Heizungsförderung – der große Überblick

Eine neue Heizungsanlage gehört oft zu den Projekten, die das Budget eines Haushalts stark belasten. Je nach Größe und Modell können hier leicht fünfstellige Eurobeträge erreicht werden.

Die gute Nachricht ist jedoch, dass Hausbesitzer heutzutage viele Möglichkeiten haben, Förderungen in Anspruch zu nehmen. Oder anders: Wer seine alte Heizung gegen ein Modell tauscht, das sich auf erneuerbare Energien fokussiert, kann knapp die Hälfte vom Staat zurückbekommen.

Welche Förderungen für die Heizung jedoch schlussendlich in Frage kommen, ist von der jeweiligen Ausgangssituation, der Art der neuen Heizung und weiteren Details abhängig. Wer Geld sparen möchte, sollte sich dementsprechend im Vorfeld ausgiebig informieren.

Denn: Vor allem seit den Neuerungen, die durch das Klimapaket im Jahr 2020 auf den Weg gebracht wurden, hat sich hier einiges getan. Die Anreize, auf erneuerbare Energien zu setzen und so den CO2 Ausstoß zu verringern, wurden erhöht. Doch was bedeutet dies eigentlich im Detail?

Welche Förderprogramme für Heizungen gibt es?

Die BAFA und die KfW gelten als Hauptansprechpartner für alle, die ihre alte Heizung austauschen und so ihre Energieeffizient steigern möchten. Hier können die entsprechenden Anträge gestellt werden. Die Arten der Förderung unterscheiden sich jedoch deutlich voneinander. Für das BAFA gelten die folgenden Details:

  • Der Austausch eines veralteten Heizsystems kann mit hohen Zuschüssen gefördert werden.
  • Als Grundvoraussetzung gilt, dass entweder im Ganzen oder teilweise auf erneuerbare Energien gesetzt wird.
  • Hier können bei einem Austausch bis zu 35 Prozent zurückerstattet werden.
  • Wenn dann auch noch eine alte Ölheizung ausgetauscht werden soll, werden in vielen Fällen zusätzliche 10 Prozent gewährt.

Die Details, die im Zusammenhang mit der Förderung durch die KfW aktuell werden, zeichnen sich durch die folgenden Vorgaben aus:

  • Die KfW unterstützt Hausbesitzer, die umbauen möchten, mit Krediten mit vergleichsweise niedrigen Zinsen.
  • Der entsprechende Kredit ist natürlich ebenfalls an gewisse Vorgaben gebunden. So muss die Summe im Zusammenhang mit dem Bau eines Effizienzhauses oder mit der Sanierung zu einem Effizienzhaus beantragt werden.

Achtung: Wer möchte, kann die KfW Variante auch mit anderen Förderungen kombinieren. KfW- und BAFA Angebot können jedoch nicht gleichzeitig in Anspruch genommen werden. Eine Förderung von mehr als 60 Prozent darf jedoch nicht überschritten werden.

Was wird gefördert?

Welche Projekte in welcher Höhe gefördert werden, ist von mehreren Faktoren abhängig. Maßgeblich ist hierbei vor allem die Frage, für WAS die Förderung im Detail beantragt werden soll. Besonders im Zusammenhang mit:

  • Biomasseanlagen
  • Wärmepumpenanlagen
  • Heizungskombinationen (zum Beispiel ein Mix aus Solaranlage und Wärmepumpe)

stehen die Chancen gut, von einer möglichst hohen Förderung von 35 Prozent zu profitieren. Der Fördersatz mit Hinblick auf Gasbrennwertheizungen, die so gebaut wurden, dass sie nach maximal zwei Jahren dazu in der Lage sind, erneuerbare Energien zu nutzen, liegt immer noch bei 20 Prozent.

Diejenigen, die eine alte Ölheizung gegen eine effiziente Heizung austauschen, können oft noch 10 Prozent zusätzlich geltend machen. Diese Art von Umbau wird vom Staat also auf besondere Weise belohnt.

Zudem gilt es auch mit Hinblick auf die Regelungen im Zusammenhang mit Neu- und Altbauten zu unterschieden. Wer beispielsweise im Neubau auf erneuerbare Energien setzen möchte, hat in der KfW den richtigen Ansprechpartner gefunden.

Die Eigentümer von Altbauten bzw. von Bestandsgebäuden richten sich mit ihrem Antrag an die BAFA. Das Maximum der Förderungen wurde (pro Wohneinheit) auf 60.000 Euro festgelegt. Wer sein Gebäude durch Sanieren in ein Effizienzhaus verwandeln möchte, muss mit einem Maximum von bis zu 150.000 Euro kalkulieren. Je nach persönlichem Geschmack kann die neue Heizung dann oft auch mit den Vorzügen eines modernen Smart Homes verbunden werden.

Kostenbeispiel

Wie bereits erwähnt handelt es sich bei einer Heizungsanlage nicht um ein Projekt, das „mal eben“ aus der Portokasse bezahlt werden kann. Umso wichtiger ist es, sich im Voraus bestmöglich über die zur Verfügung stehenden Optionen zu informieren.

Leider ist es jedoch – gerade für diejenigen, die sich noch nicht mit ihren Optionen rund um Förderungen und Co. befasst haben – oft schwer, hier fundiert zu planen – unter anderem deswegen, weil die Preise für Anlagen (je nach Qualität, Aufbau und Co.) stark schwanken.

Wer sich mit den einzelnen Wärmepumpen Varianten befasst, erkennt beispielsweise, dass die Kosten für eine Wasser-Wasser Wärmepumpe besonders hoch sein können. Die entsprechenden Investitionskosten belaufen sich hier schnell auf 30.000 Euro. Hausbesitzer, die hier die Voraussetzungen erfüllen und 35 Prozent der förderfähigen Summe zugesprochen bekommen, können sich über einen Zuschuss von 19.500 Euro freuen.

Doch auch im Zusammenhang mit „günstigeren Projekten“, wie zum Beispiel einer Luft-Wasser Wärmepumpe, lohnt es sich, auf eine entsprechende Unterstützung zu setzen. Belaufen sich die Investitionskosten beispielsweise auf 15.000 Euro, sind maximal knapp 10.000 Euro Förderung vom Staat möglich.

Fazit

Wer beim Bau bzw. beim Umbau einer Heizungsanlage Geld sparen möchte, sollte seine Förderoptionen kennen. Die bekanntesten Ansprechpartner sind in diesem Zusammenhang die KfW Bank und BAFA. Beide zeichnen sich durch individuelle Optionen aus, Hausbesitzer finanziell beim Bau einer effizienteren Heizung unter die Arme zu greifen.

Je nach Bauprojekt wird mehr oder weniger gefördert. Hausbesitzer, die noch mehr Geld sparen möchten, sind gut beraten, sich – ergänzend – auch mit Hinblick auf kommunale Förderungsoptionen zu informieren. Manche Angebote lassen sich auch miteinander kombinieren. Wichtig ist dann jedoch, dass die Förderungshöhe von maximal 60 Prozent der Gesamtkosten nicht überschritten wird.

Stand: Dezember 2021/ Januar 2022

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