Ratgeber Gartenbewässerung – damit Tiere und Pflanzen nicht verdursten

Mitten im Hochsommer, 30 Grad im Schatten, die Luft flirrt. Die bestmögliche Gartenbewässerung ist für Tiere und Pflanzen überlebenswichtig.

 

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In unseren Breiten denkt man allgemein gar nicht darüber nach, wie wertvoll der Rohstoff Wasser für sämtliches Leben auf der Erde ist. Ob Mensch, Tier oder Pflanze: Jedes Lebewesen benötigt Wasser – und zwar ständig, im Sommer wie im Winter.

Wir leben in Europa in einer gemäßigten Zone, was den Vorteil hat, dass man in der Regel in den Herbst- und Wintermonaten kaum selbst für eine ausreichende Bewässerung des eigenen Gartens sorgen muss, da die natürlichen Niederschläge hierfür ausreichend sind. Anders im Sommer: Wer schon einmal einen größeren Garten per Hand bewässern musste, der kann ein Lied davon singen, wie anstrengend diese Aufgabe auf Dauer werden kann.

Ein Problem tritt in diesem Zusammenhang auch dann auf, wenn der Gärtner einmal krank wird oder der Besitzer des Gartens in den Urlaub fahren möchte. Hier muss man auf die Hilfsbereitschaft und Zuverlässigkeit von Nachbarn oder Freunden vertrauen, wenn der Garten nicht vertrocknen soll.

Oft begangene Fehler bei der Gartenbewässerung

Doch nicht nur durch fehlende, sondern auch durch falsche Bewässerung hat schon so mancher Garten Schaden genommen. Einige der verbreitetsten Fehler haben wir im Folgenden zusammengetragen.

Der falsche Zeitpunkt

Den Garten bewässern? Na klar, immer dann wenn die Sonne gerade am intensivsten scheint! Das ist grundfalsch. Wer seinen Garten im Sommer in der prallen Mittagshitze bewässert, könnte nicht mehr lange Freude an den Pflanzen haben. Grund: Die Wassertropfen wirken wie ein Brennglas, bündeln das Sonnenlicht und sorgen so dafür, dass Verbrennungen entstehen. Doch nicht nur das: Da die Feuchtigkeit in der Mittagshitze schnell verdunstet, haben die Pflanzen recht wenig davon und können trotz Bewässerung vertrocknen.

Tipp: Bewässern Sie Ihre Pflanzen in den Sommermonaten am besten in den frühen Morgen- oder in den Abendstunden, wenn die Sonne etwas von ihrer Intensität verloren hat.

Die falsche Menge

Viele Gartenfreunde leben ständig in der Angst, ihr Garten könnte zu wenig Wasser abbekommen und wässern daher besonders großzügig. Doch auch zu viel Wasser kann schädlich sein. Bildet sich Staunässe und das überschüssige Wasser kann nicht mehr ablaufen, kommt es innerhalb kürzester Zeit zu Fäulnis an den Wurzeln der Pflanzen. Und das kann schnell deren Ende bedeuten. Bewässern Sie daher vorsichtig; Tipps zur richtigen Menge für verschiedene Pflanzenarten kann jeder ausgebildete Gärtner geben.

Auf der anderen Seite leiden vor allem Obstpflanzen und Obstbäume auch unter zu wenig Wasser. Wer immer erst dann gießt, wenn die Blätter schon zu hängen beginnen, macht es den empfindlichen Gartenbewohnern schwer. Manche Pflanzen überleben das nicht lange.

Das falsche Wasser

In der Regel gießt man seine Pflanzen im Sommer mithilfe des Gartenschlauches, also mit herkömmlichem Leitungswasser. Das mag eine Weile gutgehen, ist aber auf Dauer eher schlecht für deren Gesundheit. Wenn immer es möglich ist, sollte man Regenwasser auffangen und seine Pflanzen damit gießen. Dieses enthält viel weniger Kalk, ist somit weicher und für fast alle Pflanzenarten besser verträglich.

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Doch auch dann, wenn all diese Fehler vermieden werden, ist so mancher Gartenfreund froh, etwas Hilfe beim Bewässern seiner Flora zu erhalten. Genau das lässt sich mit einem Bewässerungssystem erreichen.

Bewässern mit System

Wie der Name „Bewässerungssystem“ schon andeutet, wird hierbei der Garten nicht etwa wild drauf los gegossen, sondern durch ein speziell entwickeltes System bewässert. Dieses System kann sowohl aus der örtlichen Positionierung verschiedener Bewässerungseinrichtungen bestehen, es kann aber außerdem auch noch eine zeitliche Abfolge von Bewässerungsvorgängen umfassen. Konkret bedeutet das: Mit einem Bewässerungssystem bekommt Ihr Garten an den richtigen Stellen und zur richtigen Zeit jeweils die richtige Menge an Wasser.

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Um das zu erreichen, gibt es inzwischen viele unterschiedliche Lösungen. Einfache Bewässerungssysteme bestehen lediglich aus einer Anordnung von mehreren Gartenschläuchen, die dem System entsprechen durch den Garten verlegt und an den vorgesehenen Stellen mit Sprenger-Einrichtungen verbunden werden. Solche Systeme sind sehr kostengünstig und trotzdem effektiv. Sie müssen lediglich einmal die Wasserzufuhr öffnen, und schon kommt das kühle Nass an alle notwendigen Stellen.

Ein Nachteil dabei ist allerdings, dass immer noch eine Person vorhanden sein muss, die das Bewässerungssystem in regelmäßigen Abständen bedient. Außerdem schaden oberirdisch verlegte Gartenschläuche nicht nur der Optik Ihres Gartens, sie können mitunter auch fiese Stolperfalle sein. Wer dies nicht möchte, der muss sich einer etwas eleganteren und aufwendigeren Lösung zuwenden, die wir im Folgenden beschreiben.

