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Einfach entspannend: Darum sollte Ihr Pool smart sein

Smart Pool

Die eigene Wellness-Oase im Garten bringt ziemlich viel Wartungsaufwand mit sich. Ein smarter Pool schafft Abhilfe. Foto: © Davizro Photography | stock adobe

Die eigene Wellness-Oase im Garten bringt ziemlich viel Wartungsaufwand mit sich. Ein smarter Pool schafft Abhilfe. Foto: © Davizro Photography | stock adobe

Wenn genügend Platz und vor allem das nötige Kleingeld vorhanden ist, ist ein Pool eine echte Bereicherung für jeden Garten. Bevor der Pool jedoch gebaut werden kann, gibt es einige Dinge, die beachtet werden müssen.

Sobald dann das Wasser eingelassen ist, erfordert ein Pool auch eine ganze Menge an ständiger Pflege und Wartung. Mit einem smarten Pool wird der Aufwand bedeutend weniger. Integrieren Sie Ihren Pool in Ihr Smart-Home-System – das nimmt Ihnen die meisten Aufgaben und Pflegeprozesse ab. Beschränkt sich das Gartenkonzept nicht nur auf den Pool, sondern dehnt sich auch auf ein umfassendes Beleuchtungs- und Musikkonzeptaus, hat man eine digitale Wohlfühl-Oase geschaffen, die man in warmen Frühlings- und lauen Sommernächten alleine, mit Familie oder mit Gästen genießen kann.

Wieso macht ein Pool so viel Arbeit?

Ist ein Pool einmal eingebaut, ist die Poolpflege ein wichtiger Aspekt, um klares und sauberes Wasser zu gewährleisten und das Baden in vollen Zügen genießen zu können.

Wird die Poolpflege vernachlässigt, siedeln sich schnell Algen an und das Poolwasser wird grün. Mit den Algen siedeln sich außerdem Bakterien an, die gesundheitsschädlich sein können: sie können etwa eine Mittelohrentzündung verursachen, was gerade bei Kindern häufig vorkommt.

Wenn ein grüner Pool immer noch nicht gereinigt wird, kippt er. Das heißt, abgestorbene Algenzellen werden zersetzt, der Sauerstoffgehalt im Wasser sinkt und der Pool beginnt, wie ein Sumpf zu riechen. Jetzt ist der Pool auch ein beliebter Brutplatz für allerlei kleine Insekten, allen voran die Stechmücken, die es nicht mehr weit bis zu Ihnen ins Haus haben.

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Diese Aufgaben kommen auf Sie zu

Damit all das nicht passiert, müssen Sie regelmäßig den pH-Wert des Wassers überprüfen – meist mit eigens dafür gekauften Teststreifen. Dieser sollte ziemlich genau bei 7 liegen. Damit ist das Wasser neutral, also weder sauer noch alkalisch. Liegt der pH-Wert darüber oder darunter, müssen Sie Chemikalien hineingeben, damit der Pool wieder nutzbar wird.

Zusätzlich müssen Sie regelmäßig die richtige Menge Chlor ins Wasser geben, damit sich weder Bakterien noch Algen ausbreiten können. Hier ist die Dosierung wichtig: Fügen Sie zu viel Chlor hinzu, bekommen zum Beispiel Ihre Kinder beim Tauchen sehr schnell rote, brennende Augen oder Ihre Haut reagiert mit Juckreiz – das Badevergnügen wird ein kurzes. Bei zu wenig Chlor wird der Pool hingegen schnell grün.

Ein Pool braucht außerdem eine Pumpe, die das Wasser durch einen Filter drückt. Damit werden Verunreinigungen herausgefiltert. Die Pumpe sollte täglich, also auch, wenn Sie im Urlaub sind, sechs bis acht Stunden laufen. Wenn Sie einen Sandfilter haben, müssen Sie außerdem etwa einmal die Woche eine Rückspülung durchführen, damit der Schmutz aus dem Filter gewaschen wird.

