Küchenplanung im Neubau – wann ist der beste Zeitpunkt dafür?

Den Traum vom Eigenheim möchten sich viele Menschen erfüllen. Entscheiden sich Bauherren für einen Neubau, gibt es einiges zu planen. Wie soll die Küche überhaupt aussehen und welche Maße soll sie haben?

Wie viele Steckdosen braucht es und wo ist der beste Platz für die Stromlieferanten? Eins ist Fakt: All diese Fragen sollten so früh wie möglich beantwortet und geplant werden. Denn fängt der Bauherr zeitig damit an, kann er schon im Rohbau die für eine Küche so wichtigen Details mitentscheiden.

Ein wichtiges Detail bei der Hausplanung ist die Küche. Der Ort, wo gekocht wird, die Familie zum gemeinsamen Abendessen zusammenkommt, Freunde empfangen werden und noch vieles mehr. In den meisten Haushalten ist die Küche mittlerweile das Herzstück eines Hauses. Dementsprechend hoch ist auch ihr Stellenwert.

Was müssen Bauherren bei der Küchenplanung beachten?

Sobald der erste Grundriss für die neue Traumküche fertig ist, ist es sinnvoll, mit einem Fachmann zusammenzukommen. Er steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite und unterstützt Sie Ihren Traum zu verwirklichen. Warum sollten auch bei einem so wichtigen Bereich des neuen Hauses Kompromisse eingegangen werden?

Gehen Sie doch einfach mal online und lassen Sie sich von den tausenden von Möglichkeiten inspirieren. Webseiten werben mit den unterschiedlichsten Modellen von diversen Marken wie zum Beispiel mit denen von Nolte Küchen und anderen Küchendesignern. Abhängig vom Budget und von den jeweiligen Vorstellungen sowie räumlichen Gegebenheiten kann es dann an die detaillierte Planung gehen. Die folgenden 6 Tipps unterstützen Sie bei Ihrem Vorhaben.

1. Welche Anforderungen muss die neue Küche erfüllen?

Denken Sie genauestens darüber nach, wie Sie Ihre Küche nutzen. Sollte sie für einen Single-Haushalt konzipiert sein oder für eine Familie? Nutzen ältere Menschen den Küchenbereich oder sollte er kindersicher sein? Wie verhält es sich mit dem Kochverhalten in Ihrer Familie? Steht nur eine Person hinter dem Herd oder zelebrieren Sie die Zubereitung der täglichen Essenszubereitung mit mehreren zusammen? Auch die Frage nach dem benötigten Stauraum sollte geklärt werden. Denn nichts ist ärgerlicher, als im Nachhinein festzustellen, dass es genau an diesem fehlt.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Frage, wie Sie Ihre Küche nutzen wollen. Sollte sie nur Mittel zum Zweck sein oder der zentrale Mittelpunkt des neuen Zuhauses? All das sollten Sie bei der Planung Ihrer Küche bedenken.

2. Welches Budget steht zur Verfügung?

Der Weg zum neuen Eigenheim ist teuer. Genau aus diesem Grund sollten Sie im Voraus budgetieren, in welchem Preisrahmen sich die neue Küche bewegen kann. Sparen Sie dennoch nicht an der falschen Stelle. Bedenken Sie, dass eine Küche ungefähr fünfzehn Jahre oder sogar länger im Gebrauch ist. Es wäre doch schade, diese Zeit in einer Küche zu verbringen, die Ihre Anforderungen aufgrund ein paar Einsparungen nicht standhält. Aus diesem Grund sollte das Küchenbudget etwas flexibler gestaltet werden. Denken Sie über eine Teil- oder Vollzeit Finanzierung nach. Auch in diesen Belangen wird Ihnen der Küchenplaner Ihres Vertrauens unterstützend zur Seite stehen.

3. Wie soll die neue Traumküche aussehen?

Auch die von Ihnen gewünschten optischen und funktionalen Anforderungen sollte eine neue Küche erfüllen. Welchen Stil bevorzugen Sie? Es gibt heutzutage unglaublich viele Designmöglichkeiten und Funktionen, die keine Wünsche offenlassen. Sollten Ihre räumlichen und finanziellen Möglichkeiten begrenzt sein, müssen Sie sich überlegen, auf was Sie auf keinen Fall verzichten möchten.

Bevorzugen Sie ein modernes Ambiente oder soll es eher der rustikale Stil sein? Haben Sie an eine hochfunktionale Designerküche gedacht oder sollte die neue Küche praktisch sein? Sie sehen schon: Auch hier gibt es viel zu bedenken.

Ebenfalls die Ergonomie sollte bei der Planung nicht in Vergessenheit geraten. Denn nichts ist unpraktischer als zu tiefe oder zu hohe Arbeitsplatten, die am Ende des Tages das tägliche Koch Ritual erschweren und für körperliche Beschwerden sorgen.

5. Die Form der Küche – wer die Wahl hat, hat die Qual!

Abhängig vom jeweiligen Geschmack und dem vorhandenen Raum können Sie zwischen verschiedenen Küchenformen wählen. Holen Sie sich vor dem Gang zum Küchenplaner ein paar Anregungen im Internet. Präsentieren Sie ihm Ihre Vorstellungen und reden Sie mit dem Fachmann über Ihre Wünsche. Er verfügt über langjährige Erfahrungswerte und hat ganz sicher mehr als einen Vorschlag für Sie parat.

6. Welche Geräte sind sinnvoll in der neuen Küche?

Einbaugeräte sind ein großer Kostenfaktor in einer Küche, insbesondere sobald Sie smarte Küchengeräte bevorzugen. Dementsprechend sollten Sie auch hier Ihr Kochverhalten überdenken. Es wird Ihnen schnell klar werden, welche Gerätschaften Sie in Ihrer neuen Küche benötigen und welche nicht.

Auch die Frage nach der jeweiligen Größe einzelner Geräte muss geklärt sein. So braucht es beispielsweise in einem Zweifamilienhaushalt weniger große Kühlmöglichkeiten als in einem Vierfamilienhaushalt. Denken Sie ebenfalls darüber nach, welche Funktionen ihnen das Leben erleichtern und auf welche neuesten Techniken Sie allemal verzichten können.

Wichtig: Lassen Sie sich von Ihrem Küchenfachmann über die Vorteile der verschiedenen Effizienzklassen aufklären! Entscheiden Sie sich für energieeffiziente Geräte, können Sie auf lange Sicht gesehen Geld einsparen und gleichzeitig etwas für die Umwelt tun.

Fazit – Planen Sie frühzeitig und kaufen Sie mit Bedacht!

Befassen Sie sich zu einem frühen Zeitpunkt mit der Planung Ihrer Küche. Durchdenken Sie Ihren Küchenalltag bis ins kleinste Detail. Mithilfe dieser Strategie wird Ihnen schnell klar werden, was Sie von einer Küche erwarten und wie sie gestaltet sein sollte, damit sie für Sie funktional und trotzdem wohnhaft ist. Denn nur dann werden Sie lange Zeit Freude an Ihrer neuen Traumküche haben.


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