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Der eigene Pool im Garten – genießen Sie den Sommer
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Erfüllen Sie sich einen Traum – den Pool im eigenen Garten. Es gibt doch nichts Schöneres, als bei heißen Temperaturen ins kühle Nass zu springen. Wenn der Swimmingpool im eigenen Garten ist, gibt es für Erwachsene und Kinder kein Halten mehr.
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Leider gilt der Pool immer noch als Luxus, den sich nicht jeder leisten kann. Doch das ist falsch, die Kosten sind gar nicht so hoch. Nun können Sie sich über die vielen Vorteile und die eher niedrigen Kosten informieren.

Badespaß im Garten – die Vorteile

Zum nächsten Badesee ist es weit, und das Schwimmbad ist überfüllt. So macht das Baden keinen Spaß. Doch falls der Pool im eigenen Garten steht, können Sie Ihre Bahnen jederzeit schwimmen und die Erfrischung genießen. Für Kinder ist der eigene Pool im Garten sowieso ein Highlight. Sie plantschen gern, und mit einer Badeinsel oder einem kleinen Schlauchboot kommt garantiert keine Langeweile auf. Dabei genießen die Eltern ebenfalls einen gewaltigen Vorteil. Denn die Kinder sind gut aufgehoben, und Sie haben die Kleinen immer im Blick.

Sportmuffel werden ebenfalls motiviert, denn erst ins nächste Schwimmbad zu fahren ist nicht jedermanns Sache. Manche Sportmuffel müssen erst noch viele andere Dinge erledigen, und dann ist es meist zu spät. Liegt der Pool jedoch im eigenen Garten, gibt es keine Ausrede mehr. Sie können gern am frühen Morgen Ihre Bahnen ziehen, und falls Sie möchten, kann eine Pool-Party mit Freunden stattfinden. Außerdem ist Schwimmen sehr gesund, die Gelenke werden geschont, die Muskeln werden gestärkt. Schwimmen wirkt sich positiv auf das Herz-Kreislaufsystem aus. Schwimmen ist also auch die ideale Sportart für ältere Menschen oder für Übergewichtige.

Der Pool wird schnell zum Treffpunkt der ganzen Familie. Die Kinder können plantschen, Mama genießt die Wassergymnastik, und Papa kann ganz in Ruhe auf dem Liegestuhl relaxen und seine Zeitung lesen. Trotzdem ist die Familie zusammen, obwohl jeder macht, was ihm gerade gefällt.

Die Kosten für den eigenen Swimmingpool im Garten

Selbstverständlich müssen Sie zunächst entscheiden, ob ein Stahlwandbecken in Frage kommt, ob es in der Erde versenkt werden soll oder ob es einfach frei im Garten aufgestellt werden soll. Sie können auch einen Schwimmteich anlegen. Dazu brauchen Sie allerdings reichlich Platz und das nötige Kleingeld. Der Naturpool sollte allerdings von einem Fachmann angelegt werden. So werden auch die richtigen Pflanzen ausgesucht, die den Pool auf natürliche Weise reinigen. Eine Pumpe gewährleistet die richtige Sauerstoffzufuhr. Die Kosten belaufen sich etwa auf 10.000 Euro.

Der Stahlwandpool

Falls Sie das Schwimmbecken versenken wollen, sind naturgemäß Vorbereitungen zu treffen. Sie müssen die Fläche, die Größe und die Tiefe festlegen. Bei einem versenkbaren Schwimmbecken können Sie sich Bagger und sonstige Gerätschaften in jedem Baumarkt ausleihen. Sofern es nötig ist, holen Sie sich eine Baugenehmigung beim örtlichen Bauamt ein. Natürlich sind auch die Folgekosten zu beachten, die Reinigung, die Wartung und die chemischen Mittel gibt es nicht kostenlos.

