Fenster putzen ohne Streifen – So einfach geht‘s

Streifenfrei Fenster putzen will gelernt sein. Foto: © Kalim /stock adobe

Streifenfrei Fenster putzen will gelernt sein. Foto: © Kalim /stock adobe

Streifenfrei Fenster putzen will gelernt sein. Foto: © Kalim /stock adobe

Fenster putzen ohne Streifen ist alles andere als ein Kinderspiel. Nicht selten verbringt man mehrere Stunden mit dem Putzen aller Fenster im Haus, um diese so streifenfrei wie möglich zu putzen. Dabei gibt es ein paar einfache Tricks, mit denen man sich das Leben in Sachen Fensterputzen deutlich erleichtern kann.

Zum einen bringt schon das richtige Zubehör fürs Fenster putzen eine erhebliche Zeitersparnis. Zum anderen wird es einfacher, die Fenster streifenfrei zu reinigen, wenn Sie es regelmäßig tun. Im folgenden Artikel wollen wir Ihnen zeigen, wie Sie Ihre Fenster schnell und einfach streifenfrei reinigen können.

Nice to know

Man sieht sie immer mal wieder in den Innenstädten an den Schaufenstern oder aber an den Fenstern großer Bürogebäude: Hauptberufliche Fensterputzer haben oft alle Hände voll zu tun. Wer aber meint, dass die Reinigung der Wohnung oder der Fenster wie von Profis schnell von der Hand geht, der sollte sich vergegenwärtigen, dass ein Gebäudereiniger eine dreijährige Ausbildung durchläuft.

In dieser Zeit lernt er ausführlich, welche Reinigungsmittel in welcher chemischen Zusammensetzung für welche Bereiche, Böden, Fenster etc. die beste Wahl sind und wie eine ebenso schnelle wie gründliche Reinigung erfolgen muss.

Fenster putzen – lästig aber nötig

Sie sind die gesündeste Lichtquelle, die wir in unseren Wohnungen und Häusern haben – unsere Fenster. Außerdem werden sie von vielen gesehen – sowohl von denen, die draußen vorbeigehen als auch von Gästen, Verwandten und Freunden, die bei Ihnen im Wohnzimmer sitzen. Fenster sind von der Hülle eines Hauses der verletzlichste Teil. Und der Teil, den man am meisten reinigen muss.

Denn auf Fensterscheiben setzt sich eine ganze Menge Dreck ab. Sand und Staub, der vom Regen aus der Luft gespült und schließlich auf die Fensterscheiben gebracht wird. Pollen, die der Wind gegen die Fenster weht, wo sie sich festsetzen und eine feine Schmutzschicht bilden. Das alles kann irgendwann dazu führen, dass Sie durch Ihre Fenster gar nicht mehr richtig durchblicken können.

Auch wenn man sich selbst mit einem hübschen Sonnenschutz vor dem Fenster die verschmutzten Scheiben ein wenig aus dem Blickfeld rücken kann – die Nachbarn und Passanten bekommen sie doch immer zu sehen.

Vor allem bei großen Fensterfronten wirken schmutzige Fenster besonders unansehnlich. Aus diesem Grund ist es letztlich unerlässlich, zwischendurch immer mal wieder in den sauren Apfel zu beißen und die Scheiben gründlich zu reinigen.

Profis ranlassen – Die perfekte Alternative für alle, die so gar keine Lust auf Fenster putzen haben

Eine Alternative sind die vorhin bereits erwähnten Gebäudereiniger. Dabei ist es egal, ob Sie in einer Großstadt oder auf dem Land wohnen. Eine professionelle Reinigungsfirma in Berlin finden Sie genauso einfach und schnell wie in jedem Dorf in der tiefsten Provinz. Die Preise sind dazu auch noch meist durchaus überschaubar. Das Beste an der ganzen Sache: Sie können die Kosten für die Reinigung Ihrer Fenster steuerlich geltend machen.

Denn Haushaltsnahe Dienstleistungen können bis zu einem Höchstsatz von 20.000 Euro bei der Steuererklärung berücksichtigt werden. 20 % des steuerlich zu berücksichtigenden Betrages reduzieren dann unmittelbar die tatsächliche Steuerlast. Wenn Sie also alle 2 Monate Ihre Fenster putzen lassen und der Service Sie pro Reinigungsauftrag 100 Euro kostet, erhalten Sie 20 Euro davon von der Steuer zurück.

Fenster putzen – das richtige Zubehör

Wenn Sie sich aber doch entscheiden, Ihre Fenster selbst zu reinigen, brauchen Sie auf jeden Fall das richtige Werkzeug dafür. Dazu gehören etwa:

  • ein Mikrofasertuch
  • Küchenschaber
  • Abzieher
  • Schwamm
  • Baumwolltuch

In der Folge zeigen wir Ihnen, wie es geht, damit auch Ihre Fenster in Zukunft immer streifenfrei sind.

