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Außenleuchten mit Bewegungsmelder

Eher traditionelle Außenleuchten, leider ohne Bewegungsmelder. Foto mtyoung via Envato

Eher traditionelle Außenleuchten, leider ohne Bewegungsmelder. Foto mtyoung via Envato

Eher traditionelle Außenleuchten, leider ohne Bewegungsmelder. Foto mtyoung via Envato

Bei der Anschaffung einer Außenleuchte mit Bewegungsmelder gilt es einiges zu beachten. Eine sinnvolle Investition sind Außenleuchten mit Bewegungsmelder aber auf jeden Fall, denn sie sorgen für mehr Sicherheit in unserem Leben.

Versucht ein Einbrecher beispielsweise, in Ihr Haus einzusteigen, dann wird er dies meist nachts tun. Doch was, wenn die Nacht plötzlich zum Tag wird? Die hochempfindlichen Bewegungsmelder reagieren auf sämtliche Bewegungen, und kaum ein ungebetener Gast wird seinen Einbruchversuch fortsetzen, wenn er plötzlich und unerwartet – gut sichtbar für jedermann – im Lichtkegel Ihrer Außenleuchte steht.

Außenleuchten mit Bewegungsmelder schützen aber nicht nur vor Einbrechern, sondern sorgen auch sonst für ein höheres Sicherheitsgefühl. Denn Außenleuchten mit Bewegungsmelder erleichtern Ihnen nach Einbruch der Dämmerung den Weg nach Hause.

Wer hat nicht schon einmal im Dunkeln nach seinem Schlüssel gesucht oder vergeblich nach dem Schlüsselloch der Haustür gestochert? Vielleicht sind Sie auch schon einmal gestolpert, weil Sie in der Finsternis den Weg kaum finden konnten. Dank einer Außenleuchte mit Bewegungsmelder tappen Sie nie wieder im Dunkeln!

Individuelle Konfigurationsmöglichkeiten

Dazu lassen sich die Außenleuchten ganz individuell anpassen. So können Sie bei vielen Modellen festlegen, ab welcher Reichweite der Sensor reagieren und das Licht anschalten soll. Dass die Außenleuchte nicht am helllichten Tage aktiviert wird, dafür sorgen übrigens die eingebauten Dämmerungsschalter. Das heißt, Bewegungen werden nur ab einer bestimmten Dunkelheit registriert.

Im Handel gibt es Außenleuchten in verschiedenen Farben und Formen und aus unterschiedlichen Materialien wie etwa Aluminium oder Edelstahl, aber auch mit diversen Ausstattungen und Features.

So gibt es verschiedene Sensoren wie beispielsweise elektromagnetische Wellen oder Ultraschall – wenn auch Infrarot (IR) oder Passiv-Infrarot (PIR) am üblichsten sind. Auch die Leuchtmittel können variieren: Klassische Glühbirnen bzw. Energiesparlampen, Halogenlampen, LED usw. Außerdem gibt es Unterschiede zwischen Funkbetrieb, Batteriebetrieb oder dem Betrieb mittels Stromanschluss. Einige Außenleuchten laufen sogar mit Hilfe einer integrierten Solarzelle.

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360 Grad- Außenleuchten

Außenleuchten mit Bewegungsmelder gibt es mit verschiedenen Erfassungswinkeln. Daher sollten Sie vor dem Kauf genau überlegen, wo die Leuchte zum Einsatz kommen soll und welcher Erfassungswinkel dort Sinn macht. Handelt es sich beispielsweise um eine Wandleuchte, die neben der Haustür angebracht wird, so reicht wahrscheinlich ein Winkel von 120 bis 180 Grad.

Andere Anwendungsgebiete erfordern jedoch möglicherweise einen Bewegungsmelder mit Rund-um-Blick: etwa freistehende Außenleuchten weit vor der Haustür oder im Garten. Hier bieten sich besondere Sensoren an, die über einen Erfassungswinkel von 360 Grad verfügen.