Die bequeme Lösung: Automatische Bewässerungssysteme

Ein automatisches Bewässerungssystem unterscheidet sich von seinem manuellen Pendant dadurch, dass nach einmaliger Aktivierung keinerlei Eingriff von außen mehr notwendig ist, um die Bewässerungsvorgänge zu starten und wieder zu beenden. Ein solches System ist wesentlich aufwendiger im Garten zu installieren als das zuvor beschriebene manuelle Bewässerungssystem, es bietet schließlich aber auch den Komfort, welchen sich jeder Gärtner wünscht.

Ein automatisches Bewässerungssystem sollte idealerweise bereits bei der Anlage des Grundstücks bzw. beim Bau der Immobilie mit geplant und realisiert werden. Dabei muss zunächst eine zentrale Wasserentnahmestelle installiert werden, von der schließlich die Rohre abzweigen, welche unter der Erde zu den einzelnen Bewässerungsvorrichtungen verlegt werden. Auch diese Vorrichtungen, bei Gärtnern oft Sprenger genannt, können nach Wunsch im Boden versenkt werden und bilden so keine Stolperfallen.

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Der Clou des Ganzen ist die Steuerung per Computer. Hier kann ganz genau eingestellt werden, wann welche Bewässerungsvorrichtung wie viel Wasser an die umgebenden Pflanzen abgibt. Eine solche Anlage bleibt auch im Winter fest installiert, die Rohre verfügen dazu über spezielle Entlüftungsventile, die Frostsicherheit garantieren.

Um Geld zu sparen, kann eine automatische Bewässerungsanlage sowohl mit Auffangvorrichtungen für Regenwasser (Zisternen, Regentonnen etc.) als auch mit Erzeugungseinrichtungen für Solarstrom gekoppelt werden. Somit werden die Betriebskosten so niedrig wie möglich gehalten.

Die Vorteile eines solchen Systems liegen auf der Hand: Als Grundstückseigentümer können Sie problemlos auch einmal für mehrere Wochen in den Urlaub fahren, ohne dass dafür jeweils eine Hilfskraft zum Bewässern des Gartens engagiert werden muss. Durch den automatischen Betrieb ist die optimale Versorgung Ihrer wertvollen Pflanzen mit Wasser zu jederzeit sichergestellt. Der Garten wird es mit seinem prachtvollen und gesunden Aussehen danken.

Garten Bewässerungssysteme selbst bauen

Wer eine ältere Immobilie besitzt, kann sich in der Regel nicht über ein bereits eingebautes Bewässerungssystem freuen. Das Bewässerungssystem aus früheren Zeiten hieß schlicht und einfach „Gießkanne“ und machte das stetige Mitarbeiten des Gartenbesitzers unausweichlich.

Wer diesem Zustand ein Ende bereiten möchte, der hat die Möglichkeit, selbst ein Bewässerungssystem in seinem Garten zu installieren. Zwar ist dies in der Regel etwas aufwendiger, als wenn das System bereits beim Anlegen des Gartens mit integriert wird, es wird sich am Ende aber dennoch ganz sicher lohnen.

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Im Handel gibt es inzwischen sogar Zeitschaltuhren, mit denen herkömmliche Gartenschlauch-Konstruktionen zu einem automatischen Bewässerungssystem ausgebaut werden können. Bevor es losgehen kann, müssen Sie sich zunächst entscheiden, ob Sie das Bewässerungssystem oberirdisch oder unterirdisch verlegen möchten. Bei oberirdischer Verlegung genügen mehrere Gartenschläuche in den passenden Längen sowie eine ausreichend dimensionierte Garten- oder Teichpumpe, um das Ganze zu realisieren. Bei unterirdischer Verlegung wird es etwas aufwendiger, hier kommen spezielle Rohre und die passenden Verbindungsstücke zum Einsatz.

Weiterhin müssen Sie dafür sorgen, dass ausreichend Wasserdruck aufgebaut wird, damit das kühle Nass an alle vorgesehenen Stellen im Bewässerungssystem kommt. Ist der Druck am Wasserhahn zu gering, muss zusätzlich eine Pumpe angeschlossen werden. Idealerweise verwenden Sie dabei eine Pumpe mit Rücklaufsystem, welches dafür sorgt, dass keine Luft in  die Bewässerungsanlage gelangt. Die Pumpe kann schließlich mit einer Zeitschaltuhr gekoppelt werden, so dass Sie diese nicht mehr selbst ein- und ausschalten müssen, und so über ein automatisches Bewässerungssystem verfügen.

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Mit wie viel Wasser Ihre Pflanzen pro Tag beregnet werden sollten, lässt sich anhand der Gartengröße leicht ausrechnen. Jeder erfahrene Gärtner wird entsprechende Werte zur Hand haben und Ihnen damit weiterhelfen können.

Fazit

Mit einem Gartenbewässerungssystem sorgen Sie dafür, dass Ihre Pflanzen stets optimal mit Wasser versorgt werden. Dafür ist zunächst etwas Aufwand notwendig, der jedoch von der späteren Bequemlichkeit mehr als ausgeglichen wird. Und wenn Sie sich dafür entscheiden, Ihr Gartenbewässerungssystem selbst zu bauen, sind die Kosten dafür durchaus überschaubar. Nach erfolgreicher Installation können Sie beruhigt in den Urlaub fahren und müssen sich nicht erst um jemanden kümmern, der den Garten regelmäßig gießt. Bequemer geht es wirklich nicht!

 

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