Im Frühling zeigen sich die ersten Blumen. Hobbygärtner und Hausbesitzer sind wieder länger in ihren Gärten beschäftigt. Danach gehört auch ein schöner Grillabend zum Ritual am Wochenende. Doch gerade im Früh- und Spätsommer fallen die Temperaturen nach Sonnenuntergang spürbar. Wie kann man mit einem Feuer im Garten den Grillabend angenehm verlängern?
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Gesetzliche Regelungen für Feuer im Garten
In Deutschland gibt es keine einheitlichen gesetzlichen Regelungen zu Lagerfeuern im Garten. Jede Kommune hat dabei ihre eigenen Spielregeln. Diese lassen sich beim Ordnungsamt oder dem Bürgerbüro in Erfahrung bringen. Dort muss das Feuer im Garten dann auch beantragt werden.
Alternativen zum offenen Lagerfeuer bieten Feuerschalen oder Feuerkörbe mit einem maximalen Durchmesser von 100cm. Dabei ist keine Genehmigung nötig. Weitere Informationen zum Thema Feuerstellen im Garten finden Sie auf feugarten.de.
Feuer im Garten: Wichtige Sicherheitsvorkehrungen
Um ein sicheres Feuer im Garten genießen zu können, sollten einige Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. Wir zeigen Ihnen, wie der Abend im Garten zum Erfolg wird.
- Halten Sie ausreichend Abstand zu Bauten wie Carports, Schuppen oder dem eigenen Wohnhaus.
- Feuer bei großer Trockenheit: Gerade in den letzten Jahren sind die Sommer zu trocken, und die Waldbrandgefahr steigt. Oftmals genügt nur ein kleiner Funken um eine trockene Wiese, ein Feld oder den Kaminholzstapel in Brand zu setzen.
- Geeignete Feuerlöscher griffbereit halten. Wird das gemütliche Feuer unkontrollierbar, halten Sie einen Feuerlöscher oder Wasserschlauch griffbereit um schnell reagieren zu können
- Halten Sie Abstand von Brandbeschleunigern wie Benzin oder Spiritus. Es droht Verpuffungsgefahr.
- Verwenden Sie kein nasses Holz. Dadurch kommt es vermehrt zu starker Rauchbildung, was der Gemütlichkeit nicht zugutekommt.
- Abfälle wie Teppiche, Tapeten oder anderes sollten nicht im Garten verbrannt werden. Zum einem qualmt es stark, und zum anderen ist es verboten. Hier drohen empfindliche Geldstrafen.
- Behalten Sie das Feuer im Auge. Oft genügen nur Sekunden der Unaufmerksamkeit, um eine Katastrophe auszulösen.
- Ein umliegender Steinkreis schützt den anliegenden Rasen.
Das richtige Brennholz
Behandeltes Holz hat bei einem Lagerfeuer nichts zu suchen. Es qualmt unnötig und sondert giftige Gase aus der Farbe oder dem Kleber aus, die der eigenen Gesundheit nicht zuträglich sind. Möchte man noch ein Stockbrot am Lagerfeuer genießen, kann auch dies ungenießbar werden.
Das richtige Holz für das Lagerfeuer sollte eine Holzfeuchte von weniger als 25% haben, besser wäre unter 20%. Man kann auf das eigene Kaminholz zurückgreifen oder den bereits getrockneten Holzstapel vom vergangenen Jahr.
Verwenden Sie dünne Holzscheite für Ihr Feuer im Garten. Diese brennen schnell und auch nicht zu lange, sollte der gemütliche Abend abrupt enden. Die verschiedenen Holzsorten bieten auch unterschiedliche Brenneigenschaften. Nadelhölzer neigen dazu, etwas heller zu brennen. Harzeinschlüsse im Holz verursachen zudem das typische Knacken, das der Lagerfeuerromantik zugutekommt.
Für ein perfektes Feuer eignet sich Birkenholz. Es entwickelt sehr wenig Rauch, und es entsteht kaum Funkenflug. Dagegen sind Buche, Esche und Eiche Harthölzer, diese eignen sich dazu, das Feuer lange in Gang zu halten und Glut zu erzeugen.
Unser Fazit: Ein gemütliches Feuer im Garten nach einem Grillabend ist der perfekte Abschluss eines Tages im Freien. Beachtet man die gesetzlichen Regelungen und die Sicherheitsvorkehrungen, dann steht einem entspannten Abend nichts im Wege.
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