Außenleuchten mit 360-Grad-Bewegungsmelder decken einen weiten Bereich ab und reagieren auf sämtliche Bewegungen – ganz gleich, aus welcher Richtung diese stammen. Natürlich eignen sich solche Lampen nicht nur für den Außenbereich, sondern können auch innerhalb Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung – beispielsweise an einer Zimmerdecke – Sinn machen.

Solarbetriebene Außenleuchten

Längst hat die Solartechnik auch Einzug in die Welt der Außenleuchten erhalten. Denn für Solar spricht, dass nach der einmaligen Anschaffung keine weiteren Stromkosten entstehen. Eine Solar-Außenleuchte mit Bewegungsmelder ist ein Selbstversorger und somit eine umweltfreundliche wie günstige Lösung.

Über photovoltaische Zellen wird Sonnenlicht tagsüber auf direktem Weg in elektrische Energie umgewandelt, die dann wiederum bei Bedarf, sprich nach Dämmerungseinbruch bzw. sobald der Bewegungsmelder reagiert, das gewünschte Licht erzeugt. Zudem lassen sich Solarlampen fast überall aufstellen.

Nachteil der Solarlampen ist die Abhängig von der Sonne. Wenn Sie also Ihre Außenleuchte mit Bewegungsmelder in einem Winkel installieren wollen, in den kein Sonnenlicht gelangt, dann sollten Sie wohl besser auf eine herkömmliche Außenleuchte zurückgreifen. Andernfalls sind Solar-Außenleuchten jedoch eine tolle, weil umweltbewusste und kostensparende Sache!

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Außenleuchten mit LED-Technik

LED-Lampen liegen im Trend, denn sie zeichnen sich durch eine hohe Lebensdauer aus und sparen obendrein auch noch einiges an Energie. Für den Einsatz in Außenleuchten mit Bewegungsmelder ist die LED-Technologie daher sehr beliebt.

Die meisten LEDs (das Kürzel steht übrigens für „Light Emitting Diode“ bzw. „lichtemittierende Diode“) können zwar noch nicht mit einer Glühbirne mithalten, was die Leuchtkraft angeht, dennoch gehört der LED-Lampe ganz sicher die Zukunft.

Der Hauptvorteil liegt auf der Hand: Eine LED verbraucht weniger Energie – bei gleicher Lichtmenge wohlgemerkt. Gut 60 Prozent der Energie werden in Licht umgewandelt, während es bei einer klassischen Glühbirne gerade einmal 5 Prozent sind und die restlichen 95 Prozent als nutzlose Wärme freigesetzt werden.

Eine LED ist zudem weitaus unempfindlicher, hält Erschütterungen besser stand und überzeugt durch eine sehr lange Lebensdauer von bis zu 100.000 Stunden.

Nachteil der LED ist wie gesagt die vergleichsweise geringe Leuchtkraft. Zwar erreichen einige Lampen bereits 900 Lumen bei 10 Watt (das entspricht einer 75-Watt-Glühbirne), doch die meisten LEDs reichen nur bis zu einer Obergrenze von 300 Lumen, was man mit einer 20 Watt starken Glühbirne vergleichen kann.

Man darf jedoch nicht vergessen, dass sich LED-Lampen noch in der Entwicklung befinden und das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht ist. In punkto Effizienz haben LED-Lampen allerdings schon jetzt der Glühbirne den Rang abgelaufen. Wer also mit dem Kauf einer LED-Außenleuchte mit Bewegungsmelder liebäugelt, der sollte vorher genauestens schauen, welchen Zweck die Leuchte erfüllen soll – gleißendes Licht gegen Einbrecher oder eher ein sanftes Licht zwecks Orientierung – und ob die Leuchtkraft der LED-Außenleuchte dafür auch wirklich ausreicht.

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Der Autor Hajo Simons

Verfasst von Hajo Simons

arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist, überdies seit rund zehn Jahren als Kommunikationsberater.
Nach seinem Magister-Abschluss an der RWTH Aachen in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaft waren die ersten beruflichen Stationen Mitte der 1980er Jahre der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (Pressesprecher) sowie bis Mitte der 1990er Jahre einer der größten deutschen Finanzvertriebe (Kommunikationschef und Redenschreiber).

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