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Wenn Sie Blätter und kleinere oder gar größere Tiere nicht gerne in Ihrem Pool haben, müssen Sie die Poolabdeckung täglich schließen, wenn Sie ihn nicht mehr verwenden. Das sollten Sie auch tun, um Energie zu sparen, denn so bleibt die Wärme im Wasser und zusätzlich sorgen Sie für mehr Sicherheit, vor allem wenn kleine Kinder in der Nähe sind.

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Ohne Abdeckung müssen Sie Ihren Pool regelmäßig – in der Regel täglich – mit einem Kescher oder Sieb von Blättern und Insekten reinigen. Zur Reinigung des Bodens, beispielsweise von Sand, empfiehlt sich ein entsprechender Sauger.

Wenn Sie es gerne warm mögen, müssen Sie außerdem darauf achten, dass der Pool regelmäßig geheizt wird, bis er die richtige Temperatur hat.

Smart Pool: Weniger Aufwand und mehr Komfort mit Ihrem Pool

Die oben beschriebenen Aufgaben bedeuten ziemlich viel Arbeit. Es ist zwar noch kein Full-Time-Job, aber mehrere Stunden pro Woche sollten Sie für die Wartung eines herkömmlichen Pools schon einplanen.

Wenn Sie Ihren Pool genießen möchten und er wenig bis gar keinen Aufwand bereiten soll, dann können Sie ihn an Ihr Smart-Home-System anschließen. Die intelligente Steuerung läuft dann vollkommen automatisiert ab. Zusätzlich können Sie auch jederzeit von Ihrem Handy oder Tablet aus in die Steuerung eingreifen.

Diese Aufgaben kann Ihr smarter Pool für Sie übernehmen:

  • Die Poolabdeckung wird über die App oder über einen Taster ein- oder ausgefahren. Sie schließt sich automatisch, wenn es regnet oder wenn er sich durch die Sonne zu stark aufheizt. Wenn Kinder im Garten sind, verhindert ein zusätzlicher Sicherheitskontakt ein unbeabsichtigtes Öffnen.
  • Die Wassertemperatur wird geregelt.
  • Die Überprüfung des Wassers mit dem Teststreifen fällt weg. Die Wasserqualität – pH-Wert und Chlorgehalt – werden automatisch erfasst und lassen sich über eine Visualisierung in der App ganz einfach ablesen.
  • Die Poolpumpe wird automatisch gesteuert und rückgespült, die Dosierpumpe für die Chemikalien läuft synchron mit.
  • Der Poolroboter kann ganz automatisch auf die Reinigungsreise geschickt werden.
  • Geheizt wird Ihr Pool ebenfalls automatisch, in Kombination mit einer smarten Wärmepume hat er sogar das ganze Jahr über eine angenehme Temperatur.
  • Eine Gegenstromanlage lässt sich einfach ein- oder ausschalten. Sie kann stufenlos an die gewünschte Schwimmgeschwindigkeit angepasst werden.
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All diese Abläufe brauchen natürlich Strom. Einen Pool zu betreiben und zu beheizen kann schnell einmal ein paar Hundert Euro pro Badesaison kosten. Günstiger wird es, wenn der Pool gleich auch an die hauseigene Photovoltaikanlage angeschlossen wird.

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Fazit

Damit ein moderner Pool wenig Arbeit und viel Freude bereitet, darf er heutzutage ruhig smart sein.

Der Autor Hajo Simons

Verfasst von Hajo Simons

arbeitet seit gut 30 Jahren als Wirtschafts- und Finanzjournalist, überdies seit rund zehn Jahren als Kommunikationsberater.
Nach seinem Magister-Abschluss an der RWTH Aachen in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaft waren die ersten beruflichen Stationen Mitte der 1980er Jahre der Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (Pressesprecher) sowie bis Mitte der 1990er Jahre einer der größten deutschen Finanzvertriebe (Kommunikationschef und Redenschreiber).

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