 433 aus?

      Der Zuschuss zur Brennstoffzelle besteht aus zwei Komponenten:

      1. Festbetrag von 5.700 Euro
      2. Leistungsbezogener Betrag von 450 Euro je angefangene 100 W elektrische Leistung

      Daraus ergeben sich je nach gewählter Brennstoffzelle folgende Förderbeträge (Auszug):

      Leistung bisZuschuss
      0,25 kW7.050 Euro
      0,5 kW7.950 Euro
      1,0 kW10.200 Euro
      1,5 kW12.450 Euro
      2,0 kW14.700 Euro
      2,5 kW16.950 Euro
      3,0 kW19.200 Euro
      3,5 kW21.450 Euro
      4,0 kW23.700 Euro
      4,5 kW25.950 Euro
      5,0 kW28.200 Euro

      Tabelle 1: KfW-Zuschuss zur Brennstoffzelle je nach Leistung der Anlage

      Die obige Tabelle stellt nur einen Auszug aus den Förderbeträgen des KfW-Programms Nr. 433 dar. Auf der Webseite der KfW lassen sich auch die Zuschüsse für alle leistungstechnischen Zwischenschritte einsehen. Brennstoffzellen mit einer Leistung von mehr als 5 kW erhalten jedoch keine höhere Förderung.

FAQ zum KfW-Programm Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Brennstoffzelle (Nr. 433)

Erhalte ich auch eine Förderung, wenn ich ein Gebäude mit einer Brennstoffzelle erwerbe?

Der Erwerb eines Gebäudes mit einem bereits integrierten Brennstoffzellensystems ist immer dann förderfähig, wenn es sich um einen Ersterwerb handelt. Dabei dürfen zwischen der Bauabnahme und dem Erwerb jedoch nicht mehr als 12 Monate liegen. Zusätzlich sollten sie beachten, dass der Antrag vor dem Abschluss des Kaufvertrags zu stellen ist. Sie können den Wartungsvertrag des Verkäufers für die ersten 10 Jahre zudem entweder übernehmen oder einen neuen abschließen.

Raffiniertes KWK-System mit dem KfW-Programm Nr. 433 nutzen!

Die KfW bietet mit dem Förderprogramm Energieeffizienz Bauen und Sanieren – Zuschuss Brennstoffzelle (Nr. 433) die Möglichkeit, auf eine sehr umweltverträgliche und energieeffiziente Heizungsform zu setzen. Die Förderung wurde hier nicht als vergünstigter Kredit, sondern als Zuschuss konzipiert. Sie müssen den Betrag also nicht zurückzahlen und können so tatsächlich auf sehr günstige Art und Weise die eigenen Heiz- und Stromkosten senken.

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Dabei gilt die Förderung sowohl für den Einbau eines Brennstoffzellensystems als auch für den Ersterwerb entsprechender Gebäude. Wenn Sie zusätzlich noch weitere energetische Sanierungsmaßnahmen vornehmen möchten, lässt sich das Programm zudem sehr gut mit dem KfW-Programm Energieeffizient Sanieren (Nr. 151) kombinieren. Nutzen auch Sie diese Möglichkeiten und freuen Sie sich auf eine satte finanzielle Ersparnis!

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Anmerkung der Redaktion: Der Autor dieses Textes ist kein Steuerberater und auch kein Rechtsanwalt, sondern Wirtschafts- und Finanzjournalist. Finanzjournalisten ist rechts- und steuerberatende Tätigkeit per Gesetz untersagt. Der Text dient lediglich der Information von Steuerzahlern und (angehenden) Bauherren oder Immobilienkäufern. Eine Beratung oder gar konkrete Empfehlungen enthält der Text nicht. Diese sind auch nicht beabsichtigt. Obwohl die für den Text verwendeten Quellen als zuverlässig gelten, wird keine Garantie für die Richtigkeit übernommen. Die Ausführungen und Erklärung können und sollen das Gespräch mit einem Steuerberater und/oder Rechtsanwalt nicht ersetzen.

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