Am Grundstück alles im Fluss

Öffentliche Gewässer können Grundstückseigentümer teuer zu stehen kommen.

Zwar ist nach Meinung des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz grundsätzlich die Gemeinde für „natürlich fließende Gewässer“ zuständig. Anders verhält es sich jedoch für unterirdisch fließende Abschnitte. Der Fall: Unter dem Grundstück des Klägers befand sich ein Gewölbetunnel, durch den ein Bach fließt. Als das Gemäuer baufällig wurde, stritten Kommune und Besitzer darüber, wer die Kosten für die Instandsetzung tragen müsse. Die Richter entschieden den Streit zugunsten der Gemeinde. Folge: Der Eigentümer muss zahlen (Az.: 1 A 11964/99).