Geringe Eigentumsquote bei jungen Menschen

Wenn man noch  jung ist, hat man viele Träume, zum Beispiel ist der Berufswunsch Astronaut oder Ballerina. Doch mit der Zeit ändern sich diese Wünsche, denn man wird älter und realistischer. So ist meist der Traum ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung, welcher sich vor allem in der Corona-Pandemie verstärkt hat. 

Hat man seinen Schulabschluss in der Tasche, dann heißt es entweder Ausbildung oder Studium – meistens im EU-Land. Schnell stellt man fest, dass zum Sparen nicht viel Geld übrig bleibt. Denn vor allem in größeren Städten ist Wohnraum knapp und sehr teuer. Der große Traum vom Eigenheim rückt dadurch immer weiter in die Ferne.

Welche Ursachen es gibt, und welche Möglichkeiten man heutzutage als junger Mensch hat, das wird in diesem Artikel thematisiert.

Ursachen

Gründe für das fehlende Eigenheim junger Menschen gibt es jede Menge. Zum einen zieht es viele nach dem Schulabschluss in die Stadt, da sich hier das Leben abspielt. Kneipen, Bars, Menschen, aber vor allem die unterschiedlichsten Jobs. So kann man hier die unterschiedlichsten Ausbildungen oder Studiengänge belegen. Allerdings muss dafür eine geeignete Unterkunft zur Miete gefunden werden. Während auf dem Land immer mehr Häuser und Wohnungen freistehen, ist in der Großstadt Wohnungsmangel und damit steigen auch die Mietpreise enorm.

So bleibt vom Lohn der Ausbildung oder vom Nebenjob im Studium so gut wie nichts übrig, was gespart werden könnte für ein Eigenheim. Auch nach dem Studium werden meist die Gehälter nicht viel besser, denn ein Bachelorabschluss bedeutet nicht mehr automatisch mehr Geld, wie früher einmal. Des Weiteren werden meist nur befristete Arbeitsverträge geschlossen. Das bedeutet keine Sicherheit, der es bedarf für die Planung eines Eigenheims.

Dennoch halten viele an ihrem Leben in der Großstadt fest, da zum Teil die Berufe auf dem Land nicht ausgeführt werden können und zum anderen wegen des „Klebeeffekts“. Viele möchten nicht zurück. Doch das führt zum nächsten Grund, warum viele junge Leute kein Eigenheim besitzen. Es gibt oft keine freien bebaubaren Grundstücke mehr.

So besteht das Leben in einer Mietwohnung weiter, und der Anteil älterer Menschen, die Eigentümer von Immobilien sind, bleibt vergleichsweise hoch. Diese konnten bereits früh Grundstücke oder Häuser kaufen, als Grundstückspreise noch nicht so stark gestiegen sind. Sie sind zurzeit die klaren Gewinner, wenn es um Immobilien geht.

Zuschüsse für die eigene Immobilie

Deutschlandweit gibt es mehrere staatliche Förderungen für eine Baufinanzierung, auf die man zurückgreifen kann. So kommt es darauf an, ob man eine Immobilie neu baut oder diese saniert wird. Bei den verschiedenen Förderprogrammen in Deutschland sollte man unbedingt darauf achten, ob der Antrag vor Beginn des Hausbaus gestellt werden muss oder erst nachdem man in das Haus oder die Wohnung gezogen ist.

Auch Kommunen und Länder haben zusätzliche Förderungsmöglichkeiten. Um die richtige aus den ganzen Angeboten zu finden, gibt es spezielle Datenbanken, auch für jedes Bundesland.

Im Falle eines Bausparers gibt es vom Staat Extra-Zuschüsse wie Wohnbauprämie, Arbeitnehmer-Sparzulage oder Riester-Förderung. Auch Immobilien Limburg besitzt eine große Datenbank, damit  das passende Traumhaus gefunden wird. Ob für Familien, Paare oder Einzelpersonen ist auch die Eigentumswohnung Limburg eine Überlegung wert.

Trends

Durch die Corona-Krise startete für viele das Projekt wohnen. Denn Home-Office wurde neben der Digitalisierung zu dem Thema Nummer 1. So schossen die Umsätze in Baumärkten nach oben, denn viele wollten ihr Wohneigentum verschönern. Auch geht nach wie vor der Trend dahin, dass vieles begrünt wird. Die Natur nach Hause bringen. Nach und nach wird den Menschen bewusst, wie schön und wichtig die Natur eigentlich ist.

Denn durch den Lockdown waren solch alltägliche Sachen nicht mehr möglich. Balkone und Gärten waren auf einmal Luxus und auch die Ruhe. Baugrund in den ländlichen Regionen wird in Zukunft immer beliebter, da dieser nicht nur günstig sind, sondern auch bewohnbarer, da dank Home-Office viele Büros geschlossen wurden. Das Arbeiten funktionierte so nämlich genauso gut, wenn nicht sogar besser.

Mit der Abwanderung in ländliche Regionen wird diesen geholfen. Infrastrukturen können ausgebaut werden und Lebensmittelmärkte kommen zurück. Die Nachfrage nach Einfamilienhäusern dürfte weiter steigen. Denn in Pandemiezeiten haben viele Nachwuchs bekommen und haben somit Anspruch auf staatliche. Doch wie sich alles genau entwickeln wird, das kann nur sehr schwierig prognostiziert werden.

Fazit

Zusammenfassend kann man sagen, dass es für junge Menschen schwieriger ist frühzeitig eine eigene Immobilie zu kaufen oder ein Eigenheim zu bauen. Viele sind nur befristet angestellt, was keine Sicherheit gibt und sie damit zusätzlich nicht viele Möglichkeiten haben, Geld anzusparen. Denn für einen Immobilienkauf wird ein gewisses Eigenkapital benötigt. So wohnen die meisten unter 46-jährigen als Mieter. Mit geeigneten Finanzierungen steht dem Traum vom eigenen Zuhause nichts mehr im Weg. Auch mit den richtigen Versicherungen sind der Haushalt und das Wohneigentum geschützt.


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