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Waschmaschine reparieren – Welche Probleme kann man selbst lösen?

Manchmal kann man die Waschmaschine auch selbst reparieren. Foto: ©auremar / stock adobe

Manchmal kann man die Waschmaschine auch selbst reparieren. Foto: ©auremar / stock adobe

Manchmal kann man die Waschmaschine auch selbst reparieren. Foto: ©auremar / stock adobe

Wer schon einmal seine Waschmaschine reparieren lassen musste, hat dabei vielleicht danebengestanden und sich gedacht: „Das hätte ich auch noch selber machen können.“

Tatsächlich gibt es einige Dinge, die Sie bei Problemen mit der Waschmaschine selbst erledigen können. Ein wichtiger Faktor ist allerdings auch die Pflege der Waschmaschine. Denn je besser Sie Ihre Waschmaschine pflegen, desto länger werden Sie etwas von Ihrem Gerät haben.

Eine Lebenserwartung von 5 bis 10 Jahren gestehen Experten den gängigen Waschmaschinen auf dem Markt zu. Nur von besonders teuren Geräten könnte man grundsätzlich eine höhere Lebensdauer erwarten. Es gibt allerdings – neben den klassischen Kleinreparaturen, die Sie problemlos selbst durchführen können – auch ein paar einfache Tricks, wie Sie Ihrer Waschmaschine durchaus zu einem längeren Leben verhelfen können.

Im folgenden Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie ein paar kleinere Defekte an Ihrer Waschmaschine selbst beheben können und was bei der Frage nach der richtigen Pflege der Waschmaschine besonders wichtig ist.

Waschmaschine reparieren – Oft sind es die kleinen Dinge

Manchmal kommt man tatsächlich nicht drum herum. Dann müssen Profis ans Werk. Egal ob Sie eine professionelle Waschmaschinenreparatur in Berlin oder an einem anderen Ort in Deutschland benötigen – der nächste Fachmann ist in der Regel nicht weit.

Doch die beste Nachricht vorweg: Oft ist es gar nicht so schwer, eine Waschmaschine zu reparieren. Denn bei einer Maschine, die täglich die gut sortierte Wäsche wäscht, ist es kein Wunder, wenn sich zwischendurch auch mal kleine Wehwehchen einstellen. Man muss dann nur wissen, an welcher Stelle man ausbessern muss, damit die Waschmaschine wieder ihren Dienst wie gewohnt verrichten kann.

Dabei sind es oft kleine Dinge, die eine große Wirkung haben können. Sobald sich die Trommel in der Waschmaschine auf einmal nicht mehr dreht, das Wasser sich nicht mehr abpumpen lässt oder die Maschine erst gar nicht starten will, muss das noch lange kein Grund zur Verzweiflung sein. Wir zeigen Ihnen in der Folge, welche Probleme Sie mit ein paar Handgriffen selbst lösen können und was Sie tun können, um künftigen einigen Problemen von vornherein vorzubeugen.

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Was kann man an einer Waschmaschine selber reparieren?

Wir haben hier einmal ein paar gängige Szenarien für Sie vorbereitet und zeigen Ihnen, wie Sie das Problem womöglich lösen können. Ein Klassiker, auch wenn man es eher für einen schlechten Scherz halten mag, ist das Problem mit dem Netzstecker. Waschmaschinen bewegen sich teilweise sehr stark während der Arbeit. Vor allem, wenn sie nicht ganz im Lot stehen, kann das dazu führen, dass die Maschine beim Schleudern herumhüpft und sich teilweise mehrere Zentimeter von der Stelle bewegt.

Da kann es tatsächlich auch vorkommen, dass sich der Netzstecker in der Steckdose lockert. Wenn er sich soweit gelockert hat, dass der Strom nicht mehr richtig übertragen wird, springt die Maschine beim nächsten geplanten Waschvorgang einfach nicht an. Sobald also Ihre Maschine einmal komplett den Dienst verweigert, sollten Sie als erstes den Stecker richtig fest in die Steckdose drücken.

Falls das Problem damit behoben ist, sollten Sie am besten ein Verlängerungskabel anbringen, damit der Kabel nicht mehr unter Spannung steht. Außerdem macht es Sinn zu prüfen, ob Ihre Maschine wirklich grade steht.

Wenn die Waschmaschine nicht mehr abpumpt

Wenn Ihre Waschmaschine mit Wasser vollgelaufen ist, aber dann nicht mehr abpumpt, ist guter Rat auf den ersten Blick teuer. Dabei sind es oft eher Kleinigkeiten, die hier zu einer Verstopfung des Abflusses oder einer Blockade des Pumprades geführt haben.

In diesem Fall sollten Sie als erstes das Wasser über die Revisionsklappe unten an der Maschine ablassen. Am besten halten Sie hier ein Gefäß oder mehrere Gefäße aus der Küche bereit, um das Wasser aus der Maschine aufzufangen.