Die billigste Variante ist das Aufstellbecken

Das klassische Schwimmbecken steht frei im Garten. Recht ordentliche Modelle sind bereits ab etwa 1.000 Euro zu haben. Das Becken mit einer Stahlwand kann bis zu einer Tiefe von 1,20 Meter frei aufgestellt werden. Sie können den Aufstellpool im Baumarkt als Set kaufen, doch auf Markenqualität sollten Sie immer achten. Für rund 5.000 Euro können Sie einen Swimmingpool als robustes Fertigbecken erwerben, hier ist der Pool aus glasfaserverstärktem Kunststoff gefertigt. Wenn alle Vorbereitung getroffen sind und die Erde ausgeschachtet ist, kann das Schwimmbecken eingesetzt werden. Pumpen usw. sind bereits installiert. Schon in etwa zwei Wochen ist der Pool fertig, und Sie können schwimmen gehen.

Das Becken aus Edelstahl

Diese Variante ist natürlich teurer. Sie müssen schon mit Kosten von etwa 30.000 Euro rechnen. Das Edelstahlbecken sieht sehr gut aus und ist auch in der Gestaltung sehr flexibel. Außerdem erwärmt sich das Wasser erheblich schneller als bei einem herkömmlichen Swimmingpool. Zudem bleibt es auch länger warm. Dieses Schwimmbecken ist überdies einfach zu reinigen. Doch die hohen Kosten sind nicht jedermanns Sache.

So verwirklichen Sie den eigenen Pool im Garten

Egal für welchen Swimmingpool Sie sich auch immer entscheiden, arbeiten Sie mit einem Experten zusammen. Fachkenntnisse sind unbedingt erforderlich, denn es ist viel zu beachten. Fehler können richtig teuer werden. Viele Fachbetriebe bieten eine kompetente Beratung an und übernehmen gern auch die Wartung.

Sie müssen nicht nur die Kosten für den Pool-Bau in Ihr Budget einplanen, sondern auch die Folgekosten. Sie sollten sich erst für einen geeigneten Pool entscheiden, wenn die nötigen Kosten eingeplant sind. Einen bestimmten Betrag sollten Sie auch für unvorhergesehene Ereignisse einplanen. Doch auch wenn der Bau des Swimmingpools abgeschlossen ist, entstehen weitere Kosten.

Sie müssen bei den Kosten berücksichtigen, dass der Pool regelmäßig gewartet werden muss, vielleicht fallen auch Reparaturen an, eventuell müssen Sie Algen-Mittel kaufen. Der Pool im eigenen Garten macht Spaß, aber Sie müssen auch bereit sein die Folgekosten zu tragen. Weitere Informationen dazu erhalten Sie hier.

Der richtige Standort für Ihren Swimmingpool

Die höchsten Kosten verursacht wohl die Beheizung des Pools. Deshalb sollte er möglichst in der Sonne stehen. Die Sonne kostet nichts! Genau unter Bäumen sollten Sie den Pool nicht platzieren, denn diese verursachen Schatten und verunreinigen den Filter durch herabfallende Blätter. Zu windig sollte es ebenfalls nicht sein. Denn dann kann das Blattwerk dennoch in das Schwimmbecken kommen, und die Wärme des Wassers geht schnell verloren. Außerdem macht das Schwimmen an einem zugigen Standort keinen Spaß. Abhilfe schaffen Hecken oder kleine Mauern.

Die Wassertiefe sollte höchstens 1,50 Meter betragen. Auch erwachsenen Menschen bietet diese Tiefe viel Komfort. Sie können schwimmen, finden aber immer festen Halt im Stehen. Die Standardgröße beträgt in aller Regel 8 x 4 Meter. Die Tiefe liegt meist bei 1,35 bis 1,60 Metern. Die Poolgröße kann genau nach Ihren Wünschen erweitert werden. Bei einem Standardpool empfiehlt sich der Einbau einer Gegenstromanlage. Hier können Sie schwimmen, solange Sie wollen. Für Kinder ist natürlich ein Bodenstrudler, eine Schwalldusche oder gar ein Geysir ein Highlight.