Fenster putzen – Schritt für Schritt

Als erstes ist es wichtig, das richtige Reinigungsmittel zu verwenden. Auch wenn es im Handel eine Menge verschiedener Fensterreinigungsmittel gibt – klassisches Spülmittel hat sich doch nach wie vor am besten bewährt. Einfach einen bis zwei Schuss Spülmittel in den Eimer mit dem Reinigungswasser und schon haben Sie ausreichend Reiniger dabei.

Dann geht es an die Vorwäsche. Für diese nutzen Sie den Schwamm und wischen die Glasoberfläche gründlich ab. Nutzen Sie dabei auf keinen Fall die kratzige Seite des Schwamms, das kann Schäden am Glas hinterlassen.

Wenn Sie hartnäckige Verschmutzungen haben, die Sie mit der weichen Seite des Schwamms nicht entfernen können, greifen Sie zum Küchenschaber. Mit diesem tragen Sie die Verschmutzung Stück für Stück ab.

Tipp – Mit einem Glasfeld-Messer geht es noch besser

Gebäudereiniger verwenden Glasmesser, die so scharf sind, dass sie auch den hartnäckigsten Dreck und selbst festklebende Etiketten von neuen Fenstern entfernen können. Solche Messer gibt es auch zur Reinigung von Cerankochfeldern. Wenn Sie sichergehen möchten, dass Sie wirklich immer alle Verschmutzungen loswerden, sollten Sie sich ein solches Messer zulegen.

Sind die gröbsten Verschmutzungen entfernt, kommt ein einfacher Lappen ins Spiel. Jetzt putzen Sie das Fenster mit kreisförmigen Bewegungen und nehmen auch noch den letzten Schmutz von der Scheibe.

Zu guter Letzt ziehen Sie das Wasser vom Fenster ab. Dazu legen Sie den Abzieher oben links in der Ecke an und fahren dann in Schlangenlinien über da Fenster, bis Sie in allen Ecken waren und keine Wasserschlieren mehr auf dem Fenster zu sehen sind. So machen es zumindest die Profis. Wenn Sie sich nicht sicher sind, wie das genau gehen soll, ziehen Sie lieber einfach Reihe für Reihe von links nach rechts ab.

Am Ende nehmen Sie verbliebene Wasserkanten oder Tropfen mit dem Baumwolltuch auf und vermeiden so schlieren und Flecken. Hier eignet sich übrigens ein handelsübliches Geschirrtuch perfekt für diese Aufgabe.

Fünf Tipps für wirklich streifenfreie Fenster

  1. Wenn Sie Ihre Fenster schneller sauber haben möchten und die Gefahr von Streifen reduzieren wollen, greifen Sie zum Fenstersauger. Hier ist die Gefahr stehen gebliebenen Wassers deutlich geringer.
  2. Reinigen Sie immer zuerst die Innenseite eines Fensters. Diese ist sauberer und so tragen Sie nicht den Dreck von der Außenseite des Fensters auf die Innenseite.
  3. Je nachdem, wie häufig Sie Fenster putzen, kann es sinnvoll sein, nach jedem Fenster das Wasser, den Lappen und den Schwamm zu wechseln.
  4. Reinigen Sie Ihre Fenster niemals an einem besonders warmen und sonnigen Tag. Sonst verdunstet das Wasser sehr schnell auf der Scheibe, und es bleiben unweigerlichen Schlieren, Streifen und im schlimmsten Fall Kalkflecken zurück.
  5. Je regelmäßiger Sie Ihre Fenster reinigen, desto weniger Schmutz ist auf der Fensterfront – das wiederum erleichtert die Reinigung und damit natürlich auch das streifenfreie Putzen.

Wie oft sollte man Fenster putzen?

Der Verbraucherschutz sagt, dass man sechsmal im Jahr die Fenster reinigen sollte – also im Schnitt alle zwei Monate. Eine konkrete Regelung dazu gibt es aber nicht. Wenn Sie die Straße vor dem Haus nicht mehr sehen können, wird es allerdings allerhöchste Zeit.

Fazit

Ohne eine regelmäßige Reinigung der Fenster geht es nicht. Schließlich können Sie nicht jedes Mal neue Fenster einsetzen, wenn die alten so milchig und undurchsichtig geworden sind, dass Sie auch im Sommer meinen, es wäre den ganzen Tag über dämmrig draußen. Falls Sie absolut keine Lust auf diese Arbeit haben, können Sie einfach und unkompliziert einen Fachmann beauftragen. Ansonsten geht das Reinigen der Fenster mit dem richtigen Werkzeug und etwas Übung mit der Zeit auch immer schneller und leichter von der Hand.

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