Als nächstes entfernen Sie das Flusensieb, das sich hinter der Revisionsklappe befindet. Reinigen Sie das Sieb gründlich und prüfen Sie, ob sich hinter dem Sieb irgendetwas Größeres wie ein Geldstück oder ein Stück Stoff verkantet hat. In den meisten Fällen ist das Problem damit bereits gelöst.

Der zweite mögliche Grund dafür, dass die Maschine nicht mehr abpumpt, kann eine Verstopfung im Abflussschlauch sein. Hier prüfen Sie am besten als erstes das Ende des Schlauchs, denn zumeist sind Verstopfungen hier zu finden. Wenn es wirklich eine Verstopfung am Ende des Schlauchs ist, können Sie diese einfach entfernen. Andernfalls haben Sie noch die Möglichkeit, den Abflussschlauch auszutauschen.

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Die Trommel dreht sich nicht mehr

Das Drehen der Trommel ist für verschiedene Vorgänge in der Maschine sehr wichtig. Zum einen erfolgt die Reinigung durch das Drehen. Zum anderen braucht es die Fliehkräfte, die beim Schleudern entstehen, damit die Kleidungsstücke nicht mehr vor Wasser triefen, wenn Sie diese aus der Maschine holen.

Dass die Trommel sich nicht mehr dreht kann daran liegen, dass die Maschine überladen wurde oder die Wäsche schlecht in der Maschine verteilt ist. Öffnen Sie die Maschine einmal und entnehmen etwas von der nassen Wäsche.

Wenn Sie sicher sind, dass die Maximalladung auch mit der durch das Wasser schwereren Wäsche nicht überschritten ist, verteilen Sie die Wäsche in der Trommel einfach noch einmal neu. Wenn die Wäsche doch zu schwer sein könnte, lassen Sie einige nasse Teile draußen.

Danach sollte das Drehen der Trommel wieder möglich sein.

Gut zu wissen

Manchmal ist auch hier die Ursache der Stand des Geräts. Wenn die Waschmaschine sehr schief steht, dreht die Trommel sich nicht mehr. In diesem Fall gilt es den Stand zu prüfen und bei Bedarf zu korrigieren.

Häufiges Reinigen der Waschmaschine beugt Problemen vor

Oft resultieren Probleme vor allem aus kleinen Verstopfungen von Schläuchen, Sieben oder Filtern in der Maschine. Diesen können Sie vor allem durch die regelmäßige Reinigung des Fusselsiebes vorbeugen.

Ein weiterer Grund für Probleme kann eine zu starke Schaumbildung in der Trommel sein. Dafür müssen Sie noch nicht einmal bei dem betroffenen Waschgang zu viel Waschpulver verwendet haben. Im Laufe der Zeit bleiben immer wieder kleinere Ablagerungen von Waschpulver im Waschpulverfach zurück.

Wenn diese Ablagerungen zu groß werden, reichen schon kleine Mengen weiteres Reinigungsmittel aus, um eine große Schaumbildung zu erzeugen. Um das zu vermeiden, sollten Sie das Waschpulverfach regelmäßig gründlich reinigen.

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Wichtig – Zu viele Kalkablagerungen können auf Dauer die Maschine beschädigen

Kalk im Trinkwasser ist vollkommen normal – deshalb ändert auch ein klassischer Hauswasser- oder ein Hauseingangsfilter nicht viel am Kalkgehalt im Wasser. Das Problem entsteht erst, wenn Wasser an Heizstäben verdampft. Denn dann setzt sich der Kalk aus dem Wasser an den Heizstäben ab.

Das kann zum Hitzestau unter der Kalkablagerung führen, da Kalk die Hitze nur sehr schwer ableitet. Das wiederum führt über kurz oder lang zu defekten Heizstäben und zu hohen Reparaturkosten. Abgesehen davon, dass schon dünne Kalkablagerungen den Stromverbrauch Ihrer Elektrogeräte massiv erhöhen können.

Wenn Sie sicherstellen möchten, dass es nicht zu starken Kalkablagerungen kommt, sollten Sie am Zulauf Ihrer Waschmaschine einen Kalkfilter basierend auf Katalyse Technik installieren lassen. Dieser belässt zwar den Kalk im Wasser, sorgt aber dafür, dass der Kalk auch bei erhitztem Wasser gelöst bleibt und sich nicht auf den Heizstäben absetzen kann. Das erhöht die Lebenserwartung der Heizstäbe in Ihrer Waschmaschine erheblich.

Fazit

Wenn Sie eine Waschmaschine reparieren müssen, sind es oft nur einige Handgriffe, um Ihre Maschine wieder in Schwung zu kriegen. Funktionieren die einfachen Lösungen nicht, muss am Ende doch ein Fachmann die Maschine begutachten und reparieren.

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Der Autor Hajo Simons

Verfasst von Hajo Simons

arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist, überdies seit rund zehn Jahren als Kommunikationsberater.
Nach seinem Magister-Abschluss an der RWTH Aachen in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaft waren die ersten beruflichen Stationen Mitte der 1980er Jahre der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (Pressesprecher) sowie bis Mitte der 1990er Jahre einer der größten deutschen Finanzvertriebe (Kommunikationschef und Redenschreiber).

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