Sehr sinnvoll ist eine hochwertige Pool-Abdeckung, sie schützt vor Verschmutzungen und verhindert die Wasser-Verdunstung. Der Pool kühlt auch nicht so schnell aus. Eine rutschfeste Treppe und Handläufe sollten Sie auch einplanen, so können Jung und Alt den Pool sicher erreichen. Natürlich sollten Sie die Größe des Schwimmbeckens berücksichtigen.

Die Sicherheit

Als Pool-Besitzer unterliegen Sie einer Verkehrssicherungspflicht. Fremde Personen dürfen bei Nutzung des Pools nicht zu Schaden kommen. Eine Abdeckplane ist ideal, doch auch die Tiefe sollte 1,50 Meter nicht überschreiten. Ein hoher Zaun um das Grundstück verhindert ebenfalls ein unbefugtes Betreten. Auch die Gitter der Ansaugöffnungen dürfen nur acht Millimeter betragen. Wenn Sie Einbauleuchten haben, dann müssen die natürlich so installiert sein, dass sich keine Haare darin verfangen können.

Eine Gartendusche

Die Gartendusche ist eine ganz tolle Ergänzung zum Swimmingpool. Beim Kauf sollten Sie hier allerdings auf die verwendeten Materialien achten. Modelle aus Edelstahl, Aluminium oder Messing sind lange haltbar und sehen sehr edel aus. Auch mobile Gartenduschen sind verfügbar. Diese Modelle sind mit einem Spieß ausgestattet und können ganz einfach in die Erde gesteckt werden, das Wasser kommt dann aus dem Gartenschlauch.

Auch die Wasserpflege ist sehr wichtig, meist wird die mechanische Reinigungsmethode bevorzugt. Lassen Sie sich von einem Experten zeigen, wie Sie Bürsten und Bodensauger richtig einsetzen und auf welche Art Sie den Filter reinigen. Damit Sie wirklich Freude am eigenen Swimmingpool haben, sollten Sie den Chlorgehalt und den PH-Wert des Wassers stets im Auge behalten. Algenschutzmittel, Chlor-Taps oder Mittel zur PH-Wert Regulierung erhalten Sie in jedem Fachgeschäft.

Jetzt kann jeder in den eigenen Pool springen, überfüllte Freibäder und Badeseen gehören ab sofort der Vergangenheit an. Die Vorbereitungen und der Pool-Bau erfordern zwar etwas Arbeit, aber Sie werden auch reichlich belohnt. Sicher ist etwas handwerkliches Geschick sehr von Vorteil, aber im Prinzip kann jeder Laie den eigenen Swimmingpool verwirklichen. Wenn Sie sich das selbst nicht zutrauen, können Sie immer noch einen Fachbetrieb mit dem Pool-Bau beauftragen. Genießen Sie den Sommer, ein Pool im eigenen Garten trägt ganz wesentlich zu Ihrem Wohlbefinden bei.

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Anmerkung der Redaktion: Der Autor dieses Textes ist kein Steuerberater und auch kein Rechtsanwalt, sondern Wirtschafts- und Finanzjournalist. Finanzjournalisten ist rechts- und steuerberatende Tätigkeit per Gesetz untersagt. Der Text dient lediglich der Information von Steuerzahlern und (angehenden) Bauherren oder Immobilienkäufern. Eine Beratung oder gar konkrete Empfehlungen enthält der Text nicht. Diese sind auch nicht beabsichtigt. Obwohl die für den Text verwendeten Quellen als zuverlässig gelten, wird keine Garantie für die Richtigkeit übernommen. Die Ausführungen und Erklärung können und sollen das Gespräch mit einem Steuerberater und/oder Rechtsanwalt nicht ersetzen.

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