Nachbarrecht: Beste Aussicht

Wer den Sommer gern auf der eigenen Terrasse genießt, muss beim Bau einer solchen Außenanlage den im Landes-Nachbarrechtsgesetz geltenden Mindestabstand einhalten, so eine Entscheidung des Oberlandesgerichts (OLG) Koblenz unter dem Aktenzeichen: 12 U 97/05.

Geklagt hatte eine Grundstückseigentümerin gegen ihren Nachbarn. Sie verlangte, dass dieser seine neu gebaute Terrasse auf den im heimischen, sprich rheinland-pfälzischen Nachbarschaftsgesetz festgelegten Abstand von 2,50 Meter zurückstutze. Die Richter gaben ihr Recht: Wer über den definierten Mindestabstand hinaus bauen wolle, brauche das Einverständnis des Nachbarn.

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